Wie eine wahrgewordene Science-Fiction Idee aus den 70er Jahren erscheint das futuristische Kunstprojekt „Electro Lotus“. Marok aka Thomas Marecki, bildender Künstler und Herausgeber des Lodown Magazines, hat es sich zur Aufgabe gemacht einen Lotus Esprit, Baujahr 1977, in ein elektronisch betriebenes Fahrzeug umzuwandeln. Mit diesem ambitionierten Kunstprojekt soll nicht nur ein einzigartiger Sportwagen entstehen, es soll vielmehr gezeigt werden, dass diese scheinbar utopische Idee tatsächlich umsetzbar ist und es dazu noch nicht einmal ein großes Automobilunternehmen braucht. Für den finalen Umbau des Lotus werden noch bis zum 22. Juni Spenden über Kickstarter gesammelt. Mehr zum Projekt nach dem Jump.
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Mutator: Stummes Design für das iPhone
Wer kennt das nicht: Man sitzt im Kino, Theater, Meeting, in der Vorlesung oder an anderer Stelle, die nach absoluter Ruhe verlangt. Ruhe, die durch plötzliches Piepsen, Klingen oder Songs aus dem Handy unterbrochen wird. Und aus welcher Richtung stammt das Geräusch? Aus der eigenen Tasche. Unangenehme Situationen, auf die man gut und gerne verzichten kann; vor allem dann, wenn das Handy bereits stumm geschaltet ist, sich aber einzelne Funktionen oder Apps selbst als geräuschvolle Ausnahmen einstufen. Mit Mutator ist jetzt das “unbezwingbare” Gegenmittel gefunden, das nicht nur garantiert vor jenen peinlichen Momenten schützt, sondern auch noch überraschend gut dabei aussieht, denn nur eine kleine schwarze Pyramide verrät auf den ersten Blick, das sich an dem iPhone überhaupt etwas geändert hat.
Kurzfilm: OBEY THE GIANT – the Story of Shepard Fairey
So sehr seine Person vor allem in den letzten Jahren diskutiert wurde, Shepard Fairey gehört fraglos zu den bekanntesten Figuren der Street Art – sowohl sein Gesicht als auch seine Arbeit. In seiner Geschichte werden unlängst Mythen gesponnen und stilisiert, doch sein Weg zu einer internationalen Aufmerksamkeit und seinen so scheinbar leicht hervorgebrachten gesellschaftlichen sowie politischen Kritiken in Bildform bleiben trotz der Prozesse gegen ihn beeindruckend. Shepard Fairey hat seinen Nachfolgern einiges vorgemacht: wie man die breite Öffentlichkeit erreicht, national sowie weltweit, wie künstlerische Botschaften in verschiedensten Formen die Welt erreichen, aber auch wie man daraus Geld machen kann, denn nicht nur von seiner Kunst auch von seinem Label OBEY leben unlängst zahlreiche Menschen. Zu den Anfängen zurück geht der neue Kurzfilm “OBEY THE GIANT – the Story of Shepard Fairey“, in dem Julian Marshall aus der wahren Geschichte von Faireys erster Street-Art-Aktion während seiner Zeit an der Rhode Island School of Design (1989-1992) einen rund 20-minütigen Film gedreht hat.
100 Berliner Künstler: Neonchocolate Gallery startet das Buch-Projekt “BERLIN WHAT?”
Wir haben euch ja schon vor einigen Wochen über das Kickstarter-Projekt “Urban Air” berichtet und jetzt hat uns ein weiteres neugierig gemacht, das seine Wurzeln in Berlin hat: “BERLIN WHAT?“, ein einmaliges Projekt der Neonchocolate Gallery, bei dem 100 Berliner Künstler zusammenkommen, um ihre gesammelten Arbeiten in einem gemeinsamen Buch herauszubringen und anschließend außergewöhnliche Kunstausstellungen und Events weltweit zu veranstalten. Ob Illustrationen, Malerie, Fotografie oder Urban Art – “BERLIN WHAT?” vereint diese und weitere Bereiche der Kunstszene und spiegelt so den Zeitgeist der Berliner Kunst wider.
Nach dem Jump haben wir weitere Infos zu dem Kickstarter-Projekt für euch:
Entdeckt: Das Kickstarter Projekt “Urban Air”
Alle von euch, die schon mal in Los Angeles waren werden uns zustimmen: Die Stadt ist toll, mit Venice Beach, Hollywood und dem Meer. Aber sie hat auch jede Menge schlechte Seiten. Eine davon ist ihr Verkehr und die schmutzige Luft, die wie eine Wolke über der Stadt hängt. Überall Werbebanner und Plakate, Beton und Stahl – dem amerikanischen Künstler Stephen Glassman hat dieser graue Anblick gereicht. Er gründete Urban Air – ein Kunstprojekt, das nutzlose Werbe-Billboards in kleine Bambus-Gärten verwandelt und so etwas grün in L.A.’s Straßen zu bringen. Über Kickstarter versuchen Stephen und sein Team bis Anfang Dezember rund 100.000 Dollar zu sammeln, um ihr Projekt zu verwirklichen. Und wenn der Prototyp erstmal gut läuft, sollen so Straßen und Städte weltweit kleine Bambus-Oasen bekommen.
Nach dem Jump haben wir weitere Infos und Links zu dem Kickstarter Projekt und zu der Homepage von Urban Air für euch:




