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Was ist mit dem Titel „Bend the Void, The Space between Yeah and Yes“?
Reime, Poesie, Sprache...das sind alles Elemente mit denen ich gerne spiele. Der Unterschied, wenn jemand „yeah“ und „yes“ sagt ist enorm. Wie würdest du das darstellen? Ein anderer Titel hätte auch sein können: „Wo der Apfel zum Kern wird“. Es ist wie ein Rätsel; wie würdest du ein Poster von dieser verlorenen Zone machen? Wo die Sprache versagt, kann die Grafik überzeugen. Manchmal können Grafiken zehn mal mehr sagen als Wörter und das ist genau der Ort, an dem ich sein will. Der Ort, an dem Grafiken ausbrechen, in eine Leere, wo Ideen nicht greifbar sind. Ich mag es mit der universalen Sprache zu spielen und sie unkonventionell zu machen. Ich gebe dem Ganzen einen Dreh und fange an das Erkenntnisspiel zu spielen. Sprache verformen.....und wenn ich versage macht das gar nichts, weil es immer noch lustig ist. Wie verwendest du Text und Schriften in deiner Arbeit? Ich liebe es Wörter neu zu kombinieren und Slogans zu formen...Sprache in Grafik zu verwandeln. Aber ich verwende niemals nur Text. Es ist immer eine Kombination aus Text und Bildern und es sollte keine Kluft zwischen dem Text und dem Bild geben, der Text soll eher als Untertitel agieren. Ich versuche den Text super zu vereinfachen, so als ob man ihn schon mal gesehen hätte. Es ist also nicht meine Wortwahl. Als ich Art Director von Grand Royal war, wollte ich nie irgendeinen Text auf dem Cover haben, ich wollte nicht mal den Barcode drauf haben. Natürlich war das nicht möglich und jetzt mache ich den Text entweder zu klein oder zu groß, auf jeden Fall nicht hübsch und für sich selbst sprechend. |
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