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Olafur Eliasson in Neuss – Die “Langen Foundation” zeigt Werke aus der Sammlung Boros

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© Tomas Riehle

Wenn Neuss nicht so weit von Berlin entfernt wäre, würden wir wahrscheinlich noch heute zur gerade eröffneten Ausstellung von Olafur Eliasson in die “Langen Foundation” fahren und uns dort in einer umfassenden Schau von seinen Werken faszinieren lassen. Seine experimentellen und beeindruckenden Installationen spielen mit der visuellen Wahrnehmung und oft auch mit der Körperwahrnehmung der Besucher. Mit Wasser, Farben, Nebel und Spiegeln erzeugt der dänisch-isländische Künstler verblüffende Effekte, wie zum Beispiel, dass man selbst das Gefühl bekommt, ganz und gar in Farbe eingetaucht zu sein – was eines meiner intensivsten Kunst-Momente je in einer Ausstellung war (2010 im Martin-Gropius-Bau). Eine Auswahl von Rauminstallationen, Fotografien und Objekten aus der Sammlung Boros in Berlin wird nun in der Langen Foundation gezeigt. Die von Christiane Maria Schneider und Christian Boros selbst kuratierte Schau zeigt Eliassons Arbeiten aus den Jahren 1994 bis 2015 und bietet damit einen repräsentativen Überblick über das Werk des Künstlers von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Die minimalistische Museumsarchitektur von Tadao Anno bietet dabei ideale Vorraussetzung für die Installations-Kunst Eliassons, welche mit der Umgebung in den Dialog tritt. So wurden die Korridore in den Ausstellungsparcours integriert und die lediglich durch einen Glasmantel von der umgebenden Landschaft getrennte Kunst, spielt mit dem Innen und Außen. Also wenn ihr gerade einen Roadtrip plant oder in Neuss, Düsseldorf, Köln oder Umgebung wohnt: Hin da!

Wo: Langen Foundation, Raketenstation Hombroich 1, 41472 Neuss,
Wann: 18. April – 18. Oktober 2015

Abgefahrenes Innendesign: Kabelsalat in einem Restaurant nahe Tokio

kengo kuma tetchan restaurant interior tokyo japan designboom 01 620x367 Abgefahrenes Innendesign: Kabelsalat in einem Restaurant nahe Tokio

Kabelsalat ist ja nun wirklich nicht das, was wir in unserer Wohnung haben wollen, doch dass von Tausenden Kabeln im Raum auch eine faszinierende Wirkung ausgehen kann, sehen wir in diesem Restaurant. Das japanische Architektur- und Innendesign-Büro „Kengo Kuma and Associates“ hat ein sehr ausgefallenes Projekt realisiert: In Kichijoji, einem Vorort von Tokio, haben die Gestalter das Restaurant „Yakitori Bar“ mit einer ganzen Menge farbiger Kabel geschmückt. Das Restaurant liegt in dem kleinen Ort in einer Straße, die noch den Charme der Nachkriegszeit in sich trägt. Vielleicht passt gerade deshalb dieses Gestrüpp aus Kabeln und recycelten Materialien besonders gut hier her. Vor allem bunte Ethernet-Kabel geben dem Design des Restaurants sein unverwechselbares Aussehen. Auch die Tische und Stühle wurden mit den Kabeln überzogen, beziehungsweise in glatte Oberflächen eingelassen und anschließend mit einem durchsichtigen Finish überzogen. Während Überbleibsel von geschmolzenen Acryl-Produkten verwendet wurden, um einen durchsichtigen Tresen zu gestalten, der sich im Bar-Bereich befindet. Gegenüber des Tresens ergänzt ein großes Wandgemälde von Teruhiko Yumura die Kulisse und rundet den ganzen Laden ab.

 

Die Cover von Kult-Hip-Hop Alben wiederentdeckt auf Google Street View

ASV Google street view Murs Cover Die Cover von Kult Hip Hop Alben wiederentdeckt auf Google Street ViewDa hat sich jemand mal ordentlich Arbeit gemacht, um die Locations der Coverbilder von den berühmtesten Hip-Hop-Alben auf Google Street View wiederzufinden. Inspiriert wurde das Magazin “Mass Appeal” – welches diese Schatzsuche in den Weiten von Street View antrat – von der Google-Street-View-Strecke des Guardian, welche berühmte Albumcover von Oasis bis Led Zeppelin zeigt. Die Hip Hop Variante von Mass Appeal bietet nicht nur die geografische Einordnung in die Landschaft, sondern zeigt uns darüber hinaus auch die soziale Umgebung, in der das Cover fotografiert wurde. In der Auswahl sind unter anderem: Nas’ “Illmatic”, Ice Cube’s ”AmeriKKKa’s Most Wanted”, Big L’s ”Lifestylez Of Da Poor & Dangerous” und LL Cool J’s ”Bad”.
Unten findet ihr eine Auswahl an Hip-Hop-Covern in Google-Street-View, alle Bilder gibt es auf 

Mit der “Space Odyssey” Kollektion begibt sich MCM auf eine Reise in die Galaxis

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Es ist mittlerweile großer Trend in den sozialen Medien, Fotos von Dingen zu posten, in denen man Gesichter erkennt. Ob das auch Einfluss auf den Design-Prozess der oben gezeigten Tasche genommen hat, wissen wir nicht. Aber klar ist, diese Handtasche sieht weniger wie ein praktisches Accessoire, als eher wie ein kleines süßes Männchen mit Diamantenaugen aus. Der deutsche Luxushersteller MCM präsentiert in seiner Herbst/Winter 2015 Kollektion mit dem Namen „Space Odyssey“ galaktische Anspielungen auf R2D2, moderne Tech-Materialien und, ja sagen wir, besondere Taschenformen und Galaxy Prints. Neben Handtaschen, Clutches und Shopper befinden sich auch Rucksäcke und spacige Anhänger in der Kollektion des Münchner Labels. 

Trash-Deluxe und jetzt schon unser Video des Jahres: David Hasselhoffs neuer Song

Bildschirmfoto 2015 04 20 um 09.50.36 620x369 Trash Deluxe und jetzt schon unser Video des Jahres: David Hasselhoffs neuer Song

Dass David Hasselhoff Humor hat ,wissen wir spätestens seit seiner Aussage, dass wegen ihm und “Looking for Freedom” die Berliner Mauer gefallen und der Kalte Krieg zu Ende gegangen ist. In seinem letzte Woche erschienenem neuen Musikvideo “True Survivor” setzt er seinem Trash-Image zwischen Baywatch und Knight Rider noch einen drauf und beweist, dass er sich selbst nicht so Ernst nimmt. In dem Video haben Hitler, Maschinengewehr tragende Wikinger und der Killer aus Freitag der 13. prominente Rollen, aber auch andere Filmklassiker der 80er Jahre werden stilecht in nur zweieinhalb Minuten verwurstet. Dieser geniale Plot stammt aus der Feder der Macher der Crowdfunding finanzierten Action-Komödie “Kung Fury“, die im Mai veröffentlicht wird und hier schon mal einen überzeugenden Vorgeschmack auf den lang ersehnten Spielfilm gibt. Seht unten das Video und den Trailer zum Film.