Tumblr-Tipp aus New York City: THE WORST ROOM

the worst room new york city 1 513x384 Tumblr Tipp aus New York City: THE WORST ROOMGreenpoint, Brooklyn. $400.00. “Shared basement”.

Dass New Yorks Mieten viel zu hoch für jeden Maßstab, nicht nur für den Berliner, sind, ist ebenso wenig ein Geheimnis wie der Fakt, dass die zu horrenden Preisen angebotenen Zimmer und Wohnungen deshalb noch lange nicht schön oder groß sind. Vielmehr sind die Räume klein und noch kleiner, zuweilen ohne Fenster, manchmal geteilt oder überhaupt keine eigenen Zimmer nach gängiger Definition - so nicht nur die Vorurteile, sondern auch die Erfahrungen, die die meisten (temporären oder fest niedergelassenen) New Yorker machen. Natürlich, es gibt Ausnahmen, und doch gilt wie so oft: Ausnahmen bestätigen die Regel. Nicht jenen Perlen zwischen den Massen an schlechten Angeboten, sondern den absurdesten unter ihnen widmet sich seit einiger Zeit der Tumblr “THE WORST ROOM, ein Blog über den Versuch, eine bezahlbare Behausung in New York City zu finden: “This is a blog created for me to share the craigslist postings I sift through on a daily basis trying to find decent, affordable housing in New York City.

Studio-Besuch: Cara Delevingne bei Terry Richardson

cara delivingne terry richardson 18 Studio Besuch: Cara Delevingne bei Terry Richardson

Vor Terry Richardsons Kamera legt jeder seine Allüren und ernsten Modelposen ab, um entweder mit wenig Kleidung zu posieren oder um mit vollkommen verlorener Ernsthaftigkeit vor der Linse des New Yorker Fotografen herumzualbern. Für letzteres hat sich eines der derzeit präsentesten Jung-Models entschieden: Cara Delevingne, die zwar auch ganz anders kann, wie unter anderem ihre zahlreichen Videos und Bilder für das LOVE Magazine in der letzten Zeit bewiesen haben, sich aber ebenso wenig für Albernheiten und Grimassen schade ist. Das bewies sie in der Vergangenheit zum Beispiel mit ihrem Beitrag zum Harlem Shake und auch jetzt hat sie sichtlich Spaß vor Richardsons Linse.

Seht mehr von den Bildern nach dem Jump.

Artsy: Zu Besuch im New Yorker Studio von JR

a look inside jrs new york city studio 01 513x342 Artsy: Zu Besuch im New Yorker Studio von JR

So viel er auch um die Welt reist, ein festes Studio hat JR in New York. Doch so omnipräsent seine Werke auch auf der ganzen Welt ist, diese Räume waren uns bisher unbekannt: Kunst sowie Bücher verbreiten sich auf allen Freiflächen des Studios und stapeln sich noch in den Ecken. Wer dabei aber lediglich die Arbeiten des französischen Street Artist selbst erwartet, der irrt, denn statt eines typischen Arbeitsplatzes, auf dem sich die großformatigen Porträt-Pastings und Entwürfe ausbreiten, dient das Studio vielmehr als Künstler-Kommune à la Warhol Factory. Die Arbeiten zahlreicher anderer Künstler und noch mehr Bücher sind es nämlich, die das Studio neben den JR-Werken “ausstellt”. Der amerikanischen Seite Artsy hat JR nun einen exklusiven Einblick in dieses Zentrum kreativer Energien gegeben.

New York: JR dreht den Times Square “Inside Out” (Video)

Bildschirmfoto 2013 04 23 um 11.58.44 513x480 New York: JR dreht den Times Square Inside Out (Video)

Gerade erst hat sich JR noch in Berlin seinem Projekt “Wrinkles of Berlin” gewidmet, an das er in der Hauptstadt auch nach seiner Abreise mit 16 Außenraum-Pastings und einer Ausstellung erinnert, da kehrt der französische Street Artist schon nach New York zurück, um dort an einer seiner anderen fortlaufenden Kunstkationen zu arbeiten: Mit der Verleihung des TED Prize an JR im Jahr 2011 fand das partizipatorisch angelegte Projekt “Inside Out seinen Anfang und auch wenn mit der am vergangenen Wochenende erstmals ausgestrahlten Doku “INSIDE OUT – The People’s Art Project“ ein visuelles Zwischenzeugnis der letzten 2 Jahre abgelegt wird, neigt sich “Inside Out” noch nicht seinem Ende. Denn im Big Apple parkte JR gestern seinen fahrbaren Fotoautomaten mitten auf dem Times Square, um an dem berühmten Platz Porträts von Passanten aufzunehmen, ihre Porträts innerhalb weniger Minuten auszudrucken und in direkter Umgebung neben unzähligen anderen Aufnahmen zu präsentieren.

Das Video zum New Yorker “Inside Out”-Event seht ihr nach dem Jump.

Press Days 2013: Wood Wood “THE CLUB” AW2013

wood wood collage 1 780x684 Press Days 2013: Wood Wood THE CLUB AW2013

New York, New York könnte die Herbst/Winter-Kollektion von Wood Wood eigentlich heißen, denn nachdem schon für frühere Kollektionen die Inspiration aus den USA stammte, ist es dieses Mal der Big Apple, der die Designs beeinflusst hat. Nachdem sie bereits während der letzten Copenhagen Fashion Week zu sehen war, konnten wir während der Press Days in Berlin nochmal einen genaueren Blick auf die Looks für die kommende Saison werfen. Neben den Prints, die von Rorschach, Splashes und einem neuen Blumenmuster bestimmt werden, ist es einerseits die Sportlichkeit der Stadt, die Selbstverständlichkeit von Basketballcourts im Stadtinneren, als auch andererseits die Club-Szene und tougheren Lederstyles, die den drei Designern Vorbild für ihre Entwürfe standen – daher auch der Kollektionsname “THE CLUB”.

Unsere Bilder als auch eine Preview auf das Lookbook zur Herbst/Winter-Kollektin 2013 von Wood Wood findet ihr nach dem Jump.

“More Than Likely” von Jon Adrie Hoekstra: Wenn Namen sprechen

jon adrie hoekstra more than likely 513x384 More Than Likely von Jon Adrie Hoekstra: Wenn Namen sprechenJon Adrie Hoekstra: More Than Likely, New York, 22. Mai 2011.

Die Frage nach der Geschichte des eigenen Nachnamen ist präsenter denn je: Ob Experte oder Laie, mittlerweile ist es bei vielen ein Leichtes, die Ursprünge des eigenen Namens über Internet oder Bücher herauszufinden. Und sie sagen mehr über uns aus als wir vielleicht denken, denn seien es die Berufe unserer Vorfahren oder die geographischen Wurzeln, sie tragen zahlreiche Informationen in sich. Ein Fotograf, der diesem Umstand auf eine neue Ebene überführt, ist Jon Adrie Hoekstra. Personen mit unterschiedlichen Nachnamen brachte er für Gruppenporträts in einer Anordnung zusammen, bei denen nicht die Menschen im Vordergrund stehen. Vielmehr zählen ihre Namen, die in ihrer neuen Reihung beginnen zu sprechen – und nun etwa sagen: “More Than Likely”.

Street Art statt Verkehrsschildern: Rap Lyrics in New York

rap street art 8 513x384 Street Art statt Verkehrsschildern: Rap Lyrics in New York

Fast würde man die Schilder ohne Beachtung passieren, so sehr erscheinen sie auf den ersten Blick wie die gewohnten Verkehrsschilder, die auf rotem Untergrund von Parkverboten und ähnlichem sprechen. In New York lohnt sich derzeit jedoch das Innehalten und Lesen, denn hier hat der Street Artist Jay Shells, der in der Vergangenheit schon das menschliche Verhalten im Allgemeinen, aber auch das der Tiere sowie in Subways kommentiert hat, daran gemacht, Zitate aus Rap-Songs auf den metallenen Untergrund zu drucken. Kennen wir schon andere Projekte wie die gestickten Tweets von Kanye West, bei denen Rapper-Zitate neu visualisiert werden, extrahiert Jay Shells nun Ausschnitte aus Songtexten selbst von unter anderem Kanye, Jay-Z, GZA, Mos Def sowie Nas, um sie im Big Apple an jenen Stellen zu platzieren, die in den jeweiligen Lyrics Erwähnung finden.

Weitere Bilder von Jay Shells Street-Art-Projekt in New York haben wir nach dem Jump.

“The Maybe”: Tilda Swinton schläft im MoMA

32313tilda1 513x384 The Maybe: Tilda Swinton schläft im MoMA

Schon 1995 ließ sich Schauspielerin Tilda Swinton das erste Mal als lebendes Kunstwerk in einer gläsernen Box in der Serpentine Gallery ausstellen: Für “The Maybe” schlief sie jeweils 8 Stunden am Tag, die gesamten Öffnungszeiten, in einer Vitrine. Überraschend hat das MoMA an diesem Wochenende die Aktion wiederholt und die Oscar-Preisträgerin erneut als lebende Installation präsentiert. Wieder in einem Glaskasten, lag Tilda Swinton am Samstag in dem New Yorker Museum von 10.30 bis 17.30 Uhr, bei ihr lediglich ihre Brille, Kissen, Matratze, Laken und Wasser. Doch bei der einen Performance wird es nicht bleiben, heißt es von Seiten des MoMA. Vielmehr wird “The Maybe” noch mehrere Male in diesem Jahr wiederholt werden – ohne Vorankündigung, sondern ebenso als Überraschungsaktion wie jene am vergangenen Wochenende, und immer an unterschiedlichen Orten innerhalb des Ausstellungshauses.

Ein Video von Tilda Swinton im MoMA sowie weitere Infos findet ihr nach dem Jump.

Polaroid-Kampagne Part 2: HUF Frühjahr 2013

huf 2013 spring delivery 2 lookbook 1 513x341 Polaroid Kampagne Part 2: HUF Frühjahr 2013

Mehr Momentaufnahmen als klassischer Mode-Shoot und mit Polaroids präsentiert HUF die 2. Delivery der Frühjahrskollektion 2013, für dessen Lookbook sich der Fotograf Brian Kelley verantwortlich zeichnet. Nicht in der Heimatstadt des Brands, in San Francisco, sondern im Big Apple lässt das Skater-Label seine Models dafür durch die Straßen ziehen, um wie nebenbei die aktuelle Kollektion an ihnen zu zeigen – ähnlich wie bei Band of Outsiders, deren Lookbook mit Frank Ocean wir gerade erst vorgestellt haben, ist also die Foto-Ästhetik: Statt auf Studioaufnahmen, setzt auch HUF auf möglichst geringe Inszenierung, um die New Yorker Motive später in nostalgischer Manier als Polaroid-Sammlung zu präsentieren.

Yoko Ono: John Lennons Brille gegen die Waffengesetze in den USA

yoko ono 623x780 Yoko Ono: John Lennons Brille gegen die Waffengesetze in den USA

Gestern hätten Yoko Ono und John Lennon ihren 44. Hochzeitstag gefeiert, wenn der Musiker und Beatles-Mitbegründer nicht am 08. Dezember 1980 von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York erschossen worden wäre. Die Künstlerin und Witwe Yoko Ono weiß deshalb am besten, welche Folgen die Waffengesetze in den USA nach sich ziehen können und zu welchen Schicksalsschlägen es zuweilen führt, wenn nahezu jeder die Möglichkeit hat, an eine Waffe zu kommen. Anlässlich des gestrigen Jahrestages der Hochzeit des Paares, das ab Ende der sechziger Jahre nicht nur liiert war, sondern verstärkt auch künstlerisch zusammenarbeitete, postete die Künstlerin auf Twitter die blutverschmierte Brille John Lennons. Mit der Überschrift “Over 1,057,000 people have been killed  by guns in the U.S.A. since John Lennon was shot and killed on December 8, 1980” wendet sich die Künstlerin, deren Werke in der Frankfurter Kunsthalle Schirn derzeit mit einer großen Soloshow zu sehen sind, offensiv gegen die amerikanischen Waffengesetze und setzt ein Statement, das ihre persönliche Betroffenheit nicht verschweigt.

Weiter hieß es dazu von Yoko Ono: