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Interview: Geoff McFetridge

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Betrachtet man deine neueste Video-Animation für „The Whitest Boy Alive“, welche ein sehr handgemaltes Feeling hat und verglichen zu deiner anderen, sehr klaren Grafikarbeit, habe ich mich gefragt, was für dich der Unterschied zwischen „Freier Arbeit“ und der kommerziellen Arbeit ist?

Kommerzielle Klienten, also lass mich sagen, dass die Art-Direktoren, die die Projekte aussuchen und führen, eher auf echte Grafikarbeit reagieren. Die sagen: „Du hast es auf den Punkt getroffen, es ist knackig, ich mag es.“ In diesem Zusammenhang kann aber alles hinterfragt werden. Mit den digitalen Medien kannst du die totale Kontrolle haben, aber es ist auch formbar.

Wie hat sich deine Arbeit über die Jahre verändert?


Das Meiste meiner Sachen ist beständig, aber ich enthülle sie unterschiedlich. Ich wärme die selben Ideen auf, Beziehungen zwischen Menschen, zwischen Objekten und den Raum zwischen ihnen. Ich wende sie auf neue Versionen an. Zu einem gewissen Punkt war ich von meiner Arbeit sehr gelangweilt, aber dieser Punkt hat sich geändert: Ich habe sie angenommen und ich habe keine Angst dazu zu stehen. Ich gehe zurück zu meinen Wurzeln: Zeichnen. An der New Image Gallery habe ich Wasserfarben benutzt und habe konzeptionell gemalt, es war einfach ein heiden Spaß. An der Yale School of Art habe ich kürzlich all die Arbeit in einer Woche gemacht, sehr grafisch und dennoch sehr hanggezeichnet und vielschichtig.

Ich bin jetzt dazu bereit Shows zu machen. In der Vergangenheit habe ich mich Kunstausstellungen angenähert und bin mit einem Konzept angekommen. Jetzt ist das alles ein Projekt. Ich vermische alles...diese Kunstausstellung hätte also für einen Klienten sein können.

Wie wählst du deine Projekte, für die du arbeitest, aus?


Ich verlasse mich auf meinen Instinkt, wie man sich zu einer Sache hingezogen fühlt. Ich muss inspiriert oder gefordert werden oder es muss einfach sein. Wie ein echtes Grafikprojekt, das ich gut und einfach rüber bringen kann, aber dennoch eine Menge Spaß dabei habe. Wenn es immer wieder die selben Sachen sind, bin ich meistens nicht interessiert.