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Schöne Dekorationsideen für Sommerpartys und Hochzeiten von Photowall

Schöne Dekorationsideen für Sommerpartys und Hochzeiten von Photowall

Laue Sommerabende, frische Bowle und zusammensitzen mit Freunden: Die Hochsaison für Gartenpartys und Hochzeitsfeiern hat begonnen! Zusammen mit der schwedischen Bloggerin (und künftigen Braut) Anja Forsnor und ihrem Verlobten hat Photowall Dekorationen für Sommerparties im Garten und Hochzeiten entworfen. Verspielte Tapetenwimpel, Tischkarten aus geblümter Tapete und die Lieblingstapete zum Einpacken der Geschenke – das sind nur einige der tollen Ideen, die für das rauschende Fest entstanden sind. Zu den Tapetenmotiven, die verwendet wurden, gehörten Cathy Nordströms Motiv ‚Sprinkles-Yellow‘‚Flourish White‘ von Peppercookies und das Motiv ‚Chester Black‘ von Acne JR

Außerdem hat Photowall das künftige Brautpaar nach den besten Hochzeitstipps gefragt. Mehr dazu könnt ihr auf dem Blog nachlesen. 

Eastpak x House of Hackney – Taschen und Rucksäcke in tollem Design

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Bereits zum zweiten Mal arbeitet Eastpak für die Reihe „Inspired by the world of“ mit der Londoner Traditionsmanufaktur House of Hackney – einer Brand von der wir zugegebener Maßen ziemlich begeistert sind – zusammen. Wie in den vergangen Kooperationen von Eastpak mit den bekanntesten Stoffherstellern der Welt auch, entstand so eine Kollektion, die die funktionalen Taschen mit außergewöhnlichen Designs & Mustern aufpeppt. Auch bei der erneuten Coop mit House of Hackney wird die Essenz von britischen Luxus mit dem unnachahmlichen Stil von Eastpak vereint, sodass eine zeitgemäße und doch avantgardistische Kollektion entsteht

House of Hackney ist in nur wenigen Jahren zu einer sehr beliebten Stoffmanufakturen geworden, die mit wunderbaren Mustern und Materialen beeindruckt. Mittlerweile bietet das Label die tollen geblümten und mit bunten Tieren, Pflanzen und Strukturen bemalten Designs auch als Tapeten und in Form von wahnsinnig schönen Lampen und Möbeln an. Für die Collab mit Eastpak wurden neue Muster entworfen, die nun die Taschen zieren und  ab dem 1. Juni 2016 auf Eastpak verfügbar sind.

Seht hier die Taschen, die garantiert Blicke auf sich ziehen: 

Eatalian Food Week – eine Woche beste italienische Küche in Berlin

Eatalian Food Week Berlin - eine Woche beste italienische Küche

Eine Woche, 16 Restaurants, 3 Gänge, 1 Glas Wein:

Es ist zwar nicht so, dass wir zu wenig Pizza und Pasta essen würden, aber ein feines italienisches Menü in hochwertigen Restaurants zum Preis für 20€ ist schon besonders! Genau das erwartet die Gäste vom 13. bis zum 19. Juni 2016 anlässlich der Eatalian Food Week in Berlin – eine kulinarische Reise zu den besten Gerichten der echt italienischen Küche. Chefköche ausgewählter italienischer Restaurants von Charlottenburg, über Mitte bis Kreuzberg und Friedrichshain bieten ein spezielles Drei-Gänge-Menü, dass exklusiv für die Eatalian Food Week Berlin kreiert wurde, an: Vorspeise, Hauptspeise und Dessert, dazu ein Glas Wein. Na dann Buon Appetito!
Wann: 13. bis zum 19. Juni 2016 
Wer: Zum Facebook-Event

Alle Teilnehmenden Restaurants: 

Atemberaubende Fotos aus dem Zelt

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Foto: earthpics

Ehrlich gesagt war Zelten bisher nicht unsere größte Leidenschaft. Nur allein die Vorstellung sich morgens mit verspanntem Nacken vom harten Boden zu hieven, ließ uns lange davon zurückschrecken. Doch diese Fotos haben das wohl ein für alle Mal geändert. Denn was man bei anderen Unterkünften in dieser ausgeprägten Form nicht hat, ist die absolute Verbundenheit zu seiner Umgebung und das direkte Campen in der Natur. Man hört die Vögel, fühlt die Sonne aufgehen und riecht den Morgentau durch die dünnen Zeltwände. Und das Beste: Wenn wir den Reißverschluss öffnen, können uns mitunter atemberaubende Ausblicke erwarten – sofern wir unser Lager in so beeindruckenden Landschaften aufgeschlagen haben wie die folgenden Camper:  

SeaScape: Schwimmende Villen mit Unterwasser-Zimmern

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Wolltet ihr auch schon immer mal in eurer eigenen Villa auf dem Meer leben? Dafür hat BMT Asia Pacific nun eine Reihe von luxuriös ausgestatteten schwimmenden Häusern entworfen, welche eine schöne Alternative zu Yachten bieten.  Jede der sogenannten Seascape Villen kommt in einer Größe von entweder 170 m², oder in der kleinere Variante von 65m², und wird individuell von seinen Besitzern in der Ausstattung angepasst. So kann ein ausladendes Sonnendeck oder einen überdachter Pool hinzugefügt werden, aber auch eine Solaranlage, um den benötigten Strom selbst zu generieren. Das dreieckige schwimmende Luxus-Haus kommt auf jeden Fall mit Terrasse und offener Raumgestaltung, welche einen freien Blick auf das Meer ermöglicht und immer eine angenehme Brise hereinlässt. Und das Tollste: Über eine Wendeltreppe gelangen die Bewohner in ihr ganz eigenes Unterwasser-Schlafzimmer, indem sie zwischen den Wellen und neben den Fischen sanft in den Schlaf geschaukelt werden.

Doku über Olafur Eliasson „Der Künstler des Unmöglichen“

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Er ist einer der beeindruckendsten Künstler unserer Gegenwart: Olafur Eliasson. Seine spektakulären Werke und experimentellen Installationen verzaubern regelmäßig die Besucher. Mit Wasser, Farben, Nebel und Spiegeln erzeugt der dänisch-isländische Künstler verblüffende Effekte und spielt mit der visuellen Wahrnehmung. So konnten die Besucher der Ausstellung „Innen Stadt Außen“ im Berliner Martin Gropius Bau fast buchstäblich in nebliger Farbe baden, in der Londoner Tate Modern unter einer riesigen goldenen Sonne liegen und an der Brooklyn Bridge gigantische Wasserfälle erleben. In diesen und anderen Werken beschäftigt sich Eliasson intensiv mit dem Verhältnis von Raum, Körper und Zeit und schafft es so, Menschen für ihre Umwelt zu sensibilisieren.

In der Dokumentation „Olafur Eliasson – Der Künstler des Unmöglichen“ beobachten wir Eliasson bei der Konzeption und Ausführung seiner Installationen und erhalten Einblicke in sein Berliner Studio, in dem er mit einem Team aus Kreativen unterschiedlicher Disziplinen zusammen arbeitet. Dabei portraitiert der Film nicht nur, sondern lädt den Zuschauer zum Reflektieren ein, um Eliasson in seinem Schaffen zu begreifen und die Botschaft seiner Kunst zu verstehen.

 

HIER GEHT ES ZUR DOKU 

 

Dieser Post erschien zuerst auf Mediasteak 

 

Das Opera Ferien Mobil: Glamping für Luxus-Nomaden

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Bald beginnt die Urlaubszeit! Falls ihr euch nicht entscheiden könnt wo es hingehen soll oder einfach nur spontan sein wollt, haben wir auf jeden Fall das perfekte Medium für euren Sommertrip gefunden, egal welche Destination ihr ansteuert. Das Opera Ferien Mobil! Hört sich eigenartig an, ist es auch! Das australische Opernhaus in Sydney ist nicht nur Namens- sondern vor allem Formgeber und Inspiration für das wandelbare Eigenheim des Designers Axel Enthoven. Einmal ausgeklappt wird aus dem unscheinbaren Anhänger ein Luxuszelt, das in Glamingkreisen ein absolutes Must-have ist. Mitten in der Wildnis muss der Camper von Welt weder auf Warm- noch auf Kaltwasser verzichten und kann den Sonnenaufgang auf der ausfahrbaren Teakholzterasse mit frisch zubereiteten Café aus integrierten Erpressbar genießen. Zwei Betten, Toilette und LED Beleuchtung gehören selbstverständlich zur Standardausstattung der mobilen Luxussuite. Vergessen wir langweilige 5-Sterne Superior-Hotels und werden zu progressiven Highclass-Nomaden!

In einem Land vor unserer Zeit: Ali Beletic zelebriert den Urmenschen

Ali-Beletic_Art_6-1050x700Abenteuerparty oder konventionelle Galerie-Ausstellung, egal wo, wann oder wie, die Künstlerin Ali Beletic hat es sich zur Aufgabe gemacht, Instinkte und Urgefühle durch ihre Arbeiten zu wecken. Diese beschäftigen sich mit der faszinierenden Geschichte der Menschheit, die weit ferner zurückreicht, als nur bis in die aufgezeichnete Vergangenheit. Denn sie möchte all die modernen Kunstbegeisterten herausreißen aus ihrem Lifestyleinteresse und mitnehmen auf eine Reise zu ihren Vorfahren, an einen Ort, wo Instinkt und Gefühl noch die Resourcen für Kultur sind. Da kann es auch gerne mal sein, dass sie in die Wüste von Sonoran geht, um dort urzeitliche Rituale zu inszenieren. Zuschauer werden zu Teilnehmern an dieser wiederbelebten Erfahrung ihrer Vorfahren.

Delicate Dandelion! Die fotografische Entdeckung der Pusteblume

portrait-dandelion-isabelle-chapuis-duy-anh-nhan-duc-31Wenn es um die vielfältige Verwendung von Löwenzahn geht, denken die meisten vermutlich daran, das grüne Zeug, das wie wild an den Straßenrändern wächst, in den Salat zu tun. Blätter pressen und zu Tee weiterverarbeiten geht auch, und natürlich eignet sich die kleine gelbe Blume hervorragend als Titel-Vorlage für eine Kindersendung. Aber Kunst und Fotografie? Da gibt es sicherlich schönere Motive. Und gerade deswegen hat sich die Fotografin Isabelle Chapuis das wuchernde kleine Unkraut ausgesucht und als Delicate Dandelion inszeniert. Fasziniert von der Verwandlung der Blütenblätter zu welken Pusteblüten hat sie diesen trügerischen Vorgang in einer träumerischen Bildstrecke inszeniert. Ein Bouquet von Pusteblumen schmückt den Kopf eines apathisch blickenden Models, hauchzarte Blüten legen einen Schleier über Nase und Augen oder hüllen das ganze Gesicht in einen filigranen Blütenteppich.

Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit Pflanzen-Künstler Duy Anh Nhan Dic und wurden in der ’16 Light Ausgabe der Raise Magazines gezeigt. Ein wunderschöner Start in den Sommer! 

Schokolade nach Mass: der XOCO 3D Printer druckt Pralinen

XOCO-chocolate-printer3Was für eine geniale Erfindung! Das Niederländische Design Studio Michael Cornelisson Ontwerp ist auf die grandiose Idee gekommen, den ach so fancy 3D-Drucker endlich einmal wirklich sinnvoll zum Einsatz zu bringen: der XOCO 3D Printer verwendet Schokolade als Tinte und druckt ergo Schokopralinen! Das Traum-Küchengerät funktioniert mit Hilfe eines polaren Koordinatensystems – was auch immer das ist, es funktioniert – und einer sich drehenden Platte auf der die Wunschpraline gedruckt wird, ein leuchtender LED Ring gibt bescheid, wenn das die Kreation fertigst. Küchenchefs und Hobbyköche können also in Zukunft ihre Wunschschokostückchen einfach selber designen und in Sekundenschnelle anrichten. Bon Appetit 

Erholung in T-Format! Die Wochenendvilla von Process5

  • Minimal-T-Weekend-Residence-In-Japan13-900x600Ein Haus weit weg vom Lärm und Trubel der Stadt, das einzig der Erholung dient. Wer hätte das nicht gerne? Da ist das Architektur-Studio Process5 ist genau die richtige Adresse in Sachen Gestaltung und Realisierung des Persönlichen Wochenend-Detox-Domizils. Gemäß den Wünschen eines Kunden haben die japanischen Architekten ein bewohnbares „T“ in die Berglandschaft von Osaka gepflanzt. Auf drei Etagen kann Entschleunigung zelebriert werden: Minimalistisches Design, ein Interieur aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein, viel Licht, offene Fronten und geradlinige Formen, das ist das Geheimrezept von Studio Process5 für den   Alltagsausbruch zwischendurch. Ein zentrales Treppenhaus verbindet die drei Ebenen und als Highlight gibt es oben angekommen eine Dachterrasse, die einen traumhaften Panoramablick über die Menschenleere Natur Japans offenlegt. Was will man mehr?

YSL goes Marrakesh: 2017 eröffnet das Museum

yves-saint-laurent-morocco-museum-01-960x640Gucci hat es, Louis Vuitton sowieso und nun also auch YSL: das eigene Museum! Klar, ob Mode, Bankhaus, Automobil-Konzern oder Telefongesellschaft, wer heute etwas auf sich hält, der muss auch einen eigene Kunstsammlung im Portfolio hervorblicken lassen. Und die wird natürlich nicht irgendwo ausgestellt, sondern in einem Luxuskomplex, der selbstverständlich von Stararchitekten konzipiert wurde. Im Falle YSL übernimmt das das Studio KO. Für die Fondation Pierre Berge – Yves Saint Laurent hat sie ein Museum fern ab der gängigen Modestädte in Marrakesh geplant. Das 16,8  Millionen teure Bauwerk soll bereits 2017 eröffnet werden und seinen Besuchern eine grandiose Sammlung von 5000 Kleidern, 15.000 Couture Accessoires und zehntausenden von Entwürfen und Skizzen zeigen. Das ist natürlich nur der Anfang, daneben gibt es noch eine enorme Expositionsfläche für wechselnde Ausstellungen, ein Konzertsaal-Auditorium, Café, Restaurant und eine Bibliothek rund um das Thema Mode, Geschichte und Kultur. Mehr als 4000 Quadratmeter Grundfläche, gemauert aus Terrakotta-Ziegeln aus Marokkanischer Erde, mehr YSL-Feeling geht einfach nicht. 

Techno-Horrorfilm: ‚Der Nachtmahr‘ im Kino

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Wilde Technopartys, Drogen und Abhängen mit Freunden: Die 16-jährige Tina (Carolyn Genzkow) feiert ihre Jugend. Doch auf einer besonders rauschhaften Party hat das Mädchen plötzlich einen Anfall und wird fortan von so heftigen Albträumen heimgesucht, dass sie Fantasie und Realität nicht mehr auseinander halten kann. Eine Odyssee von Panikattacken und merkwürdigem Verhalten beginnt, denn das hässliche Monster – der Nachtmahr – welcher sie immer in ihren Träumen aufsucht, scheint auch in Tinas realem Leben stattzufinden. Ihre Eltern beschließen, sie zu einem Psychiater zu schicken, der der jungen Frau rät, sich dem hässlichen Monster anzunähern, um so herauszufinden, welche tiefen Ängste in ihr schlummern.

Der Film Der Nachtmahr verarbeitet die Sage über das gleichnamige Fantasiewesen, welches ursprünglich „Mahr“ hieß und nachts zu den Menschen kam und ihnen Grauen einflößte. Regisseur Achim Bornhak (Künstlername: AKIZ) beschäftigte sich über Jahre mit dem tiefen psychologischen Aspekt der Dämonologie und im speziellen mit dem Wesen des Nachtmahrs, welches auch von dem Künstler Johann Heinrich Füssli im 18. Jahrhundert immer wieder gemalt wurde.

„Der Nachtmahr“ ist ab heute im Kino, seht unten den Trailer zum Film.

Para Project – ein Haus, das so zart wirkt wie Pergament

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Viel natürliches Licht kommt in das Haffenden House, welches von den Architekten quasi als Anbau zum Haupthaus entworfen wurde. Es steht da, wo andere Häuser ihre Garage haben, neben dran also. Aber anstatt hier nur das Auto zu parken, verfügt das zart anmutende Haus über ein Lesezimmer, eine in den Boden eingelassene Badewanne neben dem Bücherregal und ein lichtdurchströmtes Schreibzimmer, welches durch eine runde Trennwand von dem darüber liegendem Lesezimmer separiert wird. Eine halbdurchlässige weiße Silikonschicht dient als Frontfassade und gibt dem Haus seine sanfte und helle Struktur. Nach hinten raus bietet die große Fensterfront einen guten Blick in den Garten.

Baum statt Grabstein – das Kunstprojekt Capsula Mundi beschäftigt sich mit dem Tod

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Särge, Grabsteine, Einäscherung ​​und andere normale Bestattungsverfahren waren gestern, diese unkonventionelle Art sich Begraben zu lassen, könnte die Zukunft sein. Ein Künstlerduo aus Italien hat ein einzigartige Idee für Bestattungen: Das Projekt mit dem Namen Capsula Mundi sieht vor, dass aus dem verstorbenen Menschen ein Baum wächst, der als Ort des Gedenkens genutzt werden kann. Außerdem können wir so nach unserem Tod in einen Kreislauf eintreten, der  in Form eines Baumes weiter wächst. Für diese Idee haben die Designer Anna Citelli und Raoul Brezel eine organische und biologisch abbaubare Grab-Kapsel entworfen, in die der Körper des Verstorbenen in Kindslage gelegt wird. Über der Kapsel wird ein Baum gepflanzt, so geben die menschlichen Überreste dem heranwachsendem Baum seine Nährstoffe. Verwandte und Freunde könnten sich um den Baum kümmern, sich bei ihm an den Verstorbenen erinnern und trauern. So würden sich Friedhöfe im Laufe der Zeit in Wälder verwandeln und jeder Mensch würde der Natur seinen Teil zurückgeben.

Eine interessante Idee, die aber selbstverständlich nicht zugelassen ist. In Ländern wie Deutschland, in denen Friedhofszwang herrscht und Angehörige noch nicht mal die Asche ihrer Angehörigen verwahren können, werden wohl so schnell auch keine Bäume über Kapseln mit Verstorbenen wachsen. Als Kunstprojekt gesehen, bietet diese Idee aber Spielraum zum Reflektieren über ein Thema, über das wir selten nachdenken möchten: den Tod.

 

Ein Hauch Melancholie in Oleg Oprisco’s Fotos

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Die Fotos vonOleg Oprisco kommen direkt aus dem Land der Träume, so ätherisch und fantasievoll sind sie komponiert. Meist in einem farbenfrohen Settings und mit kleinen poetischen Details ausgestattet, bewegen sich in den Bilder fast traumwandlerisch grazile Frauen. Die ganze Komposition ist garniert mit einem Hauch an Melancholie und geprägt von dem sehr ikonografischen Stil des Fotografen. Der in der Ukraine lebende Oleg Oprisco fotografiert seit dem er 16 Jahre alt ist und hat sich vor allem auf die analoge Fotografie mit Mittelformat-Filmen spezialisiert.

Die Casa Bonay in Barcelona: ein Hotel mit offenen Türen

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Ein Hotel, in dem man nicht nur schläft und isst, sondern auch Einheimische trifft und sich wirklich wie zu Hause fühlt. Diese Vorstellung hatte Inés Miró-Sans im Kopf, als sie das Konzept der „Casa Bonay“ entwickelte. An der Gran Via in Barcelona gelegen, bietet das Haus Zimmer in sieben verschiedenen Preiskategorien. Alle haben Tageslicht, was in einem eng bebauten Viertel wie Eixample nicht selbstverständlich ist. In einem Innenhof und auf der Dachterrasse kann man den Trubel draußen hinter sich lassen.

Eröffnet wurde das „Casa Bonay“, benannt nach den früheren Hausbesitzern, erst im Februar. Eine Journalistin von Welt Icon zeigte sich schon jetzt vom „stilistischen Durcheinander“ beeindruckt. Wie in den besten Wohnungen bestünde die Einrichtung aus vielen Details, die eigentlich nicht zusammen passen und gerade deshalb ein „authentisches Ganzes“ ergeben. Inhaberin Miró-Sans – übrigens erst junge 32 Jahre alt – war es wichtig, vor allem einheimische Designer zu beauftragen. Die Überdecken für die Betten ließ sie sogar von einheimischen Behindertenwerkstätten fertigen.

ThaiBanFashionist macht aus Müll Mode

Dass Designermode nicht immer teuer sein muss, beweist diese Woche ein 16-jähriger Teenager aus Thailand. Apichet „Madaew“ Atilattana schafft aus Müllsäcken, Bambusblättern und Kleiderbügeln die ausgefallensten Kreationen. In den Frauenkleidern posiert er dann selbst für seinen Instagram-Kanal „ThaiBanFashionist“. Der hat mittlerweile schon mehr als 32.000 Abonnenten. Gut möglich, dass bald auch Modeschulen auf den kreativen Kopf aufmerksam werden. Seine Mode wie auch die Bilder können sich jedenfalls sehen lassen. Und umweltfreundlich ist das Ganze sowieso. Auch H&M ist mittlerweile auf den Recycle-Zug aufgesprungen und macht aus alter Kleidung neues Garn, mit dem wiederum neue Mode hergestellt wird. Und die Ästhetik des Mülls hat dieser Fotograf hier schon lange für sich entdeckt.

Roger Cremers fotografiert Touristen in Auschwitz

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Touristen benehmen sich oft daneben, das liegt wohl in der Natur der Sache. Fernab der Heimat kriegt ja keiner mit, was man so macht. Das gilt vielen quasi als Freifahrtschein in Sachen Geschmack- und Pietätlosigkeit. Dass das auch auf Besucher von Konzentrationslagern zutrifft, erstaunt dann aber doch. Der niederländische Fotograf Roger Cremers hat Touristen in Auschwitz fotografiert und für die Serie sogar den World Press Photo Award erhalten. Die Bilder sind Teil der Ausstellung „World War Two Today“ und noch bis zum 15. September 2016 im Niederländischen Widerstandsmuseum in Amsterdam zu sehen.

Ein Zukunftsszenario? Der Bruderkuss zwischen Trump und Putin

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Dieses Wandbild hat das Potenzial, Weltgeschichte zu schreiben – so wie einst das Vorbild des Bruderkusses zwischen Sowjet-Chef Leonid Brezhnev und DDR-Präsident Erich Honecker. Gemalt hat es der litauische Künstler Mindaugas Bonanu in der Hauptstadt Vilnius. Der Titel, „Make everything great again“, ist eine Anlehnung an Donald Trumps Wahlkampfslogan „Make America great again“.

Bonanu verleiht darin der litauischen Sorge Ausdruck, dass es unter Trumps Präsidentschaft kein Gegengewicht mehr zu Russland geben könne. Das kleine Land im Baltikum ist seit fünf Jahrzehnten von der Sowjetunion besetzt.

Sneaker-Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

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Der Turnschuh, auch Sneaker genannt (von engl. to sneak – schleichen), ist längst kein Schuh zum Turnen mehr. Stattdessen erleben wir ihn tagtäglich an den Füßen mehr oder weniger modebewusster Menschen, die neben dem Komfort wohl auch auf das weiterhin sportliche Image der Leisetreter setzen. Während Joschka Fischer bei seinem Amtsantritt als hessischer Landesminister 1985 wegen seiner Turnschuhe noch verspottet wurde, sind Sneaker mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Vom erstaunlichen Aufstieg des Turnschuhs in den vergangenen dreißig Jahren erzählt nun die Ausstellung „Sneaker. Design für schnelle Füße“ im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, die noch bis zum 28. August läuft. Zu sehen sind 250 Exponate, darunter rund 120 Paar Schuhe, außerdem 120 Plakate und Promotion-Drucke aus aller Welt sowie eine Reihe von Werbespots. Die Schau beleuchtet die Bedeutung des Turnschuhs für die Jugendkultur, den Wandels des Designs, die Marketingstrategien der Hersteller und die Sammlerszene.

Setouchi Aonagi Hotel eröffnet in Matsuyama

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Japan wird ein immer beliebteres Reiseziel für Touristen aus der ganzen Welt, nicht nur Tokio und Kyoto ziehen die Reisenden an, sondern auch die Gegend um Matsuyama besuchen Japan-Kenner. Vor allem zieht das „Internationale Kunstfestival Setouchi“ viele Gäste in die Region. Ein weiteres Highlight in der traumhaft schönen Kulisse: das Luxus-Boutique-Hotel Setouchi Aonagi mit nur sieben Gästezimmer und einem atemberaubenden Ausblick. Entworfen wurde dieses besondere Hotel von Tadao Ando, der eine Atmosphäre von „minimalistischer Luxus“ erzeugen wollte und dafür auf alle unnötige Inneneinrichtung verzichtete.

Neben den sieben Suiten bietet das Hotel eine Reihe von exklusiven Annehmlichkeiten, darunter: zwei Pools, ein Hot Spring Jacuzzi, eine Sauna, ein Esszimmer und eine Kunstgalerie. Darüber hinaus kann ein weiterer Pool – der als „die Höhle“ bekannt ist – für den privaten Gebrauch gebucht werden. Das Restaurant bietet das Beste der lokalen Küche und ein privater Golfplatz steht ebenfalls zur Verfügung.

Seht hier die beeindruckenden Fotos vom Luxus Setouchi Aonagi Hotel:

 

Wir verlosen Tickets für die Noisey Nights morgen Abend in Berlin

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Noisey Nights ist zurück. In der 2. Ausgabe der von der Musik-Plattform gehosteten Nacht, wird Noisey gemeinsam mit Kraftklub schon mal das Kosmonaut Festival in Berlin vorfeiern. Mit dabei drei tolle neue Acts, die so auch ins offizielle Kosmonaut-Programm gepasst hätten. Im Anschluss an die Live-Acts werden DJs für eine lange Tanznacht sorgen.

Wenn ihr dabei sein wollt, dann kommentiert bis morgen 12 Uhr unter diesem Post und liked ihn auf Facebook. 

 

Folgende Acts erwarten euch im Club „Musik & Frieden“ in der Falckensteinstraße 45, Berlin Kreuzberg:

Künstlerin verwandelt Kirche in Spektrum

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In der ehemaligen St. Johann-Kirche in der englisch Stadt Scunthorpe hat die Künstlerin Liz West ein überragendes Spektrum aus Licht und Farbe im Inneren des gotischen Kirchenschiffs kreiert. Die Installation ‚Our Colour Reflection“ (unserer Farbreflexion) ist ab jetzt bis zum 26. Juni 2016 in „20-21 visual arts centre“ untergebracht ist – eine historische Kirche, die zur Ausstellungsfläche umgewandelt wurde. Für ihre Arbeit hat West hunderte bunte und gespiegelte Platten geschaffen, die das Licht, welches durch die Fenster auf den Boden fällt, in den Dachraum reflektieren. So zeichnet sich ein Spektrum aus Farben auf den Innenbalken, der Decke und Torbögen an. Besucher können ihre eigene Reflexionen in den verspiegelten Flächen sehen, während sie durch den Raum wandern und einen Dialog zwischen sich – dem Teilnehmer – und der Architektur eingehen.

Clevere Spiegelungen von Himmel und Erde in „Mirrored Ziggurat“

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Die iranische Künstlerin Shirin Abedinirad schließt mit ihrer Installation, einer Stufenpyramide aus Spiegeln, die Lücke zwischen Erde und Himmel mit Reflexionen der jeweils anderen Seite. Der Titel „Mirrored Ziggurat“ lässt die Inspirationsquelle ihres Werkes deutlich werden: die ehrwürdigen Zikkurat-Tempel aus dem alten Mesopotamien, mit welchen die Menschen versuchten den Göttern näher zu kommen. Wie in vielen früheren Arbeiten auch, nutzt Abedinirad reflektierende Oberflächen, um eine Intervention in die Natur zu inszenieren. Betrachten wir „Mirrored Ziggurat“ aus dem einen Blickwinkeln, fügt sich das Werk nahtlos in seine Umgebung ein, von einem anderen Standpunkt betrachtet, spiegelt es spektakuläre Reflexionen, so dass wir zum Beispiel das Gefühl haben, der azurblaue Himmel stehe im grünen Gras.

Mirrored Ziggurat“ wirkt wie ein Treppenhaus, das sowohl Natur und Mensch verbindet, als auch die Kultur vergangener Epochen mit der heutigen Welt.“, wie die Künstlerin selbst sagt. „Der gespiegelte Tempel hat sieben Ebenen, die sieben Himmel repräsentieren. Für mich verstärken Spiegel die Vorstellung vom Paradies, sie geben Licht, aber auch eine optische Täuschung. Das ist ein wichtiges mystisches Konzept in der persischen Kultur.“