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Stephan Maria Lang entwirft Privatvilla im Bauhaus-Stil

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Der Architekt Stephan Maria Lang hat ein Privathaus in München entworfen, das sehr an die Bauhausvillen der zwanziger und dreißiger Jahre erinnert. Das Haus hat eine L-Form und zwei Stockwerke. Als Niedrigenergiehaus verfügt es über Sonnenkollektoren, eine Wärmepumpe und kontrollierte Belüftung. Von der Straße ist es durch eine weiße Mauer geschützt. Ein großzügiger, begrünter Garten umgibt es. Der längliche Swimmingpool und die überdachte Veranda mit Kamin sorgen für Luxusfeeling. Hingucker sind die mit Kupfer verkleidete Garage und der vom Gebäude umschlossene Baum. Im Innern dominieren natürliches Eichenholz, dunkler Muschelkalk und weiß verputzte Wände.

Passport to Creativity: Adobe verschenkt drei Naturreisen an Studenten

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Softwarehersteller Adobe und Passion Passport vergeben an sechs Studenten den sogenannten Passport to Creativity. Mit dem könnt ihr in drei der am meisten geschützten Gebiete der Erde reisen: auf die australische Insel Lord Howe Island, in das kenianische Greater Mara Ecosystem oder nach Patagonien in Chile. Dafür müsst ihr einfach Fotos, die eure „Kreativität und Sicht auf die Welt am besten zu Geltung bringen“, mit den Hashtags #MadeThis und #PassportToCreativity auf Instagram hochladen. Oder aber ihr markiert eure Arbeiten auf Behance. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2016. Teilnehmen dürfen Studenten ab 18 Jahren, die aktuell an einer Hochschule – übrigens weltweit – eingeschrieben sind. Solltet ihr eine der Reisen gewinnen, übernimmt Adobe alle Kosten für Anreise und Aufenthalt (Kost und Logis). Ihr müsst vor Ort nur mit Hilfe der Adobe Creative Cloud eure Sinneseindrücke festhalten. Die Ergebnisse werden später in einer Multimedia-Installation ausgestellt.

Französische Supermärkte dürfen keine Lebensmittel mehr wegwerfen

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In Frankreich dürfen Supermärkte seit dem 3. Februar keine unverkauften Lebensmittel mehr wegwerfen. Stattdessen müssen sie an Tafeln gespendet, als Tiernahrung genutzt oder als Kompost in der Landwirtschaft verwendet werden. Großhändler sind verpflichtet, ein Abkommen mit einer karitativen Organisation für Lebensmittelspenden zu schließen. Sonst drohen Geld- und sogar Gefängnisstrafen. Insbesondere ist es verboten, abgelaufene oder schadhafte Ware für den Konsum ungeeignet zu machen. Das wurde in der Vergangenheit mit Hilfe von Chlor gemacht, das über den Nahrungsmitteln verteilt wurde.

Die Teppiche von Alexandra Kehayoglou begrünen jeden Raum

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Die argentinische Designerin Alexandra Kehayoglou hat bereits für Designer Dries van Noten einen grünen Laufsteg-Teppich entworfen, auf dem dieser seine Kollektion präsentierte. Mittlerweile hat sie die Idee, natürliche Landschaften auf den Teppich zu bannen, zu einer ganzen Reihe von Modellen weiterentwickelt. Aus hochwertiger Wolle fertigt Kehayoglou Teppiche und Überwürfe, die Wälder, Wüsten oder Teiche zeigen. Sind können sowohl auf den Boden gelegt, als auch an die Wand gehängt werden. Gerade die Kombination aus beidem schafft einen besonders räumlichen und realistischen Eindruck. Kehayoglou dient der Teppich als Leinwand, ihr Handwerk hat sie von ihrer Familie gelernt, die eine Teppichfabrik besitzt. Deshalb sind die Stücke auch mehr als bloße Fußwärmer, sondern echte Kunstwerke – und Hingucker sowieso. Hier geht es zu ihrer Seite und hier zu ihrem Instagram-Kanal.

Video „Yo is more“: Franzose rappt seine Bewerbung

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„Bewerbungsschreiben sind ein Egotrip. Lasst uns das auf die Spitze treiben.“ Mit diesen Worten erklärt der Franzose Étienne Duval sein Bewerbungsvideo „Yo is more“ für das dänische Architekturbüro BIG. Darin rappt er seinen Lebenslauf und das Anschreiben, dazu werden animierte Bilder von Duval selbst und von berühmten Architekten wie Zaha Hadid oder Peter Zumthor gezeigt. BIG-Gründer Bjarke Ingels zeigte sich gegenüber Dezeen „ehrlich beeindruckt“ von Duvals Einfallsreichtum, seinem Talent und seiner Selbstironie. Trotz des Erfolgs auf Youtube – das Video erzielte bisher über 98.000 Klicks – glaubt er aber nicht, dass sich diese Form der Bewerbung durchsetzen wird. Duval hat eigenen Angaben zufolge drei Wochen an dem Video gearbeitet, sowohl der Text als auch die Musik stammen von ihm. Einen Job hat er übrigens (noch) nicht gekriegt. Er habe eine Nachricht von BIG erhalten und warte auf eine Entscheidung, so der Kandidat.

Instagram-Hit @Hijarbie: Barbie mit Kopftuch

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Zuletzt sorgte eine neue Serie von Barbiepuppen für Aufsehen, die Kurven und unterschiedliche Hautfarben hatten. Nun tauchten vor sieben Wochen bei Instagram Bilder von einer Barbie mit Kopftuch auf. Der Account „Hijarbie“, eine Kombination aus Hijab (arabisch für Kopftuch) und Barbie, hat bereits knapp 5.000 Follower. Dahinter steht die nigerianische Bloggerin Haneefah Adam, die die Barbies selbst gestaltet hat. Sie habe eine Puppe schaffen wollen, die so aussieht wie sie selbst, sagte Adam. Das führe am Ende des Tages zu einem besseren Selbstbewusstsein der Kinder. Die ersten Reaktionen auf die Hijarbie seien überwältigend positiv, so die Designerin, die eigentlich Medizinforscherin ist. Adam tritt für ein positives Bild der muslimischen Frau ein und dafür, dass sich Stil und Glaube nicht ausschließen. Sie hofft, dass die Puppe eines Tages auch im Handel erhältlich sein wird.

In „Where’s Warhol“ reist Andy Warhol durch die Kunstgeschichte

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Andy Warhol kannte alle großen Künstler seiner Zeit, sein Studio 54 war ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene New Yorks. Viele von ihnen haben ihn zu seinem Werk inspiriert, viele inspirierte er wiederum. Was wäre, wenn Warhol noch ganz andere Künstler kennen gelernt hätte? Diese Frage haben sich die Kunsthistorikerin Catharine Ingram und der Illustrator Andrew Rae gestellt. Die Antworten darauf finden sich in dem Buch „Where’s Warhol“, das dem bekannten Suchspiel für Kinder nachempfunden ist. Andy Warhol reist dort etwa in die Sixtinische Kapelle und schaut Michelangelo bei der Arbeit zu. In Bildern von zwölf ikonischen Momenten der Kunstgeschichte soll der Leser Warhols Figur finden. Zudem werden die Besonderheiten der jeweiligen Epoche kurz erläutert. Der Bildband erscheint zwar erst am 3. Mai, hier könnt ihr ihn jedoch zum Preis von 13,46 Dollar vorbestellen.

Barocke Papierperücken von Asya Kozina

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Die russische Papierkünstlerin Asya Kozina hat für ihre neueste Serie barocke Perücken nachgebaut. Die exzentrischen Haarkreationen des viktorianischen Zeitalters enthielten zahlreiche Details wie Blüten, Federn oder sogar ein ganzes Segelschiff, die den Kopf des Trägers schmücken sollten. Kozina hat das alles in Kleinstarbeit aus weißem Papier geformt. Durch die farbliche Neutralität kommt die filigrane Gestaltung besonders gut zur Geltung. Historische Perücken hätten sie immer schon fasziniert, sagt Kozina, besonders jene aus der Barockära. Das sei Kunst um der Kunst willen, reine Ästhetik ohne praktischen Nutzen. Die Künstlerin hatte zuvor schon historische Kostüme aus Papier nachgeformt. In anderen Serien hatte sie sich Masken, Pferdeskulpturen oder traditionelle Hochzeitskleider zum Vorbild genommen. Hier geht es zu ihrer Facebook-Seite.

Amalia Ulman nutzt Instagram für eine Kunstperformance

Obwohl die Arbeit „Excellences & Perfections“ der Künstlerin Amalia Ulman bereits über ein Jahr alt ist, reden jetzt alle darüber. Von April bis September 2014 postete Ulman auf Instagram Fotos von sich, die ein fiktives Leben illustrierten. Kurz zusammengefasst war es die Geschichte von einem schüchternen Mädchen, das in die Stadt zog, um Model zu werden, dort cool und hip wurde, dann aber einen Nervenzusammenbruch erlitt und schließlich durch Yoga zu einem gesunden Lebensstil fand. Bis zu 90.000 Follower sollen diese virtuelle Soap Opera mitverfolgt – und geglaubt haben. Denn dass es sich um eine Kunstperformance handelte, gab Ulman erst nach dem letzten Akt, dem Happy End, bekannt. Kunstexperten sprechen schon vom „ersten Instagram-Meisterstück“, in der Tate Modern London eröffnet am 18. Februar eine Ausstellung zu der Performance. In der Tat ist es Amalia Ulman gelungen, die Online-Scheinwelt vorzuführen, indem sie sich ihrer eigenen Codes bediente. Mit den Worten, „Jeder ist online ein Lügner“, kommentierte die Künstlerin ihr Werk.  

Ein Wochenende voller Heilkünste – So erlebten wir das Agape Zoe Festival

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Als ich vor ein paar Jahren begann mich für die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele zu interessieren, konnte ich schnell fest stellen, dass es einiges zu entdecken gibt auf den Pfaden der holistischen Heilpraktik. Kein Wunder, wissen sich Menschen schon seit Tausenden von Jahren in den unterschiedlichsten Teilen der Welt auf ihre eigenen Heilkräfte zu besinnen. Natürlich macht jeder seine eigenen Erfahrungen auf dem Weg nach innen. Meiner führte mich sozusagen symbolisch nach Indien zum Yoga, nach Hawaii zum Ho’oponopono und nach Mexico zur Meditation – und damit einhergehend zu einer neuen, wesentlich besseren Lebensqualität und einem Selbstverständnis als Teil des kosmischen Bewusstseins. Ja, die Möglichkeiten zur Selbstentfaltung, die uns heute zur Verfügung stehen, sind wirklich einzigartig. Denn wir haben Zugang zu Heilmethoden, die in der Vergangenheit nur in traditionellen Linien zugänglich waren. 

Um so hellhöriger war ich also, als ich von dem Healing Arts Festival – Agape Zoe in Berlin hörte, das sich als eine “Hommage an das Leben” versteht. Das Festival bringt in zwei Tagen die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Strömungen aus der großen Welt der holistischen Heilpraktik zusammen, um einen gemeinsamen Raum des Austausches und der bedingungslosen Liebe zu kreieren – mit Yoga, Meditationen, Gesprächen, Tanz, Massagen, Workshops, Körperarbeit und DJ’s.

Tierisch lustige Doppelgänger

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Hund und Herrchen werden sich optisch immer ähnlicher, sagt man so. Bei diesen Prominenten sind es zwar nicht die eigenen Haustiere, die Ähnlichkeit ist aber trotzdem verblüffend. Für Samuel L. Jackson, John Travolta oder Harrison Ford finden sich Hundegesichter, die ein Karikaturist nicht besser hätte entwerfen können. Die Vierbeiner haben den entschlossenen Blick von Putin oder Snoop Dogs breites Grinsen mindestens genauso gut drauf wie die Originale. Schmeichelhaft ist das zwar in den meisten Fällen nicht, dafür aber umso lustiger. Natürlich lässt sich die Kollektion auch um andere Tierarten erweitern: Wessen Frisur einer Raupe ähnelt und wer einem Frosch gleicht, seht ihr hier.

Heilige Tattoos: Die Fotoserie „Sacred Ink“ von Cedric Arnold

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„Sacred Ink“ ist ein eindrucksvolles Foto-Projekt des französisch-britischen Fotografen Cedric Arnold über die heilige Kunst der Tatoos. Der in Bangkok lebende Künstler ist seit jeher fasziniert von der religiösen Komplexität der südostasiatischen Gesellschaft und deren festen Glauben in die Magie und die Zauberkünste. Mit dem persönlichen Projekt „Sacred Ink“ wollte Arnold jene örtliche Spiritualität untersuchen und deren einzigartigen Rituale und Traditionen kennen und verstehen lernen. In Thailand war er im Besonderen verwundert über das hohe Schutzbedürfnis der Menschen, „‚protection‘ from bad luck, evil spirits and danger in the form of sacred and “magic” text, or ‚Yantra‘. In Thailand bekannt unter dem Namen“Sak Yant“ sind die traditionellen Yantra-Tattoos ein Testament des komplexen spirituellen Erbes der thailändische Gesellschaft, einem Mix aus Elementen des Buddhismus, Animismus, Brahmanismus und Hinduismus.

Zur ersten Portraitsession des Projekts kam es dabei durch Zufall, als Arnold im Zuge eines Auftrages einen von oben bis unten tätowierten Werftarbeiter kennenlernte. Letztendlich lernte er durch diesen zwei ortsansässige Tattookünstler kennen, die ihm das dokumentieren zahlreicher Tattoo-Sessions erlaubten. Mit einer 4×5” schoss Arnold seine intensiven schwarzweiß Portraits – „the negatives of which are chemically altered by brushing various chemicals onto the emulsion depict men from all walks of life and all ages, proudly showing the inked protection on their bodies.“

Vom 16. Februar bis zum 17. April 2016 sind Arnolds Werke in der Ausstellung „Body Art“ im MAS in Antwerpen zu sehen. 

Weitere Informationen zum Fotografen selber sowie dem „Sacred Ink“ Projekt gibt es unter cedricarnold.com. Eine Auswahl an Fotografien nach dem Jump:

Moderne Burg: Four Eyes House von Ed Ogosta

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Edward Ogosta Architectures Four Eyes House hat ein besonderes Wohnprinzip: Das als Wochenendhaus konzipierte Gebäude richtet seine vier Türme nach den visuellen Highlights der Wüste von Coachella Valley. Ein Turm zeigt den Sonnenaufgang im Osten, ein anderer Turm die Bergkette im Süden, im Westen kann man am Abend die leuchtende Stadt erblicken und liegt man im letzten Turm, hat man bei klarem Himmel freie Sicht auf die Sterne. Im obersten Stockwerk eines jeden Turms findet sich ein Schlafzimmer, das lediglich Platz für ein Bett hat.

Gerade, klare Linien und Weiß beziehungsweise helle Grautöne bestimmen die Optik der circa 1150 m² großen Residenz. Das gilt sowohl für das Haus, als auch für die Einrichtung.

„The sensations of sleeping and waking are thus inflected by the building’s foregrounding of intensified onsite experiential events.  By sleeping in a room elevated off the ground and open to the stars, one might inhabit a deep pocket of silence for a few moments, and perhaps even perceive the movement of the Earth, as it slowly rotates beneath the stars.”

Nackte Spiegelbilder: Alva Bernadines ‚Reflect upon this‘

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In einem Pound-Shop in London kaufte sich Alva Bernadine sechs kleine Spiegel, ohne zu wissen, was er damit anfangen würde. Bis er auf die Idee kam, den weiblichen Körper in den Spiegel quasi zu zerlegen, sodass der Betrachter die dekonstruierte Frau selbst im Kopf zusammensetzen muss. Die Foto-Strecke „Reflect upon this“ war geboren. Für seine Fetisch-Inszenierungen hat der britische Künstler zuvor schon einige Auszeichnungen eingeheimst, wie den Preis zum besten Erotikfotografen des Jahres in Großbritannien, welchen er für sein Buch „Bernadinism: How to Dominate Men and Subjugate Women“ bekam. Doch seine Fotografien sind nicht einfach nur erotisch, sondern spielen vor allem mit der Erwartung des Betrachters und dessen Wünschen. Surreale Momente verblüffen und amüsieren, regen jedoch oft ebenso zum Nachdenken an – wie Bilder eines Films, der nie gedreht wurde.

Bevor der 53-jährige Künstler seinen ganz eigenen Fotostil – den „Bernadinism – entwickelte, arbeitete er als Modefotograf bei Hochglanzmagazinen, doch diese Welt wurde Bernadine irgendwann zu eng. Nun stellt er weltweit seine Werke aus, wie hier in der Pariser „Galerie Nue“ (Nackt), in der wir die tolle Möglichkeit haben, einen virtuellen 3-D-Rundgang durch die Ausstellung „Les bernadinism d’Alva Bernadine“  zu erleben.

Überspitzte Proportionen: Der NikeLab Dunk Lux High x RT

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Dieser Nike Dunk sticht heraus! Das ikonische Modell aus den 90er Jahren wurde im Zuge einer Designer-Kollaboration mit Riccardo Tisci als NikeLab Dunk Lux High x RT neu interpretiert. Die Proportionen sind überspitzt, der Schaft deutlich erhöht und ein übergroßer Swoosh rundet das Modell ab und zeigt es auf eine noch nie dagewesene Weise. Zusätzlich wurde das Etikett am Fersenende des Schuhs um 180 Grad gedreht und direkt über dem Riccardo Tisci Logo angebracht. Der Schuh reflektiert Tisci‘s Liebe zum Basketball, die bereits 2014 mit dem NikeLab x RT Air Force 1 Gestalt annahm. Nun führen NikeLab und Riccardo Tisci ihre Zusammenarbeit fort und präsentieren den NikeLab Dunk Lux High x RT, der sowohl stilistische als auch Performance Details aus dem Basketball-Bereich aufweist.

Der NikeLab Dunk Lux High x RT ist ab dem 11. Februar online unter Nike.com/NikeLab erhältlich. 

Fouta bringt tunesische Badetücher nach Europa

Fouta-Baumwolltücher Noch hat das Frotteetuch hierzulande in der Badelandeschaft die Oberhand, doch womöglich nicht mehr lange. Denn feingewebte Baumwolltücher werden immer beliebter als leichte und schnell trocknende Begleiter in Bädern, der Sauna oder am Strand. Traditionell kommen die Baumwolltücher aus der arabischen Hammam-Kultur, sie sind hautfreundlich, saugfähig und sehen wunderschön aus. Kein Wunder also, dass die Schweizerin mit tunesischen Wurzeln, Sarra Ganouchi, diese praktischen Tücher nach Europa bringt. Damit will sie nicht nur die Vielfalt in der Handtuch-Welt vergrößern, sondern auch den interkulturellen Austausch fördern. Ihre Projekt „Fouta“ arbeitet ausschließlich mit kleinen, tunesischen Handwerksbetrieben zusammen, um die Jobs vor Ort und faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Alle Mitarbeiter – von den BaumwollanbauerInnen über die KnüpferInnen bis hin zu den Mitarbeitenden sozialer Werkstätten in der Schweiz, die die Qualitätskontrollen vornehmen – profitieren von der Herstellung der „Fouta“-Produkte. Um Ressourcen zu schonen, werden die Badetücher ausschließlich mit GOTS zertifizierter Bio-Baumwolle produziert und sind darauf angelegt, auch bei täglichem Gebrauch sehr lange zu halten. So ein faires und korrektes Produkt können wir einfach nur lieben, thumps up!

Interaktive Installation „ENTITATIVITY“ zeigt Zusammenspiel von Individuen

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Ob mehrere Menschen als eine lose Ansammlung von Individuen oder als eine Gruppe wahrgenommen werden, entscheiden wir als Betrachter intuitiv. Dabei sind bestimmte Merkmale wie Verhalten, Kleidung oder die gleichen Hintergründe und Ziele ausschlaggebend. Nehmen wir eine Gruppe als kohärent soziale Einheit wahr, nennen wir das „Entitativität“. Genau mit diesem Phänomen der Sozialpsychologie setzt sich die interaktive Installation ENTITATIVITY des Künstlers Klaus Obermaier auseinander. Obermaier kreiert in abstrakter Form eine soziale Gruppen-Situation, in der zunächst nicht klar ist, wie sich die Individuen zueinander verhalten. Die Körper, welche durch den Raum schweben, haben die gleiche physischen Erscheinung und ein ähnliches Verhalten, ansonsten wirken sie eher lose zusammengewürfelt. Doch durch das Eingreifen der Benutzers / Betrachters in die Gruppe, entsteht Entitativität, wie wir im Video unten sehen können. Die Bewegungen des Zuschauers übertragen sich auf die virtuelle Installation und lassen die Körper darin ausweichen, in die andere Richtung wirbeln und kollidieren. So schafft der Künstler ein interessantes Zusammenspiel von Anziehung und Abstoßung.  Mehr über die interaktiven und oft Video-basierten Kunstprojekte von Klaus Obermaier findet ihr auf seiner Webseite, auf Vimeo und auf seiner Facebookseite

Praktische Sammeltasche für den Kleinkram

Bandito_Design_01 (1)Hier ist das Handy, dort die Sonnenbrille, in der Hosentasche der Schlüssel, in der Jackentasche die Kopfhörer, der Stift ist in der Handtasche – oder wo war der noch mal? Und wie bitte ist das Ladekabel da rein gekommen? Wenn ihr auch immer wieder nach eurem Kram in allen möglichen Taschen suchen müsst und eine Vielzahl an Verstecken das Leben nicht unbedingt leichter machen, hat „This is Ground“ die Antwort für euch: eine praktische Ledertasche, in der alles seinen Platz hat. Selbst für den Laptop oder das iPad. Dabei benutzt das Label nur hochwertige Materialen und kollaboriert immer wieder mit verschiedenen Künstlern, die fantasievolle und trotzdem schlichte Ledertaschen entwerfen. Diese Taschen sehen also nicht nur gut aus, man kann auch endlich alles einordnen und vor allem easy wieder finden! 

Dinner & Filme – Das Cookies Cream lädt zum Kulinarischen Filmabend #2

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Nächste Woche beginnt die Berlinale und die Hauptstadt verfällt schon jetzt ins Filmfieber. Zwischen großem Kino-Rummel und wilden Afterpartys, sticht vor allem ein Event ins Auge, das Augen und Gaumen gleichermaßen verwöhnt: Der Kulinarische Filmsalon im Cookies Cream. Das originelle Film-Dinner serviert nicht nur ein vegetarisches 3-Gänge-Menü, sondern zeigt zwischen den Gängen zwei besondere Kurzfilme. Abgerundet wird der Abend mit einem spannenden Talk mit dem Regisseur. Am kommenden Montag, den 8. Februar, präsentiert der Filmemacher Steffen Köhn seine Kurzfilme „After Hours“ – in dem das Berghain aus außergewöhnlicher Perspektive gezeigt wird, und „Always here“ – eine Feldstudie auf einschlägigen Sex-Seiten. 

Kuratiert wird der Filmsalon von der Plattform „Mediasteak“, welche VoD-Tipps gibt und sich auf die Organisation außergewöhnlicher Filmabende spezialisiert hat. Das Cookies Cream serviert zwischen den Kurzfilmen als Vorspeise eine Sellerieessenz mit Apfelgyoza, zum Hauptgang  Parmesanknödel auf Artischockencreme mit Tandoori und Mizuna, und abgerundet wird der Abend mit dem leckeren Dessert: Himbeere und Vanille mit Malz und Mandel.


Wo:  Cookies Cream, Behrenstraße 55, Berlin
Wieviel:  Für 79 € ist der Abend inklusive Aperitif, Weinbegleitung, Säfte und Kaffee zu haben, und für 49 € ohne Getränke.
Reservierung unter: 030 2749-2940 und cream@cookies.ch
Wer: Zum Facebook-Event 

Seht hier eine genauere Filmbeschreibung:

Schlechte Kunst auf höchstem Niveau – das Museum of Bad Art

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Ist das Kunst oder kann das weg? Diesen lustig gemeinten Satz hört man ja in vielen Zusammenhängen – doch in keinem war er je so zutreffend wie hier. Das Museum of Bad Art in Boston sammelt die schlimmsten Ausrutscher von Künstlern, ebenso wie „Werke“ von Menschen, die anscheinend noch nie zuvor einen Pinsel gehalten haben. Dafür gehen die Mitarbeiter in regelmäßigen Streifzügen über Flohmärkte, in Ramsch-Läden und zu Wohnungsauflösungen. In die mittlerweile 600 Werke umfassende Ausstellungen kommen nur Originale, die Künstler im vollen Umfang ihrer Fähigkeiten gemalt haben und dabei versuchten, etwas Kunstvolles zu produzieren. Gegründet wurde dieses längst überfällige Museum 1993 vom Antiquitätenhändler Scott Wilson, der – als er ein ganz besonders furchtbares Ölgemälde im Müll entdeckte – nicht anders konnte, als eine Sammlung schlechter Kunst zu starten.

Seht unten unsere Favoriten und findet mehr auf der Facebook-Seite des Museums.

Die gestickten Pornos der Künstlerin Leah Emery

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Die Künstlerin Leah Emery beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der Kombination von zwei vermeintlich konträren Lebensweisen: Der klassischen Handarbeit von traditionellen Frauen – dem Sticken, und der Hardcore Pornografie, welche ein ganz anderes Bild von Frauen zeichnet, als das vom lieben Mütterlein, welches mit ihrer Sticknadel zu Hause an der Fensterbank sitzt. So stickt die in Brisbane lebende Künstlerin Stills aus Hardcore-Vintage-Pornos in akkurater und mühsamer Handarbeit auf Stoff und schafft damit Bilder, die angelehnt an unsere Kultur, in der Sex immer und überall zur Schau gestellt wird, so verpixelt sind, dass die Intimität der Darsteller gewahrt wird. Die Unschuld der Handarbeit bietet somit einen Katalysator der Vulgarität der pornographischen Bilder. 

Seht unten mehr der Bilder von Leah Emery:

Versteckspielen für Erwachsene: Sigurd Larsen entwirft die neuen Zimmer des Michelberger Hotel Berlin

Room-304_Sigurd-Larsen_Michelberger-Hotel_Architecture-Danish-design-berlin_photo-Rita-Lino-3-1050x713Man kann ja nie früh genug anfangen, der ach so genervten Kundschaft Adventskalender zu verkaufen. Deswegen haben Design-Vorreiter Sigurd Larsen und das Michelberger Hotel in Berlin nun ein paar Umbaumaßnahmen ergriffen, damit sich die Hotelgäste das ganze Jahr über darauf freuen können, jeden morgen aufs neue ein Türchen aufzumachen. Oder gleich mehrere. Denn hinter den Holztüren, die der dänische Architekt für die Zimmer des Designhotels entworfen hat, befindet sich alles, was der Gast von morgen zum glücklich sein braucht: Sauna, Küche, Badewanne oder Bett, die eingebaute Holzfront hält viele Überraschungen offen. Ein lebensgroßes Puppenhaus im kantig-schlichten Erwachsenen-Design. 

Frau der Ringe; Goldschmiedin Ola Shekhtman wickelt uns goldene Skylines um den Finger!

cityscape-ring-ola-shekhtman-5Achja, Städtereisen sind doch etwas Schönes. Unterkunft über Airbnb, Flug mit EasyJet und dann schnell noch den Lonely Planet Reiseführer besorgt. Ein Hipster Wochenendtraum wird war! Weniger schön sind die Andenken, die es – egal in welcher Stadt – zu kaufen gibt. Kaffeetassen, Kuscheltiere, Umhängetaschen, das ganze Merchandise-Programm bedruckt mit den Wahrzeichen des jeweiligen Aufenthaltsortes. Wie gut, dass es Designerinnen wie Goldschmiedin Ola Shekhtman gibt. In Sankt Petersburg hat sie gelernt, Gold zu einer unverwechselbaren Skyline zu formen. Egal ob Amsterdam, London, Paris oder New York, jede Stadt, in der die sibirische Designerin mit ihrer Familie bereits gewohnt hat, wird zum Motiv für ihre handgeschmiedeten Ringe. Eiffelturm, Freiheitsstatue oder Big Ben – wir lassen uns gerne von Ola Shekhtman um den Finger wickeln!

Stylische Berghütte bietet Zuflucht bei Schneestürmen

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In den slowenischen Steiner-Alpen liegt der Skuta Berg, der für Bergsteiger eine besonders schwere Aufgabe darstellt. Starke Winde, heftige Schneefälle und gefährliche Erdrutsche machen die Besteigung zu einer wahrhaft gefährlichen Mission. Um die Wanderung sicherer zu machen, haben die Studenten der Harvard University School of Design und von OFIS Architects vor kurzem einen Zufluchtsort auf dem Berg gebaut – eine Hütte, die auf die wunderschöne felsige Landschaft blickt. Die extremen Bedingungen am Berg machten den Bau jedoch zur Herausforderung, denn die einzelnen Materialen mussten nach oben geflogen werden und konnten nur schwer bis zu dem Punkt transportiert werden. Doch die Mühe hat sich gelohnt, die hellgraue Außenfassade besteht aus glasfaserverstärktem Beton und ist so resistent gegen schlechtes Wetter. Im Innenbereich gibt es einen Abstellraum für das Gepäck, einen Platz für die Zubereitung von Essen und einen Raum zum Schlafen und zum Zusammensitzen, in dem man den herrlichen Panoramablick über Tal und Berge genießen kann. Diese Hütte wird wohl in den nächsten Jahren vielen Bergsteigern eine willkommene Unterkunft sein.

Bloomon – Schöne Blumenbouquets nach Hause geliefert

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Es klingelt und der Florist steht mit einem wunderbaren Blumenbouquet vor der Tür – wie könnte der Tag besser beginnen? Durch die Lieferung nach Hause wird Blumen kaufen und Freude schenken einfach gemacht und so gibt es schon viele Lieferanten am Markt, die mehr oder weniger konventionelle Sträuße liefern. Doch nun bringt das holländische Start-Up Bloomon frischen Wind auch auf den deutschen Markt. Die Firma liefert frische Blumen quasi direkt vom Feld zu uns und arrangiert sie hier zu stilvollen Bouquets, die sich durch Kreativität und besondere Liebe zum Detail auszeichnen.

Das wollten wir gleich testen und haben uns letzte Woche ein Bouquet liefern lassen: