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Venedig Biennale: Julian Schnabel “The Ones You Didn’t Write – The Maybach Car”

11.06.2011, 14.06

Maybach Vendig Biennale 1 513x340 Venedig Biennale: Julian Schnabel The Ones You Didnt Write   The Maybach Car

Seit geraumer Zeit zeigt sich die Marke Maybach als Unterstützer der feinen Künste. Wie in etwa in einer Kooperation mit der Fondation Beyeler in Basel oder dem Louvre in Paris. Und auch der amerikanische Künstler und Regisseur Julian Schnabel wird von der Wilhelm und Karl Maybach Stiftung unterstützt. So präsentierte Maybach Schnabels jüngste Ausstellung parallel zur Kunstbiennale in Venedig im Museo Correr. Wobei er auch auf der Biennale selber mit einem aufsehenerregenden Kunstwerk vertreten war: “The Ones You Didn’t Write – The Maybach Car”, einem angemalten und durchlöcherten Maybach.

Die gepanzerte Luxuslimousine wurde zu Testzwecken vom Beschussamt Ulm mit Pistolen und Maschinengewehren in ihrer Standhaftigkeit getestet. Julian Schnabel entdeckte das malträtierte Fahrzeug bei einem Besuch des Firmensitzes und bat darum, aus dem Wagen ein Kunstwerk machen zu dürfen. Was schließlich in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Künstler Vahakn Arslanian geschah. Dieser versah die zersplitterten Scheiben des Maybachs mit Zeichnungen von Maschinengewehren und anderen Waffen, Julian Schnabel verzierte das Äußere des Wagens mit allerlei Gekrakel, mit Frauennamen in roter Farbe.

Am Ende soll der Maybach jedoch in keinem Museum landen, sondern wieder einigermaßen straßentauglich hergerichtet werden, so dass Julian Schnabel damit durch seine derzeitge Heimatstadt New York gondeln kann.

Weitere Eindrücke gibt es nach dem Jump…

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Film: “Miral” von Julian Schnabel

18.11.2010, 15.08

Heute läuft der neueste Film des New Yorker Regisseurs und Künstlers Julian Schnabel bei uns in den Kinos an. Nach seinen Künstlerportraits “Basquiat” (1996), über den New Yorker Maler Jean-Michel Basquiat und das preisgekrönte Drama “Schmetterling und Taucherglocke”, ist dies der vierte Film Schnabels, der uns zuletzt mit seinen “Polaroids” beeindruckte.

Der Film “Miral” erzählt die persönliche Geschichte von Rula Jabreal, einer Frau, die die schlimmste Zeit des Nahostkonflikts in einem palästinensischen Dorf miterlebte. Im Film wird ihre Rolle von Frieda Pinto übernommen. Alles beginnt mit einem Massaker im Jahre 1948, bei dem mehr als 1250 Palästinenser getötet wurden. Hind Husseini, eine mutige und großherzige Frau beschließt, sich den Waisenkindern anzunehmen. Sie gründet eine Schule und schenkt den Kindern damit eine Gemeinschaft, in der sie wieder Halt finden. Auch Miral wurde nach dem Tod ihrer Mutter im Jahre 1978 ein Teil dieser Gemeinschaft. Mit nur 16 Jahren wird sie aber als Lehrerin in ein Flüchtlingslager geschickt. Hier bemerkt sie erstmals wie groß der Wille zur Auflehnung ist. Sie lernt einen politischen Aktivisten kennen und steht zwischen zwei Fronten: Entweder sie schließt sich ihrem Volk an und kämpft oder sie hält an ihrem Glauben fest, dass Bildung allein Frieden bringen kann.

Die Geschichte von Miral sorgt heutzutage wieder für großes Aufsehen, da die Verhandlungen zur Konfliktlösung wieder aufgenommen werden sollen. Julian Schnabel stellte “Miral” bei dem diesjährigen Filmfestival von Venedig vor. Bereits 2007 wurde er in Cannes mit dem Preis für die Beste Regie von “Schmetterling und Taucherglocke” ausgezeichnet. Miral verspricht erneut ein Erfolg zu werden. Mehr dazu seht ihr im Video.

via arte

Julian Schnabel im NRW-Forum Düsseldorf

08.04.2010, 11.10

schnabel 05COVER1 Julian Schnabel im NRW Forum Düsseldorf

Ab dem 30. Mai zeigt das NRW-Forum in Düsseldorf Polaroids des amerikanischen Malers und Filmemachers Julian Schnabel. Gezeigt wird eine Auswahl von etwa 100 der spektakulären Fotografien Schnabels. Sie geben einen direkten Blick auf ihn selbst, Familie, Freunde, auf seine Malerei und seine Skulpturen in Studios und Ausstellungen. In einem anderen Teil zeigt die Ausstellung einige Schnabels’ zahlreicher Künstlerportraits von unter anderem Lou Reed, Placido Domingo, Mickey Rourke oder den Beastie Boys.

Julian Schnabels Polaroids sind nicht nur wegen ihrer einzigartigen Bildsprache spektakulär, als im Besonderen wegen ihrer Polaroid-Übergröße von 50,8 × 60,96 cm. Diese schießt er mit einer überdimensionalen 20 × 24 inch-Polaroid Kamera auf Rollen aus den 70er Jahren. In schwarz-weiß, mitunter auch schillernden Farben. Einige seiner Bilder übermalt er.

Zu der Ausstellung wird es eine Monographie geben, doch wir empfehlen, die Ausstellung vor Ort zu besuchen und euch von den Riesen-Polaroids beeindrucken zu lassen. Einige Eindrücke gibt es nach dem Jump…

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Das TAR Magazin

19.09.2008, 11.16

tar 799401 Das TAR Magazin

Evanly Schindler, der schon mit dem BlackBook einen ziemlichen Treffer gelandet hat, gründete jetzt das TAR Magazin. Es befasst sich mit Kunst und Mode, erscheint zweimal im Jahr und ist sehr vielversprechend; immerhin sind große Namen beteiligt wie Neville Wakefield, Bill Powers vom Purple Magazin, Ryan McGinley, Julian Schnabel, Juergen Teller, David Sherry, Richard Prince, Terry Richardson und einige andere. Gelauncht wird das 300-seitige Heft auf der Frieze Art Fair in London und kommt dann ab Oktober in die Läden. Man darf gespannt sein.