ed ruscha retrospektive im haus der kunst | münchen

Er ist Maler, Filmemacher und Fotograf, Buchkünstler und Grafiker – ein mediales Multitalent. Ed Ruscha, mitlerweile 73 Jahre alt, kombiniert unterschiedlichste Medien, integriert grafische Elemente in klassische Gemälde, konzipiert ganze Wortlandschaften. Kurzum: Er schafft Unerwartetets und Neues, erfindet sich immer wieder neu, vergisst dabei aber niemals seinen persönlichen Stil. Einen Überblick über das malerische Werk des Amerikaners ab 1950 zeigt derzeit das Haus der Kunst München.
Die Ausstellung klingt vielversprechend: “Für seine Entwicklung war vor allem die amerikanische Lebenswelt der 1950er und 1960er Jahre prägend: Die Route 66, der Mythos vom Highway; Los Angeles und Hollywood; die Phänomene der Massenkultur, deren Banalität Ed Ruscha in seinen Bildern jedoch nicht anklagt, sondern in ihren vielfältigen Erscheinungsformen zeigt. Schriftzüge von Reklametafeln, Vergessenes und Weggeworfenes werden zu Bestandteilen seiner Bilder; wie Realitätssplitter stürzen einzelne Worte und steile Diagonalen auf den Betrachter zu (…).”
Klingt ganz so, als sollte man sich das nicht entgehen lassen. Für mehr Infos hier lang bitte.
Kleine Zusatzinfo: Auch die von Hedi Slimane geschossene Titelstory der aktuellen Monopol-Ausgabe befasst sich mit dem Künstler. Unbedingt ansehen!
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