Auch wenn Lindsay Lohan für den neuen Kurzfilm von Richard Phillips wieder gewohnt viel Haut zeigt, handelt es sich bei “First Point” doch um eine Mischung aus Surf-Hommage und Film Noir, holt sie für letzteren Einschlag doch ebenso eine sportliche und geheimnisvollere Seite hervor – ganz im Stil des Film Noir, der sich vor allem in den vierziger und fünfziger Jahren in den USA und mit dem Einschlag des deutschen Expressionismus’ sowie amerikanischer Krimiliteratur dem Hollywoodkino entgegenstellte. Im Trailer heißt es jedoch erstmal vor allem: viel Farbe, Lindsay Lohan in pastelligem Surfanzug und verrucht in der schwarzen Nacht.
Schon zum zweiten Mal kommt der New Yorker damit mit der Schauspielerin für ein Projekt zusammen, denn bereits bei der 54. Biennale in Venedig wurde ein Neunzig-Sekünder für Neville Wakefields ”Commercial Break” mit ihr in der Hauptrolle präsentiert. Daraus folgten außerdem mehrere großformatige Gemälde von Lindsay Lohan. In Kombination mit Richard Phillips anderer “Obsession”, dem Surfen, ist nun außerdem “First Point” entstanden -
But don’t call Lohan his muse. Lohan, Phillips insists, is his collaborator as much as anyone in the stellar cast of people who worked on the film, including the legendary surf filmmaker Taylor Steele; the professional surfer Kassia Meador, who performs mesmerizingly as Lohan’s body double; the editor Jay Rabinowitz; and Thomas Bangalter, one half of the electro duo Daft Punk, who composed the ominously swelling score.
As the trailer implies, “First Point” is at once a surf film and a film noir, an exploration of the California dream and the Hollywood nightmare, worlds that Lohan doesn’t have to pretend to straddle on screen (NYTimes).
Premiere wird der Kurzfilm übrigens in der nächsten Woche in der “Art Unlimited”-Sektion der Art Basel feiern, wo sicherlich auch die Frage nach dem Kunstcharakter gestellt werden wird. Doch genau das ist, was Phillips will, wie die NYTimes den Künstler zitiert:
It’s just like in my paintings … Because of the actor and the popular culture dimensions of the project, it will give people — especially people in the art world — a real sense of instability with regard to my intentions. Is it a film? Is it an art video? It refuses to announce itself as either.
Bei der Gagosian Gallery erfahrt ihr außerdem mehr über den Film. Zum Trailer geht es hier entlang.
Alle Bilder: Screenshots / NYTimes.
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viel hut im kurfilm..? ist klar ne.
hehe, ich glaub, da war der feierabend schon zu nah… der kurfilm muss hier leider bleiben, ihren hut muss sie dann aber doch gegen ihre haut eintauschen