Recap: Ausstellung “Hollywood Costumes” in London


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Ganz egal ob Superheld, Sexsymbol, Ganove, Cowboy, süßes Mädchen von Nebenan, Fantasiewesen oder Mitglied der englischen Krone, sie alle sind noch bis 27. Januar 2013 in der Ausstellung ”Hollywood Costumes” im Londoner Victoria & Albert Museum zu bestaunen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um die realen Menschen oder Schauspieler, sondern um deren Filmkostüme, um ihr Erscheinungsbild, ihren Auftritt und die essentielle Bedeutung der Designer hinter den unvergesslichen Outfits aus unseren Lieblingsfilmen der letzten 100 Jahre “made in Hollywood”. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich auch ein etwa 50-karätiges Diamantenkollier aus dem Hause Winston. Auf drei großen Ausstellungsflächen zeigt “Hollywood Costumes”, wie wichtig und charakterformend die Kostüme für den Film waren und sind.

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Der erste Part der Ausstellung befasst sich mit der Vorbereitung der Designer und Kostümbildner auf die jeweilige Rolle, denn nicht nur Schauspieler, sondern auch die kreativen Kreateure müssen die Figuren und Kontexte genauestens kennen: Für historische Aufnahmen wie etwa die Filme mit Cate Blanchett als Queen Elizabeth führt der Weg dafür geradewegs zu den Geschichtsbüchern, während es in anderen Fällen vor allem die gegenwärtigen Mitmenschen oder Zeitgenossen sind, die als Inspirationen für den Kleidungsstil der Rolle dienen. So ist es Ann Roth, Kostümdesignerin für den Film “Closer” ergangen, denn ein schlafendes Mädchen am Flughafen von Istanbul diente ihr als Vorbild für Natalie Portmans Rolle. Für jeden Film und jeden Charakter muss sich der Designer anders vorbereiten und oft helfen dabei auch die einzelnen Schauspieler mit Wünschen und Vorstellungen ihrer Charaktere.

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Über 100 der bekanntesten Filmkostüme der letzten 100 Jahre Filmgeschichte Hollywoods featuret die Show im V&A: von Abenteurern wie Harrison Ford als Indianer Jones, Bösewichten wie Darth Vader über Johnny Depp in “Edward mit den Scherenhänden”, Robert De Niro in dem Klassiker “Taxi Driver” oder Sascha Baron Cohen in dem Skandalfilm “Borat” bis hin zu Marilyn Monroe in ihrem weißen Flatterkleid oder Audrey Hepburn in “My Fair Lady” und im schwarzen Givenchy-Kleid in “Frühstück bei Tiffanys”. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Kostümdesigner, ihrer Zusammenarbeit mit den Regisseuren und Schauspielern und zeigt uns, wie essenziell das passende Kostüm für die Authentizität einer Geschichte ist.

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Die Kostüme reichen von Exemplaren aus den zwanziger Jahren mit Filmen wie Charlie Chaplins “Der Tramp”  von 1915 bis hin zu den High-Tech-Kostümen und animierten Filmen unserer Zeit, wie etwa “Planet der Affen”, “John Carter” oder James Camerons’ “Avatar”.

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“Hollywood Costumes”, 20. Oktober 2012 bis 27.Januar 2013, Victoria & Albert Museum, London.

Bild 1: Columbia/The Kobal Collection: Taxi Driver, 1976. © Columbia/The Kobal Collection. Bild 2: Hollywood Costume sponsored by Harry Winston: 2012 © V&A images. Bild 3: Universal/Working Title/The Kobal Collection/Greg Williams: Elizabeth: The Golden Age, 2007. © Universal/Working Title/The Kobal Collection/Greg Williams. Bild 4: Hollywood Costume sponsored by Harry Winston: 2012. © V&A images. Bild 5: Saturday Night Fever, 1977. ©  2012 by Paramount Pictures. All Rights Reserved. Hollywood Costume.

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Kategorien: Art, Fashion, Film