Am Donnerstag, den 9. September ist es nun soweit: Sänger Amos kommt, nach Stationen in Wiesbaden, Hamburg, Düsseldorf, München und Stuttgart, mit seiner Showtime-Tour zu uns nach Berlin. Mit dabei, die ausgewählten Artwork-Highlights, die von verschiedenen Künstlern für das Showtime Plattencover gestaltet wurden. Unter anderem mit dabei sind: Golo Schmeh, Gucha Gucha, Mirko Borsche, Patrick Mohr, Rocket Design, Sebastian Otto, Studio Frontaal, The Crystal Beach, und Timrobot. Diese werden nun ab dem 10. September bis zum 26. September in der systM Galerie zu sehen sein. Vernissage ist am Donnerstag Abend um 19 Uhr. Das Record Release Konzert mit anschließender Party, ebenfalls am Donnerstag, startet um 22 Uhr im legendären White Trash. Wir werden uns das Glamour-Spektakel natürlich nicht entgehen lassen und euch anschließend berichten. Oder wer vor Ort ist, kommt am Besten gleich selber vorbei.
Als kleinen Vorgeschmack gibt es die Highlights aus Wiesbaden, Düsseldorf, Hamburg in einem Videozusammenschnitt, sowie eine Auswahl der Artworks, nach dem Jump…
Eben kommen wir von einer kleinen Preview in der Pool Gallery, wo heute Michael Leon’s Ausstellung “Vexhall” Eröffnung feiert. Es ist die erste Einzelausstellung des Designers und Künstlers in Deutschland und seine erste “Flaggenausstellung”. Zeitlebens inspiriert von Fahnen und Flaggen, hat sich Michael Leon besonders von den Visionen der großen Weltgemeinschaften wie den Vereinten Nationen, Olympischen Spielen und Weltmessen inspirieren lassen. So hat er neben aller klassischen Vexillologie über Jahre ein ganz eigenes Zeichensystem entwickelt, unter welchem er seine Fahnen designt. Inspiriert von Momenten, Menschen, Erfahrungen, designt er für Freunde, Events, ebenso wie für Emotionen. So ist die Fahnenhalle ein sehr persönliches Zeugnis Leon’s.
Woher seine abstrakte Faszination für Fahnen rührt und einiges anderes haben wir ihn in einem Interview gefragt, das hier in den nächsten Tagen folgen wird. Preview nach dem Jump…
Derzeit läuft in Venedig die 12. Architektur Biennale. Dabei zeigt sich der polnische Pavillon als eines der besonderen Highlights. Dieser ist mit Drahtvogelkäfigen bestückt, vielmehr einem konstruiertem Gebirge aus Drahtkäfigen, dessen Beklettern ausdrücklich erlaubt ist, worüber man zu einer Absprungrampe gelangt, über die man abspringen kann, auf ein darunter liegendes, großes Luftpolsterkissen. An der Wand steht in Leuchtröhrenschrift “Jump at your own risk”. An der Rampe steht ein Pole, dessen englischer Wortschatz aus den beiden Wörtern “Don’t Jump!” besteht.
Designt von der polnischen Künstlerin Agnieszka Kurant und der Architektin Aleksandra Wasilkowska, untersucht der Beitrag ‘Emergency Exit‘ “Urban portable holes”: Zwischenräume, Orte der Ungewissheit und Zweifel, mit Raumzeitdiskontinuitäten, sowie verlassene oder nicht fertig gestellte Gebäude, Hausdächer und Tunnel. Der Titel nimmt dabei ironischen Bezug auf städtische Sicherheitsbestimmungen, die Gefahren und Unfälle, kontrollieren und ausschließen sollen.
Der für die Besucher mögliche Sprung, in ein ungewisses, geschaffenes Dunkel und künstlichen Nebel symbolisiert dabei die höchste Freiheit, eine Flucht aus dem Urbanismus. Klingt vielleicht ein bißchen hochtrabend, sieht aber auf jeden Fall spektakulär aus. Ein Sprung via Video gibt es oben, ein paar tolle Aufnahmen nach dem Jump…
Die Welt ist schlecht, ungerecht, das Leben ist eines der Härtesten, von dem es wirklich Nichts geschenkt gibt. Kaum einer weiß das besser als Rocky Balboa, der sich im wahrsten Sinne durch ein hartes Leben kämpfte. In einer bewegenden und inspirierenden Rede an seinen Sohn, versucht er diesen auf die Welt vorzubereiten. Rocky’s Worte hat der Designer Kyle Kargov in einem schlagkräftigen Video in Szene gesetzt. Simpel, toll minimalistisch auf das Wesentliche konzentriert, auf die Worte und ihre Bedeutung.
Also, wer mal wieder einen Tritt in den Hintern braucht, dem sei mit diesem Video geholfen. “You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t how hard you hit; it’s about how hard you can get hit, and keep moving forward…But you gotta be willing to take the hits, and not pointing fingers saying you ain’t where you wanna be because of him, or her, or anybody. Cowards do that and that ain’t you. You’re better than that!”
Vom 8. September bis 2. Oktober zeigt Hussein Chalayan eine Ausstellung in der Londoner Lisson-Galerie. Der britische Modeschöpfer mit türkisch-zypriotischer Herkunft, ist wohl der experimentierfreudigste unter Englands Designern. Seine Mode und ihr Entstehungsprozess wirken oftmals mehr als Konzeptkunst. So vergrub er Seidenkleider unter der Erde, schuf welche aus fernsteuerbaren Flugzeugteilen, andere, die sich in Tische und Stühle wandeln lassen oder aus Swarovski Steinen Laserstrahlen abschießen.
Für die londoner Ausstellung entstanden, sind unter anderem Installationen, Filme und Skulpturen, sowie kreierte Sounds. Hauptthema ist die Musik. So sagt Chalayan gehe es in der Ausstellung darum ein Musikstück zu entkörperlichen. Was das im Genaueren bedeuten soll, erzählt der Designer in einem interessanten Interview der Monopol. Was das ganz genau bedeuten soll, wird wohl nur die Ausstellung selbst zeigen können. Die ist nun leider nicht in Deutschland, doch wer nochmal einen kleinen Urlaubstrip plant, ein Besuch ist mit Sicherheit lohnenswert.
Seit digitaler Zeitrechnung ist ja alles anders geworden. Zum Beispiel die Fotografie. Dank handlicher Digitalkameras mit Display und allen möglichen Funktionen, haben wir die Möglichkeit wild in der Gegend rum zu fotografieren, Licht, Form, Farbe, alles einzustellen und vorallem wieder zu löschen, wenn das Bild trotz allem nicht so gut geworden ist. Damit das nun gar nicht mehr nötig ist und Bilder gar nicht erst missraten können, hat der in Berlin ansässige Designer Andrew Kupresanin ‘Nadia’ entworfen. Eine Kamera, die automatisch die Belichtung, den Ausschnitt und im Besonderen das gewählte Bildmotiv hinsichtlich seines ästhetischen Wertes analysiert. Bewertet wird in Prozent. Ist der Wert zu gering, leuchtet dieser rot, ist das Bild sehenswert, leuchtet er grün.
Ein Display gibt es nicht, um das Bild selber überprüfen zu können und vorallem wohl um den ästhetischen Wert nicht wieder zu verpfuschen. Noch ein paar Bilder des Meisterstücks gibt es nach dem Jump…
Vor einiger Zeit haben wir euch von Amos berichtet. Dem Glamour-Pop-Sänger. Vielmehr von seinem neuen Album ‘Showtime‘ und der damit verbundenen Kunstaktion. Dieses, in seiner Art bisher einmalige genreübergreifende Projekt, ist nicht nur einfach so interessant, als dass es auch gleich wieder so etwas wie wahre Werte schafft und zum Kauf einer Platte, eines Sammlerstückes anregt, anstatt sich die Musik aus dem Internet zu laden. Die Idee: neues Album aufnehmen, als Vinyledition, mit einer ganz und gar weißen Hülle, diese wurde schließlich zum Gestalten freigegeben. Dazu wurden mehr als 400 Künstler, Designer, Tätowierer, Street-Artist und anderweitig Kreative eingeladen, ein individuelles Artwork zu schaffen. Und auch Fans konnten einen Beitrag einreichen. Am 26. August feiert ‘Showtime’ nun offiziellen Release und auch die Artworks, die bisher in einer eingerichteten Online-Galerie ausgestellt wurden, erblicken das Licht der Öffentlichkeit. So startet am Tage des Release die große Amos ‘Showtime’ Tour. Mit im Gepäck ein Teil der Platten, die begleitend in Galerien ausgestellt werden, wo sie zu einem vom jeweiligen Künstler festgelgten Preis auch gekauft werden können. Dabei werden Vernissage und Konzert zu einem gemeinsamen Programm verschmelzen.
Start der Tour ist in Wiesbaden, weiter geht es in Hamburg, schließlich nach Düsseldorf und so durch ganz Deutschland. Natürlich werden wir euch von dem Spektakel berichten. Näheres zu dem Projekt und zu teilnehmenden Künstlern gibt es bei amos-showtime.com. Eine Auswahl an Artworks, sowie alle Tourdaten gibt es nach dem Jump…
Vor einigen Wochen haben wir euch bereits das Kaws’ Etikett, für eine limited Edition des mexikanischen Bieres Dos Equis vorgestellt. Die Produktionsfirma Another Company hat dazu nun einen netten Teaser gedreht. Mit Kaws himself, den wir bei seiner Arbeit beobachte können und mit Einblicken in die Produktion bei Dos Equis, einschließlich der fertigen Flasche. Diese ziert das ikonische XX Kaws’, welches sich ebenfalls im Corporate Design der Firma wider findet.
Der bremer Bierbraumeister Beck’s hat einen Design-Contest ins Leben gerufen: unter dem Motto ‘Music Inspired Art’ richtet sich dieser an alle Designer und Kreativen, das Beck’s Etikett neu zu gestalten. Damit kannst du in die Fußstapfen von Künstlern wie Damien Hirst, Ladyhawk und Hard-Fi stiefeln, die bereits ein Beck’s Etikett gestalten durften. In diesem Jahr hat sich die Band Phoenix dessen angenommen. Als Host und Headliner der diesjährigen Beck`s Music Experience. Deren Art-Label wird ab dem Herbst die Beck’s Flaschen auf dem englischen Markt zieren. Das Gewinner Art-Label des Contest wird schließlich als Teil der Inszenierung der Beck`s Music Experience eingebunden. Und der Gewinner natürlich zu dem Event eingeladen. Am 6. November in Berlin. Auch noch erwähnenswert sind die winkenden Geldpreise von bis zu 3,000 €, sowie ein Kasten selbst designten Beck’s als Lieferung nach Hause.
Als Freunde des guten Geschmacks, im Sinne des Design und des guten Bieres, haben wir uns natürlich an dem Contest beteiligt, in gemeinschaftlicher Arbeit mit Isabella Thaller/Floor5. Das fabelhafte Ergebnis ist oben zu bewundern. Wer sich ebenfalls am Art-Labeln versuchen möchte, dem stehen unter becks.de, alle Tools zum Downloaden zur Verfügung. Auch auf facebook.com/becksmusic steht eine App für das Designen des Etiketts bereit. Dort hast zusätzlich die Chance, jede Woche ein Shirt mit dem selbst gestalteten Beck’s Etikett darauf zu gewinnen. Zeit deinen Entwurf einzureichen hast du bis zum 12. September. Dieser wird dann von einer Fachjury, bestehend aus Vertretern renommierter Designmagazine, bewertet.
Alle weiteren Infos gibt es bei Beck’s. Wir wünschen viel Erfolg!
Die Jungs von 44flavours haben ein T-Shirt mit einem neuen, ihrer ausgeklügelte Artworks verschönert. Vielmehr eine limited Edition Serie von 30 Stück. Das ‘Drawing School’ Design kommt als fünf farbiger Print auf einem Blue Dusk Gildan Shirt und ist zu bekommen für 30 €. Dafür gilt es einfach eine Mail an info(at)44flavours zu schreiben, mit Betreff ‘Drawing School’. Wer sich in oder um Hamburg aufhalten sollte, kann auch einen Abstecher zum Kingdrips Store machen.
Das Design etwas mehr im Detail, gibt es nach dem Jump…