Sei es in der Galerie oder im Außenraum, Architektur ist für den koreanischen Künstler und Wahl-New-Yorker Do-Ho Suh zum primären künstlerischen Ausdrucksmittel geworden: Nie stehen sie dabei in realistischen Größen und auf ihrem Grund an fester Stelle, sondern kippen zur Seite, scheinen zwischen Häuserwände in tiefe Schluchten hineingefallen oder wie zufällig auf andere Häuser aufgesetzt. Wer also immer noch denkt, Architektur müsste nur funktional sein, dem beweist Do-Ho Suh in seinen Installationen wie “Bridging Home” das Gegenteil. So stehen seine skulpturalen Arbeiten für kulturelle und soziale Themen; sein “Bridging Home” verwies etwa auf die Bewohner der Großstadt mit ihren unterschiedlichen Herkünften, Kulturen, Gewohnheiten und Ästhetiken. Vor zwei Tagen eröffnete der Künstler sein neuestes Werk “Fallen Star”, das sich auf der UCSD’s Jacobs Hall der Jacobs School of Engineering befindet.
Sieben Jahre lang hat der koreanische Künstler an seinem “Fallen Star” gearbeitet – ein hellblaues Holzhäuschen, das von der einen Seite über die Ecke des Hauptgebäudes lappt, von der Frontseite aus gesehen zwar durch seine schiefe Lage irritiert, doch in seiner umgebenden Gartenlandschaft einem klassischen ländlichen Eigenheim jeder Kleinstadt entstammen könnte:
The stunning installation features a home that appears to have crash-landed on the seventh floor roof and is a awe-inspiring addition to Suh’s on-going exploration of themes around the idea of “home, cultural displacement, the perception of our surroundings, and how one constructs a memory of a space.” (Arrested Motion)
Bilder: Philipp Scholz Rittermann for Stuart Collection (UCSD). Viele weitere Bilder findet ihr bei Arrested Motion.
Verwandte Artikel:
- » Do-Ho Suh
- » Kulturenclash: Do-Ho Suh “Bridging Home”
- » Ausstellung: “La Belle Vie” Ludo in der Starkart Gallery, Zürich
- » ‘I am a Star’ by MARC JACOBS
- » Marc Jacobs x Jürgen Teller Skatedecks






