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09.03.2010, 13.47

Wir befinden uns in der Torstraße, es stürmt und schneit und alles sieht ziemlich trostlos aus. Dann gehen wir durch eine noch trostloser aussehende, alte, angemalte, zerschrammelte Haustür und hoch durch ein typisches Berliner Altbau-Treppenhaus, abgenutzt und muffig riechend. Oben wird uns eine Tür geöffnet und kaum treten wir über die Schwelle, ist die Trostlosigkeit auch schon wieder wie weggeblasen und wir finden uns in einer der wohl schönsten Wohnungen wieder, die wir auf unseren bisheriegen Faces & Spaces Exkursionen gesehen haben!
Der Fotograf und passionierte Skateboarder Alex Flach öffnet uns mit einem herzlichen Lächeln und trägt eine dick gefütterte Mütze, die er mit dem Spruch „Ich muss unbedingt zum Friseur“ rechtfertigt – ein Typ, den man einfach gern haben muss. Und ein Typ mit ziemlich viel Geschmack (bzw. einer Freundin mit ziemlich viel Geschmack, wie uns das Alex erklärt). Wenn man sich in seiner Altbau-Wohnung, in die er mit seiner ihr vor gar nicht allzu langer Zeit eingzogen ist, umschaut, findet man einen stimmigen Mix aus Antiquitäten, klaren Formen und liebevollen Details. Frische Blumen stehen auf dem Tisch, eine ganze Wand wird eingenommen von Zeitschriften und Bildbänden und auf einer Kommode reihen sich Fotos von Katzen neben anderen, interessanten Kleinigkeiten – wo man auch hinschaut: Man kann sich einfach nicht sattsehen!
Gerade erst hat Alex Flach zusammen mit seinem Freund Andreas Hesse Civilist eröffnet – ein Mix aus Shop, Galerie und Showroom. Außerdem bereichert er Monat für Monat das Lodown Magazin mit seinen Fotografien, begleitet regelmäßig das Nike SB Team auf seinen Reisen und hat 2008 mit „Berlin Calling“ seinen ersten Bildband veröffentlicht. Dazwischen ist dann aber doch noch Zeit für einen kleinen Umzug gewesen und nach nur wenigen Wochen hat er zusammen mit seiner Freundin eine sanierungsbedürftige Berliner Altbau-Wohnung in ein gemütliches Zuhause mit Charakter verwandelt. Sein Tipp für coole und günstige Möbel: Haushaltsauflösungen! Wenn unsere Wohnung dann genauso chic aussieht, werden wir das auf jeden Fall mal ausprobieren.
Wir haben uns ein bisschen zu Hause bei Alex Flach umgeschaut und erfahren im Interview, wie man auf die Idee kommt sich einen Schinken einzurahmen, was genau hinter Civilist steckt und wo er sich gerne mal in tighter Badehose von den Klippen stürzen würde.
Das ganze Interview und die Bilder vom Hausbesuch bei Alex Flach seht ihr nach dem Jump! Weiterlesen »
Tags: Alex Flach, Andreas Hesse, Berlin Calling, Civilist, Faces and Spaces mit Alex Flach, Nike SB Team, Skateboarding Posted in Allgemein, Faces & Spaces | 3 Kommentare »
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18.02.2010, 18.15

Es ist durchaus so, dass die Emanzipation nach Jahren auf etlichen Gebieten gefruchtet zu haben scheint. Doch dann gibt es wiederum andere Bereiche, in denen nach wie vor das starke Geschlecht das Zepter in der Hand hält und sein Territorium hartnäckig verteidigt – so auch die deutsche Hip Hop Szene. Eine hat es allerdings geschafft, sich gegen die überwiegend männlichen Kollegen zu behaupten und überzeugt Kritiker, indem sie eine Auszeichnung nach der anderen absahnt. Die Rede ist von Melbeatz, Berlinerin durch und durch, und nebenbei Deutschlands erfolgreichste Hip Hop Produzentin – das muss ihr erst mal einer nachmachen!
Hinter jeder starken Frau steht bekanntlich auch ein Mann: Angefangen hat alles mit ihrem damaligen Freund Kool Savas. Nach ihrer gemeinsamen Zeit bei der Berliner Untergrundfraktion MOR (Masters of Rap) ist er es, der Melanie Wilhelm aka Melbeatz im Jahr 2002 auf seinem frischgegründeten Label Optik Records signed. Später produziert sie sein Debütalbum “Der beste Tag meines Lebens” sowie Eko Freshs Debüthit “König von Deutschland” und veröffentlicht kurz darauf ihr eigenes Debüt-Album Rapper´s Delight, bei dem keine geringeren Künstler als Mobb Deep, Azad, Curse, Kanye West und Ol’ Dirty Bastard mitwirken.
Und es wird nicht ruhiger um die „Queen of Beats“ – im Gegenteil: Gerade erst wurde sie wieder mit dem Vodaphone Hiphop.de Award und dem Juice Award ausgezeichnet und es wird noch einiges kommen, da sind wir uns sicher.
Wir haben uns mal bei der Berlinerin umgeschaut und festgestellt: In Sachen BlingBling, Schränken voller Sneakers und Cash – wenn auch nur als Schlüsselanhänger – steht sie ihren internationalen Kollegen in nichts nach!
Wir trafen Mel in ihrer Berliner Wohnung und haben erfahren, warum sie unbedingt mal nach Peru möchte, was ihre Lieblings-Alben sind und was ihr an Berlin am besten gefällt.
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Tags: Azad, Bester Produzent, Das Urteil, Der beste Tag meines Lebens, Der Beweis, Die besten Tage sind gezählt, Die John Bello Story, Faces and Spaces mit Melbeatz, Fumanschu, Hip Hop, hiphop.de, John Bello Story, juice, JUICE-Award, Justus, Kanye West, King Kool Savas, Kool Savas, M.O.R., Melanie Wilhelm, Melbeatz, Melbeatz Remix, Mobb Deep, mzee.com, OK!, Optik Anthem, Optik Records, optikrecords.de, Producer, Produzentin, Queen of Beats, Rain on me, Rappers Delight, Rapper’s Delight, Till' Ab Joe Posted in Allgemein, Faces & Spaces, Music | 5 Kommentare »
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09.02.2010, 14.51

Während in Berlin meterweise Eis und Schnee die Straßen bedeckten, gab es einen Berliner, den es in diesem Januar ans andere Ende der Welt verschlagen hat. Der Glückliche heißt Henrik Kürschner aka artoo aka Henne und es gab einen besonderen Grund für die Reise ins entfernte Australien: Ein zehntägiger Trip von Sydney nach Melbourne – die ganzen 1200 km auf Fixed-Gear-Bikes, Räder ohne Bremsen und Gangschaltung. Eine ganz schöne Herausforderung, selbst für ein Mulit-Talent wie Henne!
Aufgewachsen auf dem Skateboard, Wakeboard und Snowboard, kam der späte Umstieg auf zwei Räder eher zufällig zustande – wie im Leben von Henne schon so manches durch schicksalhafte Wendungen, Zufälle und spontane Entscheidungen seinen Lauf nahm. So ist er Grafik Designer, Journalist, Blogger, Fotograf und DJ, ein Autodidakt, der sich am liebsten alles selbst beibringt, was ihn interessiert. So wie auch das Designen und Sammeln von Toys – und ja, selbst Hello Kitty haben wir zwischen Skateboards und Büchern entdeckt!
Wir waren fasziniert von soviel Tatendrang und haben uns kurz vor seiner Fahrrad-Tour mal angeschaut, wie sich Hennes unzählige Interessen und Leidenschaften in seiner Wohnung wiederspiegeln. Fazit: Ein Haufen Sneakers, etliche Zeichnungen und Toys soweit das Auge reicht!
Im Interview verrät uns Henne, was Hiroshi Fujiwara damit zu tun hat, dass er jetzt nur noch Fahrrad fährt, was er an Berlin liebt und warum ein einfaches Lächeln reicht, um ihn glücklich zu machen.
Das ganze Interview und alle Bilder vom Hausbesuch bei Henrik Kürschner aka Artoo aka Henne gibt´s nach dem Jump! Weiterlesen »
Tags: Artoo, Faces and Spaces mit Henrik "Artoo" Kürschner, Fixed-Gear-Bike, Henrik Kürschner, Hiroshi Fujiwara, robert wunsch photography Posted in Faces & Spaces | 8 Kommentare »
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03.02.2010, 17.08

Die heutige Ausgabe von Faces & Spaces beginnen wir ausnahmsweise mal mit einem Zitat: „Weil die Zeit sich so beeilt und nur so wenig bleibt, von dem was einmal war.“ Olli Schulz besingt in seinem Song wehmütig zurückblickend die Vergänglichkeit all dessen, was uns wichtig ist. Alexander Gnädinger hingegen konserviert ungeschönte Ästhetik für die Ewigkeit.
Der Berliner Fotograf stemmt sich gegen die Uniformierung platter Schönheit, gegen das mediale Ideal des Perfekten, gegen Makellosigkeit – in seinem aktuellen Bildband 100 girls on Polaroid zeigt er fern ab von Glamour und Retusche natürlich schöne Frauen und viel nackte Haut. Die Aufnahmen des in Süddeutschland geborenen Künstlers sind körnig, teilweise gelbstichig und überbelichtet – mit voller Absicht. Kleine Fehler ergeben das große Ganze. Das Besondere. Das charmant Schöne. Eben genau das, was Gnädingers Werke so anders, aber vor allem so angenehm echt macht.
Ein Mensch, dessen ständiger Begleiter die Sofortbildkamera ist, scheint wohl niemals zur Ruhe zu kommen. Der 40jährige spart sich lange Entwicklungszeiten, ist ständig unterwegs. Aber auch ein Alexander Gnädinger braucht einen Ort, an dem er Kraft und Ideen für neue Projekte sammeln kann. Und was wäre da wohl besser geeignet, als das eigene Studio? Klare Linien, puristische Formen, helle Farben. Keine Spur von verlebt milchiger Sofortbild-Optik. Perfektionismus bis ins kleinste Detail. Wir sind überrascht, Herr Gnädinger!
Mit uns spricht der passionierte Weltenbummler über kleinwüchsige Peruaner und das Glück, auf der Welt zu sein.
Das ganze Interview und alle Bilder vom Besuch in Gnädingers Kreativschmiede gibt´s nach dem Jump!
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Tags: 100 Girls On Polaroid, Alexander Gnädinger, Faces & Spaces mit Alexander Gnaedinger, nike van dinther, Robert Wunsch, robert wunsch photography Posted in Allgemein, Faces & Spaces | 6 Kommentare »
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13.01.2010, 13.22

Wie stellen wir uns eine typische Rapper-Wohnung vor? Vielleicht ein bisschen so wie bei MTV Cribs: ein Kühlschrank voll mit Schampus, unzählige Turnschuhe, ein oder mehrere dicke Autos in der Garage und ganz viel Protz und BlingBling? So in etwa. Aber was ist, wenn der Rapper mit Frau und Kindern zusammenwohnt? Dann kann das auch mal leicht anders ausschauen: Blumige oder tierische Wand-Tattoos, Kronleuchter, Familienfotos. Das ist die Wohnung des Berliner Rappers Oliver Harris und seiner Frau Bintia, vollkommen unerwartet und ungemein sympathisch.
Der 33-Jährige ist seit Jahren eine feste Größe in der deutschen Rapszene. Angefangen in den 90ern mit seinem Partner Dean Dawson als Spezializtz, gründet er später das Hip-Hop-Label G.B.Z. Imperium und nimmt neben unzähligen Mixtapes, Bootlegs und Features das Solo-Album „Dirty Harry“ auf. Außerdem ist Harris als DJ Binichnich unterwegs und macht die Clubs national und international unsicher. Als wäre das für den Kreuzberger nicht schon genug, ist er mit Sido noch als “Deine Lieblingsrapper” am Werke und war gerade erst wieder mit ihm auf Tour. Ganz schön busy der Mann.
Aber er steht ja nicht alleine da – Auch privat ist Harris weit gekommen. Die wunderbare Sängerin Bintia als Frau, eine Tochter und einen Sohn. Respekt! Damit hat Harris ja alles was ihn nach eigenen Aussagen glücklich macht: Musik, seine Frau, seine Tochter, seinen Sohn und sich selbst. Was ihm noch fehlt: Ein Album mit Dr. Dre und mal nach Hawaii oder auf den Mond reisen. Wenn´s sonst nichts ist.
Wir haben die beiden in ihrer Charlottenburger Wohnung besucht und sie haben sich trotz Kindern und Karriere ein wenig Zeit für unser Interview genommen. Die Antworten zeigen, wer der wahre Chef im Hause Harris ist und warum Berlin ihre Traumstadt ist.
Das komplette Interview und alle Fotos vom Hausbesuch bei Harris und Bintia seht ihr wie immer nach dem Jump! Weiterlesen »
Tags: Bintia Harris, Faces & Spaces, Harris Posted in Allgemein, Faces & Spaces | 10 Kommentare »
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16.12.2009, 17.27

Die Haare zerzaust, das Gesicht ernst. Die schmalen Lippen werden von einem spitzen, dunklen Bart umrandet, beinahe so dunkel wie die Kleidung. Schwarze Hose, schwarzer Pulli, schwarzer Mantel. Die Augen: tief, träumerisch, rätselhaft. Thorsten Heinze ist das Mysterium von Berlin Mitte.
2008 gründete er die SevenStarGallery, deren Vernissagen schnell zu Top-Events wurden. Die kleine Galerie ist genauso extravagant wie ihr Besitzer – körniger Putz bröckelt von den Wänden, abgerockter Purismus trifft auf Hauptstadt-Charme. In die Hauptstadt kehrte der 42jährige aber erst vor gut drei Jahren zurück. Zuvor hieß seine Wahlheimat „Neverland Ranch.“
Rückblick: Erstmals traf der gelernte Pantomime als Assistent des großen Marcel Marceau auf den „King of Pop“ Michael Jackson. Die Chemie zwischen beiden stimmte auf Anhieb, sie verbrachten viel Zeit miteinander, wurden Freunde. Gemeinsam tourten sie um die Welt, später lebte Thorsten fest im Jackson-Park – ein wahr gewordener Kindheitstraum zwischen schwingenden Schiffschaukeln, bunten Karussells und wilden Tieren.
Vor drei Jahren dann verließ Thorsten das Niemalsland. Er kam nach Deutschland zurück, lernte in Berlin Leyla Piedayesh, Gründerin des Mode-Labels “Lala Berlin”, kennen und erfüllte sich mit der eigenen Galerie einen neuen Traum.
Im Interview mit uns zeigt sich: Thorsten Heinze wird den meisten von uns wohl immer ein Mysterium bleiben.
Das komplette Interview und alle Fotos vom Hausbesuch bei Berlins Star Galeristen gibt´s wie immer nach dem Jump!
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17.11.2009, 20.29

Es regnet, die Welt ist grau und draußen ist es arschkalt. Dann kommt er. Er, der viel erlebt und noch mehr gesehen hat, er mit den vielen Namen. Er, den jeder kennt. Phil-G, Philly Vanilli, Philo, Phil. Mitglied der Bread-and-Butter-Family, Blogger und Wahlberliner. Kurz: Philip Gaedicke.
Der 29-jährige ist immer unterwegs, ständig on-the-go. Vielleicht ist er rastlos, niemals aber planlos. Denn sein Plan lautet: Die Welt entdecken. Mit all dem, was sie zu bieten hat. Immer dabei: sein ständiger Begleiter, das abgerockte, heiß geliebte Holland-Rad. Ist der passionierte Großstadt-Radler gerade mal nicht auf der Suche nach den neusten Trends der Sport– und Streetwear – Szene, tanzt er auf Hautpstadt-Parties oder steht verschwitzt auf dem Basketball-Court. Und so ganz nebenbei schiebt der Vollzeitoptimist mit seiner liebenswerten Art jede Gewitterwolke beiseite, die sich ihm in den Weg stellt.
Wir haben den passionierten Bart-Träger, der ein heißes Glas Wasser tatsächlich jedem noch so guten Kaffee vorzieht, in seiner Kreuzberger Altbauwohnung besucht. Sein Zuhause ist wie Phil selbst: sympathisch, herzlich, facettenreich. Die bunt zusammen gewürfelten kleinen Dinge ergeben das große Ganze. Und das große Ganze ist genau das, was er will. In seinem Job, in seiner Freizeit, in seinem Leben – vielleicht nur ein Grund dafür, weshalb es um „Philo“ wohl niemals ruhig werden wird. So viel darf schon mal verraten werden: In Zukunft werden wir noch einiges von ihm hören. Zum Beispiel hier, auf seinem Blog.
Im Interview verrät uns der Wahlberliner, dass Fruchtzwerge im Kühlschrank nicht fehlen dürfen und dass schon ein bisschen Frischluft ausreicht, um ihn glücklich zu machen.
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Tags: Faces & Spaces, philip Gadicke Posted in Allgemein, Faces & Spaces | 8 Kommentare »
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29.10.2009, 23.41

Na das wurde ja auch Zeit! Nach all den männlichen Kreativlingen bei Faces&Spaces macht PR-Agentin Mirela Abadi nun endlich den Anfang in der Reihe der weiblichen Gastgeber…
In ihrem Job arbeitet sie täglich als Creative Consultant und PR-Agentin zugleich. Von ihrer Residenz in Friedrichshain haben wir viel erwartet und wurden nicht enttäuscht: In der Löwenstraße, in Nähe der Karl-Marx-Allee fanden wir eine stilvolle Wohnung mit hübschen Accessoires und liebevollen Details vor.
Überall zu finden: Einflüsse und Andenken an ihre Zeit in Paris, Wien, London, Hongkong und New York, wo sie überall als Creative Director nahmhafter Werbeagenturen gearbeitet hat. Seit 2001 lebt und arbeitet Mirela in Berlin. Die von ihr gegründete Agentur „Prag PR“ betreut Modedesigner wie Kaviar Gauche und Lala Berlin und Stars wie Gwen Stefanie, Roisin Murphy und Pharell Williams.
Im persönlichen Interview plaudert sie über die große Liebe, ihren Sonntag in der Neuen Nationalgalerie und den Wunsch einmal mit der transsibirschen Eisenbahn von Moskau in die Mongolei zu bummeln.
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20.10.2009, 18.04

Er ist einer der ganz Großen Deutschlands. Für die aktuelle Jubiläumsausgabe hat das art-Magazin ihn gebeten, eines seiner Fotos einzureichen, das für ihn Deutschland repräsentiert. Er hat es geschafft. Daniel Josefsohn mischt mit und hat sich in der Kunstszene etabliert. Wir haben einen Nachmittag in seinem Atelier verbracht und ihm zugehört.
Ende der 90er wurde er mit seiner MTV-Kampagne weltberühmt. Von jetzt auf gleich. Seitdem steht Daniel Josefsohn für schrille Kampagnen, weltberühmte Portraits und einzigartige Modestrecken. Ort der kreativen Ideen? Ein Atelier in einem Hinterhof in Berlin-Mitte. Herzlich empfangen von Jesus. Wo kann man das schon mal behaupten? Sein Atelier ist Sammelstelle seiner Geschichten. Mit Liebe zum Detail und persönlichen Notizen: Wandkritzeleien, Skateboards, Installationen, Figuren, Fotos.
Daniel Josefsohn hat viel vor. Nächstes Jahr präsentiert er seine erste Soloausstellung im Kunstverein Hamburg, in seiner Heimatstadt, und bis dahin ist viel zu tun. Für unsere Fragen hat er sich bei Zigarette und Orangensaft dennoch Zeit genommen. Die Antworten sind – wie erwartet- anders. So wie Josefsohn selbst.
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Tags: Daniel Josefsohn, Faces & Spaces Posted in Faces & Spaces | 3 Kommentare »
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06.10.2009, 15.10

Faces & Spaces diesmal: Über den Wolken. Naja, fast. Wir waren zu Besuch im 20. Stock eines gigantischen Betonblocks irgendwo in der Grauzone zwischen Kreuzberg und Mitte. Was wir dort vorfanden? Einen optischen Kontrast der Extraklasse. Denn hinter grauer Mauerfassade versteckt sich ein kreativer Wohnraum, der Inspirationsquelle und Ruhepol zugleich ist: Die Wohnung von Stefan Batsch aka Skism.
Er ist fester Bestandteil der Ur-Berliner Skateboardszene, Dj, Mann der ersten Stunde beim Lodown Magazine, und so ganz nebenbei designt er auch noch Poster, Plattencover, Skateboards und Logos. Stefan Batsch, besser bekannt als Skism, ist wohl das, was man als Normalsterblicher unter “Allround-Talent” versteht. Dass er einmal Grafikdesigner werden würde, dämmerte Stefans Eltern wohl eher als ihm selbt. Fahrräder, Matchboxautos, Jacken – alles wurde schon im Milchzahnalter stilgerecht customized. Als schon-immer-Berliner ist er Nachtschwärmer und Zwilichttänzer mit allem, was dazu gehört. Kurzum: Afterparty-Party-Gänger und Schallplatten-Dreh-Passionist mit Süßigkeiten-Sucht. Im Interview offenbart er uns seine Hassliebe zum Golfen und verrät, wo er sich mit stinkenden Russen und viel Vodka die Kälte schöntrinken würde.
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Tags: Faces & Spaces, stefan batsch Posted in Faces & Spaces | 2 Kommentare »
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