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Kiss me Coffee! Der küssende Kaffeebecher von Jang WooSeok

kiss-out-5-818x688Coffee to go ist ja so eine Sache, meistens kommt er immer dann zum Einsatz, wenn wir mal wieder zu spät aufgestanden sind, die Nacht zu kurz war und der bevorstehende Tag kein Ende zu haben droht. In aller Eile gehts dann zum Bäcker, wahlweise Coffeeshop, wo man vermutlich noch den XL- Deckel für den M-Becher im Vorbeigehen greift und spätestens 10 Schritte weiter befinden sich 30 Prozent des Becherinhalts außerhalb, bestenfalls auf der Kleidung. Alles andere als ein Traumstart in den Tag. Damit dieser etwas liebevoller beginnt, hat sich Designer Jang WooSeok eine neue Form der Verpackung ausgedacht. Ab sofort kann man den Latte nicht nur trinken oder verschütten sondern auch küssen. Auf seinen Kaffeebecher kommt kein normaler Deckel, sondern der Abdruck eines Mundes inklusive Gesichtsausschnitt und Nase. Die Trinköffnung  befindet sich in der unteren Plastiklippe und so wird jeder Schluck von der funktionellen Coffeinaufnahme zum sinnlichen Kaffeekuss.  

Blogger für Flüchtlinge – eine Aktion, die Hoffnung macht

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Diesen Spendenaufruf wollen wir aus offensichtlichen Gründen zum Thema machen: Blogger für Flüchtlinge. Was derzeit in Deutschland passiert, ist beschämend und unseres Landes unwürdig – rechte Parolen, Rassismus und terroristische Anschläge auf Unterkünfte, gepaart mit einer Politik, die Flüchtlinge auf offener Straße dahin vegetieren lässt. Es ist ebenso grausam anzusehen, welch absolut stumpfsinnige Kommentare in den Sozialen Medien gepostet werden – von Menschen, die noch nie hungern oder ihr Land wegen eines Bürgerkriegs verlassen mussten. Jeder klar denkende Mensch hat eine Verantwortung, sich dem entgegen zu stellen. Und sei es nur, dass man nicht wegguckt, wenn einem Rassismus und Diffamierung von Hilfebedürftigen begegnet. 

Thank God it’s Friday

11224088_715369608571848_1296321937835534823_o-1Kaum zu glauben, er regnet und es ist Wochenende! Gleich zwei Ausnahmeereignisse auf einmal. Das muss erstmal verarbeitet werden. Deswegen haben wir uns auf die Suche nach der bestmöglichen Therapie für diese Doppeldiagnose gemacht: Hier sind die Events, die einfach so gut sind, dass ihr sie auf keinen Fall verpassen solltet, egal was das draußen Wetter macht – unsere Wochenendtipps:

Magic Candy Factory: Wir drucken unsere individuellen Fruchtgummis

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Goldene Bären waren gestern, heute nascht der moderne Fruchtgummi-Liebhaber Glückskleeblätter, Fledermäuse und kleine Turnschuhe. Die süßen Naschereien gibt es mittlerweile in vielen Formen und Farben und wir haben ständig das Gefühl schon wieder eine neue Sorte im Supermarkt zu entdecken. Aber Moment, unseren eigenen Namen, eine Schildkröte oder einen Oktopus haben wir noch nicht gesehen, oder ihr? Na dann auf ins Fruchtgummi-Paradies in Berlin Mitte: Hier wird heute, am 28. August 2015, der weltweit erste lebensmittelzertifizierte 3D-Drucker für Fruchtgummis gelauncht. Ein paar innovative Köpfe beim Süßwaren-Hersteller Katjes haben sich monatelang im Labor eingeschlossen, um eine überraschende Innovation auf dem Food Markt zu entwickeln: Die Magic Candy Factory. Dafür haben sie einen lebensmittelzertifizierten 3D-Printer nebst dafür geeignete Fruchtgummi-Masse entwickelt, der innerhalb von zirka fünf Minuten ein individuelles Fruchtgummi erstellt – vegan, gluten- und laktosefrei. Die Einladung den Printer einmal auszuprobieren, ließen wir uns nicht zwei mal schicken und waren sofort vor Ort, um uns die Candy Factory anzuschauen. Seht hier unsere Experience:

Das LEGO Wunderland von Samsofy

LE-VOL-DU-BISCUIT__880Was macht ein junger Vater, wenn sein Sohn gerade ein Mittagsschläfchen hält? Richtig, er übernimmt die Stellung und beginnt selber zu spielen. Zum Beispiel mit LEGO Männchen – Die hat sich zumindest der französische Künstler Samsofy ausgesucht und zum Mittelpunkt seiner Fotografien werden lassen. Mit viel Fantasie kreiert er verrückte Szenerien innerhalb alltäglicher Lebensräume, in denen sich die kleinen Figuren wieder finden. Ein Toaster wird zum Ufo, ein Schokoladenkeks zum Gemälde. Es sieht aus, als hätte ein Künstler die wilden Ideen in seinem Kopf in verwirrenden LEGO Landschaften Realität werden lassen. Eine Welt in der nichts unmöglich ist: 

People Berlin – Shoppen und Berliner Straßenkindern helfen

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Was Berliner Straßenkinder durchmachen müssen, können wir uns nur sehr schwer vorstellen. Nicht nur, dass sie kein warmes Kinderzimmer und liebevolle Eltern haben, bei denen sie Geborgenheit und Essen bekommen – oft kommen sie aus einem Sucht- und Gewalthintergrund und sind total auf sich allein gestellt. Ihre Perspektive im Leben ist gering und es kaum Hilfe, um aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Zwischen all dem Leid in der Welt, sehen wir Berliner auf der Straße auch oft weg, obwohl wir doch auch ganz unmittelbar helfen könnten. Um so toller ist es, dass ein Label wie „People Berlin“ auf die Situation der Straßenkinder aufmerksam macht und dabei viele Menschen ganz unverhofft anspricht. Die erste Kollektion des Berliner Modelabels  hängt derzeit im Pop-up Store in Berlin Mitte und sieht nicht nur total toll aus (wir haben uns sofort in mehrere Teile verliebt!), sondern gibt uns auch noch die Möglichkeit beim Shoppen etwas Gutes zu tun – und das gibt es ja tatsächlich selten. Alle Einnahmen aus den Verkäufen der Kollektion „Stop Labeling“ fließen in die Organisation, welche damit Unterstützung jeglicher Art wie Kleidung, Essen und die Vermittlung von Schlafplätzen für die Straßenkinder leistet.  Außerdem werden mit dem Geld kreative Projekte gestartet, so konnten die Straßenkinder zusammen mit den Designern die Kollektion entwerfen und bekamen so die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden.

Und das Beste ist, es gibt auch schon Erfolge durch das Projekt: Drei der im Designteam tätigen Kinder gehen bereits wieder zur Schule, machen eine Ausbildung und leben nicht mehr auf der Straße.

Also hin zum Pop-Up Store, der noch bis zum  29.August 2015 geöffnet hat! 

Wo: Auguststraße 35, 10119 Berlin, Öffnungszeiten: 12-20 Uhr

„Embroidered Zoetrope“ das textile Line Up von Elliott Schultz

Stickereien? – Das ist was für den Laufsteg. Aufwändige Haute-Couture-Roben, auf denen handgefertigte Zierornamente, Spitze und Perlenbesatz glitzern. Allenfalls tauchen sie auf Omas Tischdecken auf, die man beim Keller ausmisten oder auf dem Flohmarkt wieder findet. Wir haben die kostbare Handarbeit weit außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes entdeckt- am DJ Pult von Elliot Schultz. Hier legt der Australische textiles Vinyl auf. Platten aus Stoff, die exakt auf die Größe der Turntables abgestimmt sind. Die Oberseite ist mit Motiven wie spazierenden Männchen, Regentropfen, kleinen Würfeln oder Würmern bestickt. Wenn die Platten beginnen sich zu drehen, entstehen nicht wie üblich Geräusche, Sounds oder Musik, sondern eine kleine Geschichte, verpackt in bewegte Bilder, wie wir sie aus dem Daumenkino kennen. Das gelingt dem Digital-Künstler, indem er auch das Schwarzlicht von der Tanzfläche mit ans Set holt und die rotierenden Scheiben mit LED Lichtern unterlegt. Wir freuen uns auf den Emroidered Boiler Room. 

Parallele Welten durch den gespiegelten Blick – Guigurui’s faszinierende Aufnahmen

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Gerade jetzt in den Sternschnuppen reichen Augustnächten lagen wir oft im Freien auf dem Rücken und haben in den Himmel geschaut. Stellt man sich vor, dass das Universum unendlich groß ist, gibt es auch unendliche Möglichkeiten, dass es da draußen eine Parallelwelt zu der unserigen gibt. Vielleicht gibt es ja auch dich und mich noch mal? Der Fotograf Guigurui hat sich solche Parallelwelten selbst erschaffen, in die man sogar im wahrsten Sinne des Wortes „eintauchen“ kann. Indem er die Spiegelung vom Wasser nimmt, stellt er die Welt Kopf und erschafft so Abbilder der Realität – doch in einer parallelen Welt. Durch seine akkurate Bildkomposition wirken „profane“ Pfützen fast schon magisch – und das erstaunliche ist: Er benutzt für alle seine Fotos ausschließlich sein Smartphone. 

Seht unten eine Auswahl an Fotos und findet mehr von Guigurui auf Facebook und auf Instagram.

 

„The Plastic Age“ – Mit Pharell Williams gegen die Verschmutzung der Ozeane

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53 Tonnen Plastikschutt wurden bereits vor den Küsten Indonesiens, Chinas und Australiens für die Zusammenarbeit zwischen G-Star, Bionic Yarn und „Parley for the Oceans“ zusammengesammelt. Herausgekommen ist die Kollektion „RAW for the Oceans“, welche mit innovativer Technik alte PET-Plastikflaschen und Co. in hochwertige Denim-Jeans, Jacken, T-Shirts und Pullover verwandelt. Plastik? – Das klingt nach einem merkwürdigen, ja sogar unbequemen Material für Kleidung, oder? Aber glaubt mir, die Kollektion ist super weich und bequem – davon konnte ich mich bereits überzeugen. Kein Wunder, dass Pharrell Williams das Aushängeschild und engagierter Aktivist für die RAW Kollektion ist, welcher maßgeblich auch zum Design beitrug. So werden nicht nur neue Materialien, Produktkonzepte und Herstellungsmethoden entwickelt und im großen Rahmen auf die Schäden für die Umwelt aufmerksam gemacht – vor allem trägt die Arbeit von RAW for the Ozeans mit dazu bei, dass die Weltmeere wieder sauberer werden. Denn das schockierende Ausmaß der Verschmutzung sollte uns mittlerweile bewusst sein. So wurde das Müllproblem auch kürzlich in der Dokumentation „The Plastic Age“ vom i-D Magazins festgehalten. Hier berichten Aktivisten, Wissenschaftler und Surfer von dem Müllproblem und wir bekommen einen genauen Einblick, wie die RAW for the Oceans Kollektion funktioniert und hergestellt wird.

Seht unten die Dokumentation „The Plastic Age“ und Fotos der Kollektion von G-Star, die seit kurzem im Handel ist.

Converse x Stüssy – zum 35. Geburtstag gibt es eine neue Collab

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Mit der limitierten Auflage des „Converse Chuck Taylor All Star ‘70 Stüssy 35“ melden sich die beiden Marken mit  ihrer nächsten Kooperation zurück, um den 35. Geburtstag des 1980 in Kalifornien eingeführten Label Stüssy zu feiern. Dies markiert die mittlerweile fünfte Collab zwischen den beiden kalifornischen Marken, welche zum einen beide tief in der Surfer- und Skaterkultur verwurzelt sind und sich zum anderen ebenso als weltweit bekannte Lifestyle-Marken am Markt etabliert haben. Für die Kollektion bringt Converse das einzigartige grafische Markenzeichen Stüssys auf den Schuh – mit wellenförmigen Linien, Punkten, Zickzack und dem bekannten Kronen-Emblem. Herausgekommen sind zwei moderne Modelle in blau und grau. 

Die Converse Chuck Taylor All Star ’70 Stüssy 35 Kollektion wird ab Freitag den 28. August 2015 in den Stüssy Chapter Stores weltweit und ab Freitag den 4. September sind sie dann auch allgemein im Einzelhandel verfügbar fur ungefähr 130$. 

Die durchsichtige Kirche „Reading between the Lines“

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Die belgischen Architekten Pieterjan Gijs und Arnout Van Vaerenbergh haben eine komplett durchsichtige Kirche erbaut. Das wundervolles Bauwerk mit dem Namen „Reading between the Lines“ steht in der belgischen Ortschaft Limburg und imitiert mit dem Turm die Form von traditionellen Kirchen aus der Region. Die zehn Meter hohe Kirche ist aus 100 gestapelten Schichten von verwitterten Stahlplatten gebaut und ermöglicht es den Besuchern durch die Lücken durch die Wände zu sehen. Initiiert wurde der Bau von der Galerie Z33, die mit ihrem Projekt Z-OUT  Kunst in den öffentlichen Raum bringt. So schafft das Bauwerk eine schöne Verbindung von Architektur, Kunst und Religion. 

Seht hier weitere Kirchen, die eine besondere Architektur aufweisen.

Sommerliche Sinnlichkeit in Anne Barlinckhoffs Fotostrecken

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Anne Barlinckhoffs Fotos laden zum Träumen ein. In ihren Fotostrecken steht der weibliche Körper in all seinen Facetten im Mittelpunkt und wird von der jungen Fotografin gekonnt in Szene gesetzt. Ihre Arbeit finden sich in Magazinen wie VICE, in internationalen Galerien von München bis Südafrika und auf ihrer Webseite wieder, auf der uns besonders die Strecken „Dreams“ und „Desire“ gefallen, aus denen wir euch unten ein paar Bilder vorstellen möchten. Etliche Preise und Auszeichnungen hat die gerade einmal 26-jährige, niederländische Fotografin, die voraussichtlich nächstes Jahr ihren Abschluss an der  Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam macht, schon erhalten. Ihre Leidenschaft für die Fotografie entwickelte Barlinckhoff schon früh, bereits 2007 drückte sie professionell auf den Auslöser und konnte sich über die letzten Jahren ihren ganz eigenen Stil aneignen, ihre Models mit größtmöglicher Intimität und natürlich schön in Szene zu setzen. Überzeugt euch in der Fotoreihe unter dem Jump davon. 

Künstler verbringt ein Jahr im Wald und kreiert mysteriöse Skulpturen

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Tief in den Wäldern im Süden Frankreichs verwandelt der Künstler Spencer Byles den Wald in ein geheimnisvolles Wunderland, indem er hier  spektakuläre organische Skulpturen erbaut. Byles verbrachte ein Jahr in den Waldgebieten von La Colle sur Loup, Villeneuve-Loubet und Mougins für dieses ehrgeizige Projekt. Von Flora und Fauna umgeben, verwendete der Bildhauer nur natürliche und im Wald gefundenen Materialien, um seine beeindruckenden Kunstwerke zu erschaffen und sie anschließend zwischen den Bäumen zu installieren.

Laut Byles stoßen viele Wanderer und Spaziergänger durch Zufall auf seine Skulpturen im Wald und fragen sich beim Anblick von den geheimnisvollen Installationen, ob Menschen das erschaffen haben oder andere übernatürliche Kräfte. „Das sich meine Skulpturen durch die Zeit verändern, ist ein wichtiger Aspekt für mein Verständnis. Ich denke, meine Skulpturen sind nur dann wirklich vollendet, wenn die Natur beginnt sie zurück zu erobern. Dann verschmelzen sie mit dem Wald und werden immer mehr Teil der Natur und immer weniger ein Teil von mir.

Seht unten ein Video über Spencer Byles und seine Arbeit und findet mehr dazu auf der Webseite des Künstlers: French Forest Sculptures.

 

Das Making-Of zu „Lost in Translation“ gibt tolle Einblicke hinter die Kulissen

055936-000-A_ewelostintranslation_14-1438138144812Sofia Coppolas Low-Budget-Film „Lost in Translation“ war ein absoluter Überraschungserfolg, er erhielt einen Oscar für das beste Originaldrehbuch, einen César für den besten ausländischen Film und den Golden Globe für Bill Murray als besten Hauptdarsteller. Im Making-Of zum Film von Guillaume Tunzini aus der Reihe „Ein Film und seine Zeit“ auf arte, erhalten wir viele interessante Hintergrundgeschichten – wie zum Beispiel, dass Murray bis zuletzt nicht zum Film zugesagt hat und dann aber am Set alle zum Lachen brachte. Gemeinsam mit der bezaubernden Scarlett Johansson, die im Film als einsame und sich in Tokio fremd fühlende junge Frau auf der Suche nach dem Sinn ist, gibt sich Murrays Filmcharakter Bob der Krise und existenziellen Fragen hin. Eine kurze Begegnung, die das Leben der beiden verändern wird.
Seht unten eingebunden das Video
 Es war einmal … Lost In Translation, nach dem ihr mit Garantie Lust bekommt, den Film von Sofia Coppola (erneut) zu gucken!

Analoge Pixel – die unfassbare Kunst von Ed Spence

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Für seine faszinierenden Bilder fotografiert der kanadische Künstler Ed Spence zusammengeknülltes reflektierendes Papier. Die irisierenden Farben des Regenbogens und das schimmernde Silber sind so auf einem Foto gebannt, ohne bei der Veränderung des Lichteinfalls zu changieren, wie es das reflektierende Papier im Original tut. Nun nimmt Spence das Foto und zerschneidet es in kleine, akkurate Vierecke. Die daraus gewonnen Pixel setzt der in Vancouver lebende Künstler in präziser Kleinarbeit wieder zusammen – mit einem umwerfenden Effekt der Farben.  

Ed Spence ist schon lange für seine Pixel-Arbeit bekannt. Bereits seit Jahren fotografiert er Szenen, zum Beispiel am Strand oder im Schwimmbad (siehe Bilder unten) und setzt sie aus kleinen Vierecken neu zusammen. Beeindruckend, wie unfassbar viel Geduld jemand haben kann!

Lustig: Fotos in Mosaike aus Emojis verwandeln

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Wir lieben Emojis, das steht außer Frage. Die kleinen nützlichen Symbole spiegeln Stimmungen wieder und illustrieren wunderbar die Textnachrichten an Freunde. Ein besonders großer Fan von Emojis ist anscheinend der Web Developer der New York Times, Eric Andrew Lewis. Er hat gerade die Seite „Emoji Mosaic“ released auf der ihr jedes beliebige Foto in ein Mosaik aus Tausenden Emojis verwandeln könnt. Wir haben gleich losgelegt und berühmte Gemälde von Malern, ein paar Filmszenen und natürlich jede Menge Selfies mit Freunden in das Potpourri der Emoticons verwandelt. Ob man das braucht hin oder her, es ist eine ideale Beschäftigung, wenn man gerade gelangweilt auf der Arbeit rumsitzt. Versucht es selber auf „Emoji Mosaic“ oder seht hier unsere Experimente:

Der adidas Originals Superstar erscheint in “Metallic Gold”

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Metallic scheint das Design des Jahres bei adidas zu sein! Auf mittlerweile allen möglichen Modellen und Versionen schimmert es metallisch Gold, Silber oder Bronze und nun erscheint nach dem Stan Smith „Midsummer Metallic  und dem von Raf Simons designten komplett Bronze- und Silber scheinenden Stan Smith  auch der legendäre Superstar 80s Sneaker in „Metallic Gold“. Vom Zeh bis zur Ferse ist die Oberfläche im schimmernden Gold gehalten und selbst die Sohle scheint in dem Edelmetall. Die kontrastierenden weißen Schnürsenkel bringen die einzige andere Farbe ins Spiel und sorgen dafür, dass der Schuh nicht ganz over the top ausfällt.
Der adidas Originals Superstar 80s „Metallic Gold“ ist ab sofort bei Afew zu haben.

Lichtspiele: Ein Wasserturm aus buntem Glas erstrahlt an der Skyline von Brooklyn

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Hoch auf einer Plattform in Dumbo, Brooklyn steht der farbenfroh-glänzende Wasserturm des Künstlers Tom Fruin, der wie ein Mosaik aus buntem Plexiglas und Stahl gebaut wurde. Für diese monumentale Skulptur sammelte der in L.A. geborene Künstler Plexiglas-Teile aus ganz New York zusammen, zum Beispiel von alten Aushängeschildern in geschlossenen Geschäften,  aus verlassenen Künstlerateliers und stillgelegten Lagerhallen. So vereint der an der Skyline leuchtende Wasserturm viele Stücke New Yorks wie in einem Flickenteppich. Tom Fruin lebt mittlerweile in New York und hat neben dem Wasserturm noch weitere monumentale Skulpturen aus Stahl, Plexiglas und recycelten Materialien hergestellt.

Seine tolle Installation kann von der Brooklyn Bridge in Blickrichtung auf Dumbo, Brooklyn aus bewundert werden. 

Kreatives Recycling: Skulpturen aus PET-Flaschen

ASV-VeronikaRichterova00-1-970x722Ein Hummer, Kakteen oder auch ein lebensgroßes Krokodil – die tschechische Künstlerin Veronika Richterová erweckt alte PET-Flaschen zu neuem Leben. Dabei sind ihre Skulpturen so kunstvoll und grazil, dass man kaum meinen möchte, sie entstehen aus so etwas Profanem wie PET-Flaschen. Doch gerade das ist das Besondere: Richterová verheimlicht in den Werken nicht das Ursprungsprodukt, sondern wir können an einigen Stellen sehr präsent sehen, dass dort mal jemand draus getrunken hat. Seit über zehn Jahren experimentiert die Künstlerin nun schon an verschiedenen Methoden die PET-Flaschen zu erhitzen, zu formen und zu zerschneiden, um daraus ihre wunderbaren, durchscheinenden Kunststoff-Skulpturen zu kreieren. Da hat sich mittlerweile eine ganze Sammlung an Kronleuchtern, Mohnblumen und Fledermäusen angehäuft, die allesamt begeistern! Auf ihrer Seite findet ihr mehr über die Herstellung ihrer Kunst und ein Tribute an das kreative Recycling von PET Flaschen. 

Trash ist Kunst! Francisco de Pájaros Müllmonster

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Wenn Abfall anfängt zu leben – ist das meistens mit unangenehmen Assoziationen verbunden. Nicht so bei Francisco de Pájaro. Mitten in der Nacht macht sich der Street Art Künstler unbemerkt an die Arbeit und verpasst dem Müll, der ihn umgibt, ein neues Make Up. Alte Matratzen, Müllsäcke, Pappkartons, was auch immer er an Rückständen in den Straßen vorfindet, gestaltet er liebevoll zu kleinen Monstern, denen es gelingt, den Passanten ein Lächeln zu entlocken.
Kunst ist Trash und nicht umgekehrt – so de Pájaros Überzeugung – ein Rückstand wie jeder andere unseres materiellen Konsums. Seine kleinen Müllmonster erinnern uns auf charmant provokante Weise und mit einer guten Portion Humor daran. In Barcelona, London und New York treiben sie schon ihr Unwesen, angesichts der Müllsituation in Berlin, sind wir optimistisch, dass sie bald auch hier die Straßenränder bevölkern.

Der gläserne Pool am Himmel Londons

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Durch den Himmel schwimmen? Das ist so abgefahren, das gibt es gar nicht. Aber doch: Ein verglaster „Sky Pool“ soll zwischen zwei Wohnblocks in Londons neuem Viertel Nine Elms gebaut werden. Der 25 Meter lange Pool wird zwei Hochhäuser des Embassy Garden Home verbinden. Mit fünf Meter Breite und drei Meter Tiefe ermöglicht der gläserne Pool den Bewohnern zwischen den beiden Gebäuden zu schwimmen und dabei einen atemberaubenden Blick über London zu genießen. Und das Beste: Das völlig transparente Glasgehäuse ermöglicht den Schwimmer nach unten und durch die Seiten zu blicken – was ein unbeschreibliches Gefühl sein muss! Wie ein Fisch im Aquarium, dabei aber gleichzeitig auch wie ein Vogel in der Luft – fast schon angsteinflössend. Denn wie hält sich so eine riesige Glaswanne zwischen zwei Häusern und vor allem, wie schafft es die Glaskonstruktion Tausende Liter Wasser zu halten, während sie da so frei in der Luft schwebt?

„Meine Vision für den Sky Pool rührten von meinem Wunsch her, bis die Grenzen der Fähigkeit in der Entwicklung und Umsetzung eines solchen Vorhabens zu gehen.“ sagt dazu Chairman und CEO Sean Mulryan von der Ballymore Gruppe, die die zwei Wohnblöcke entwickelt hat. „Ich wollte etwas, das noch nie zuvor gebaut wurde.“ Gemeinsam mit Architekten, Aquarien-Bauern und modernster Technik plant er das Projekt. Neben dem beeindruckenden Sky Pool soll es auf dem Dach der Wohnblöcke noch einen Spa und eine Orangerie geben.

Wir sind gespannt, wie das Projekt fertig aussieht!

Verblüffende Porträts aus Nägeln und Garn

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Die Künstlerin Kumi Yamashita erschafft in nahezu mathematischer Arbeit unfassbar detaillierte Porträts von Menschen. Die Serie „Constellation“ von der New Yorkerin verblüfft uns in ihrer akribisch ausgeführten Konstruktion und mit feinen Details, die mit viel Sorgfalt gesetzt wurden. Mit nur drei Elementen – einer weiß lackiert Holzplatte, Nägeln und einem einzigen Stück Faden – erschafft Yamashita eine schier überwältigende  Komplexität von Ausrücken und Formen. Gehen wir sehr nah an das Werk heran, sehen wir nur ein mit Nägeln übersätes Reißbrett mit Bindfaden darum, doch von weitem sieht das schwarz-weiße Porträt fast fotorealistisch aus.
Viel Geduld und eine besondere Vorstellungsgabe bewies die in Japan geborene Künstlerin auch schon bei ihrer Serie mit Licht und Schatten, über die wir schon berichteten.

Die Fotografin durch das Goldfischglas – Dana Trippe’s Selbstporträts

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Wir kennen wohl alle das Fischlinsen-Objektiv und die daraus entstehenden lustigen Motive verzerrter Objekte oder Menschen mit riesigen Augen. Kein Fischauge, aber ein Goldfischglas nutzt die Fotografin Dana Trippe, um die Realität Kopf zu stellen. Die 20-Jährige hat eine Serie von Selbstporträts geschossen, in der sie sich hinter dieser mit Wasser gefüllten Glaskugel inszeniert. Für sie ist ein Foto immer attraktiver, wenn der festgehaltene Moment durch eine verzerrte oder unrealistische Perspektive eingefangen wurde. „Natürlich ist es manchmal angebracht, einen Moment so festzuhalten, wie er im wirklichen Leben ist. Aber es reizt mich eben noch mehr, neue und ungewohnte Perspektiven und Formen einzunehmen… und das Goldfischglas hat sich mittlerweile zu meinem Lieblingseffekt entwickelt. Ich bin kein Model, aber wenn du Selbstporträts schießt, gibt es sonst niemanden, dem du gefallen musst – nur dir selbst. Du kannst dir soviel Zeit nehmen und so verrückt sein, wie du willst.“ sagt die in San Diego lebende Fotografin und Multimedia-Künstlerin.

Seht unten das Ergebnis ihres Tauchgangs ins Goldfischglas:

Thank God its Friday!

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Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und im Veranstaltungs-Schlussverkauf verstecken sich noch einige Geheimtipps, die ihr unbedingt mitnehmen solltet. Wir haben sie ausfindig gemacht, damit euch ganz sicher nichts entgeht.

Hier sind unsere Tipps für das Wochenende: