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Fête de la Musique vor dem Aus dank GEMA

fete de la musique berlin 620x411 Fête de la Musique vor dem Aus dank GEMA

Bereits seit 20 Jahren finden sich stets zur Sommersonnenwende am 21. Juni Musiker und Musikbegeisterte in Berlin ein, um die Fête de la Musique zu begehen. Nun steht das kostenlose Musikfestival jedoch vor dem aus, da die GEMA für kommendes Jahr eine Kostensteigerung um 63 Prozent ansetzt. Diese horrende Erhöhung liegt in der Neueinstufung des Festivals als Konzert begründet, bisher lief die Veranstaltung hingegen als Stadtfest zu einem wesentlich niedrigeren Tarif. Da sich die Fête de la Musique komplett aus öffentlichen Mitteln finanziert, wobei Mehrausgaben sowie ein Posten für Unvorhergesehenes nicht zulässig sind, ist die finanzielle Problematik für das Festival durchaus nicht unerhebliches, obwohl es sich um einen überschaubaren Betrag von 8.000 € handelt. Über einen Mehrkostenantrag wird bis zum 24.9.2014 bei der LOTTO-Stiftung entschieden. Dabei stellen die Veranstalter der FdM zurecht die Frage: “Ist die GEMA denn nicht in der Lage, so eine Veranstaltung wie die Fête de la Musique bzw. allgemein Musik-Feste/ Musik-Festivals angemessen zu tarifieren und eine Grenze von max. 10% des Gesamtbudgets (laut GEMA-Schiedsstelle/ Schiedsgericht) selbst anzubieten und einzuhalten?“

Kate Moss & Cara Delevingne für “My Burberry”

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Spieglein, Spieglein an der Wand… da heutzutage – zumindest in der Welt der Reichen & Schönen – niemand mehr zu altern scheint, hat sich die Problematik von Schneewittchen und der alternden Stiefmutter offenbar erledigt. Jüngster Beweis: Die “My Burberry“ Kampagne, die den neuesten Duft aus dem Hause Burberry im Angesicht von Cara Delevigne und Kate Moss vorstellt. Fotografiert von Mario Testino thronen die beiden Schönheiten im schlichten Trenchcoat auf dem beworbenen Flakon und um Look und Duft auch thematisch zusammenzubringen, regnet es im zugehörigen Spot natürlich dicke Tropfen des Parfums auf die beiden Grazien.

“Let it Rock!”: Ein Film vom Mythos um Berlin Mitte

let it rock berlin Let it Rock!: Ein Film vom Mythos um Berlin Mitte

Heute mag Berlin Mitte vorwiegend für Touristenscharen, die Museumsinsel und seine Qualitäten als Shooping- und Flaniermeile stehen, das sah nach dem Fall der Mauer jedoch ganz anders aus. Damals gab das neu zu bespielende Viertel im ehemaligen Osten genügend Raum für allerhand Künstler, Querdenker und Feierwütige, die sich in einer florierenden Bar-, Club- und Kreativszene zusammenfanden. Der Dokumentarfilm “Let it Rock!“, der seine Premiere 2003 auf der Berlinale feierte, warf bereits vor gut zehn Jahren einen Blick auf diese Zeit. Nun ist das Erstlingswerk von Igor Paasch und Frank Küstner erstmals in voller Länge online zu sehen und vermittelt einen äußerst charmanten und zum Teil unfreiwillig komischen Blick auf die Protagonisten dieser Kultur-Blase. Zu Wort kommen unter anderem Clubveteran Cookie alias Heinz Gindullis, Circle Culture Gallery Gründer Johann von Haehling, Mieze von Mia, DJane Ellen Alien und Miss Kittin. Dabei sind die Schwächen der Dokumentation zugleich ihre Stärken, denn ohne jegliche thematische Einführung und ohne eine wirkliche dramaturgische Einbettung reihen sich die einzelnen Statements der Mitte-Veteranen schlicht aneinander und vermitteln somit einen rein subjektiven Eindruck der damaligen Szene und ihrer Protagonisten, die sich zum Teil ganz wunderbar um Kopf und Kragen reden.

The Periodic Table of Hip-Hop

The Periodic Table of Hip Hop 3 620x425 The Periodic Table of Hip Hop

Das Pop Chart Lab schmückt bereits mit Diagrammen und Aufstellungen von den abstrusesten Frisuren der Pop Geschichte, einem Ranking von Rappern nach dem Umfang ihres Vokabulars und einem visuellen Compendium von Sneakern so manches Wohnzimmer. Nun erweitert das Design Studio sein Repertoire um ein Periodensystem des Hip-Hop. Gleich chemischer Elemente, die entsprechend ihrer steigenden Kernladung und chemischer Eigenschaften in Perioden eingeteilt sind, versammelt und ordnet der “Periodic Table of Hip-Hop“ 223 der namhaftesten Acts, die in Kooperation mit dem A3C Festival kuratiert wurden. So sind nun unter anderem Jay-Z, Run DMC, The Beasty Boys, Drake und A$AP Rocky den passenden Kürzeln zugeordnet und das Periodensystem erhält einen neuen Sinn: “Boasting chemistry like no science class has ever seen, this fly-entific periodic table swaps halogens and noble gasses for rap’s hallowed-gents and noble lasses—and is sure to be enjoyed far more than periodically.“ So wirbt das Pop Chart Lab für sein “Periodic Table of Hip-Hop“ Poster, das bereits jetzt im Online Shop vorbestellt werden kann und ab dem 3. September ausgeliefert wird.

Supreme x Vans: Native American Fall/Winter 2014

supreme vans fall winter 2014 native american 02 620x413 Supreme x Vans: Native American Fall/Winter 2014

In den späten 80ern führte Vans den Native American mit seiner widerstandsfähigen Toe Cap aus Gummi und dem seitlichen Ollie Patch als Antwort auf die Street-Style Skateboaring Bewegung ein. Für seine Kollaboration mit Supreme für Herbst/Winter 2014 hat das kalifornische Label dem ikonischen Sneaker einen neuen Look gegeben und die High Top Silhouette in feinstes Premium Wildleder gekleidet und auch die Innensohle sowie das Futter in Leder gefasst. Ab dem 4. September ist der Supreme x Vans Native American bei Supreme im Store und online in den Farben Dunkelrot, Schwarz, Blau und Khaki erhältlich, wobei die Gummisohle Ton in Ton erscheint und allein die Nähte und die Logos weiß abgesetzt sind.