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Spot On: No Wódka – Polnisches Design im Prenzlauer Berg

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Billige Kippen, billiger Schnaps: Es ist erstaunlich, dass sich 25 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs und zehn Jahre nach dem Beitritt Polens in die Europäische Union das landläufige Bild der Deutschen von ihrem östlichen Nachbarn noch immer auf preiswerten Fusel, Tabakwaren und billige Arbeitskräfte beschränkt. Von geklauten Autos gar nicht zu reden. Dabei entsteht eine gute Autostunde von Berlin derzeit eine neue Speerspitze europäischen Designs. Eine junge Generation von Gestaltern hat längst alle gängigen Klischees hinter sich gelassen und schmiedet an einer eigenständigen polnischen Designsprache – allerdings weitgehend unbeachtet vom Fachpublikum.

Aleksandra Kozlowska möchte das ändern. Und eröffnete vor ein paar Monaten den ersten Store, der sich ausschließlich polnischem Design widmet. “Mein Laden ist ein Prozess”, sagt die im grenznahen Stettin geborene Filmwissenschaftlerin heute, und meint damit die Emanzipation polnischen Designs ebenso, wie das Konzept von No Wódka selbst: Dieser lebt nähmlich vom regen Austausch, den Synergien, die sich ergeben, wenn eine Hand voll befreundeter Kreativer mit verschiedenen Ideen an der selben Sache arbeiten. Die Innenarchitektur beispielsweise stammt von einem befreundeten Architektenpaar aus Warschau, die aktuelle Fotoausstellung von einer Jugendfreundin Kozlowskas aus Stettin.

Da Kozlowska ausschließlich Objekte in ihr Sortiment aufnimmt, von denen sie persönlich überzeugt ist, ergibt sich ein schöner Nebeneffekt: Sie hat wahnsinnig viel zu den jeweiligen Sachen zu erzählen. Wir haben die sympathische Jungunternehmerin im Prenzlauer Berg besucht und uns mit ihr über polnische Kreative, überkommene Klischees und dumme Sprüche unterhalten.

Timberland: Scar Ridge Parka

timberland scar ridge parka 03 620x413 Timberland: Scar Ridge Parka

Ob mit dem einzig wahren Yellow Boot, seinen soliden, wetterfesten Apparel Items oder auch seiner neu definierten Earthkeepers® Linie – Timberland ist ein Label, das sich bereits seit 40 Jahren über höchste Qualität, zeitloses Design und klassische Ansprüche definiert. Diesen Maßstäben wird auch die neue Icons Kollektion für Herbst/Winter 2014 gerecht, die legendäre Klassiker der Herrenmode neu interpretiert. Fehlen darf dabei natürlich auch kein Parka, denn dieser steht für den ultmativen Schutz selbst bei härtestem Winterwetter. Der Scar Ridge Parka zeigt sich daher von den Vintage-Modellen inspiriert, die bereits den Pionieren bei der Besteigung des Mount Everst besten Schutz boten. In klassischer Schnorchel-Silhouette und mit einer 550er-Daunenfüllung hält der Parker bestens warm und sorgt mit seiner wasserfesten Hyvent®-Technologie für Trockenheit bei Schnee und Regen, wobei die atmungsaktive Innenschicht enstehende Wasserdämpfe vom Körper wegleitet. Ausgestattet mit einer größenverstellbaren Kapuze, die von einem zierenden Kunstpelz gesäumt wird, eigent sich der Parka sowohl im Alltagsgebrauch wie auch auf der Skipiste und bietet mit den Farben Schwarz, Weiß, Orange und Blau eine Variante für jeden Geschmack. Erhältlich ist der Scar Ridge Parka bereits jetzt bei Timberland im Online Store.

Thank God it’s Friday!

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Ai Ai Ai, schon ist der da der erste Advent und läutet die vermeintlich beschauliche Zeit des Jahres ein. Dabei hat man noch nicht mal Zeit gehabt, sich eine vernünftige Adventskerze geschweige denn einen Kranz zu besorgen. Beruhigenderweise ist der Frühlingsanfang noch lange nicht in Sicht. Heißt: noch mehr als genug Zeit, all den vorweihnachtlichen Aktivitäten nachzugehen und in endloser Kuschelsocken,- und Teetrinklaune zu versinken. Damit das aber nicht sofort passiert – drei Monate wären dann doch ein bisschen zu viel des Guten – wird das Wochenende noch mal genutzt, dem Winter agil und energiegeladen ein Schippchen zu schlagen.

Dave Hardy und Peles Empire – Doppelausstellung bei Wentrup

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Beherbergen alltägliche Gegenstände wie Schaumstoff und Bleistift ein individuelles Inneres? Und was bedeutet es, wenn man architektonische Originale dekonstruiert, um sie anschließend in neuartigen Kompositionen wieder zusammenzusetzen? Mit unter anderem diesen beiden Fragen beschäftigen sich derzeit zwei separate Ausstellungen in der Kreuzberger Wentrup Gallery. Der amerikanische Künstler Dave Hardy, dessen Werke unter anderem schon im New Yorker MoMa zu sehen waren, transformiert zunächst banal anmutende Alltagsgegenstände in abstrakt daherwuchernde Gebilde. Da werden Stifte in Schaumstoff gejagt, Glas schneidet sich kompromisslos in nachgiebig weiche Oberflächen und mittendrin taucht plötzlich eine Brezel auf.

Eastpak Artist Studio geht in die vierte Runde

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Schon in der Vergangenheit hat das Taschenlabel Eastpak des Öfteren ein ausgelesenes Händchen für innovative Kreativprojekte bewiesen. Ein ganz Besonderes dieser Art stellt hierbei das Eastpak Artist Studio dar, unter dessen Deckmantel der Brand nicht nur Hand in Hand mit renommierten Künstlern und Designern außergewöhnliche Rucksackunikate hervorbringt, sondern auch Stellung im Kampf gegen Aids bezieht. Das Konzept ist dabei so einfach wie gut: Jeder der beteiligten Künstler bekommt einen unberührt weißen Eastpak Rucksack vorgesetzt, an dem er sich anschließend kreativ austoben kann. Die hieraus hervorgehenden, einzigartigen Stücke tragen nicht nur die persönliche Handschrift ihres Schöpfers, sondern sind auch dazu gedacht, Gutes zu vollbringen – sämtliche Erlöse der anschließend versteigerten Taschen fließen an die Hilfsorganisation Designers Against AIDS. Nun hat das Warten endlich ein Ende, denn das Eastpak Artist Studio startet in seine vierte Runde.