Q Confucius No.2 von Zhang Huan: Konfuzius in der Badewanne
Eine gewaltige Ausgabe des großen chinesischen Philosophen schlechthin, Konfuzius, ruht derzeit im Shanghaier Museum für zeitgenössische Kunst, dem Rockbund Art Museum, in einer ebenso beachtlichen rechteckigen Badewanne. Die entkleidete Kieselgel-Skulptur ist das zentrale Stück der Werkschau des chinesischen Bildhauers Zhang Huan und steht ebenso für ihr Gesamtkonzept: Mit wachsender Bedeutung in der Welt, mit allen einhergehenden Veränderungen und Umstrukturierungen werden alte Traditionen und jahrhundertelange Traditionen infrage gestellt, herausgefordert und müssen ihre Aktualität in der neuen Welt behaupten. Genau dieses Spannungsverhältnis ist es, dass auch Huan in seinen großformatigen Skulpturen, Aschemalereien und Installationen zu erkunden sucht:
The basic concept of Q Confucius originated from a series of questions ZHANG Huan pondered over: faced with rapid economic and societal changes and energy and climate challenges, how can we achieve sustainable development? What responsibilities come along with China’s rise in international importance? Where is the sense of spiritual belonging for contemporary Chinese? These questions seem massive and unrelated, but actually they are inherently connected by inescapable bonds (RAM Ausstellungstext).
via Juxtapoz Magazine. Alle Bilder © Designboom.
Verwandte Artikel:
- » Wochenrückblick
- » Klaus Pichler: Skeletons in the Closet
- » TAKASHI MURAKAMI IM MMK
- » Video: Chris Burden “Metropolis II”
- » Ausstellungstipp: “Amy Winehouse: A Family Portrait” in London
Tags: Ash Painting, Installation, Painting, Sculpture, Zhang Huan








