Am 28. April eröffnete das internationale Kuturfestival ‘The Knot’ in Berlin, auf der Brache neben der Neuen Nationalgalerie. ‘The Knot’ versteht sich als mobile Plattform für künstlerische Präsentation und Produktion, die nach Berlin, noch nach Warschau und Bukarest reist. In jeder der drei Städte besetzt sie für einige Wochen freie Plätze im öffentlichen Raum und bietet diesen als freien Begegnungs-, Austausch- und Experimentierraum an. Dabei soll gezeigt werden, wie öffentlicher Raum genutzt, umgestaltet und gleichzeitig neu geschaffen werden kann. Die kreativen Teilnehmer werden von den Kuratoren des Projekts eingeladen. Als vorübergehende Mitglieder sind sie Gastgeber und Gäste zugleich.
Dabei dreht sich alles um die Frage: Wem gehört die Stadt? So nimmt das Projekt Bezug auf den zunehmend normativen Charakter der Beziehungen in den heutigen Gesellschaften. Dabei geht es auch um die Frage, was von den kollektiven Idealen übrig geblieben ist, wie man derzeitige harte wirtschaftliche Wettbewerbsbedingungen sowie die Neigung zu nationaler oder ethnischer Isolation überwinden kann. Dazu bereichert ‘The Knot’ als unabhängiger Raum die Öffentlichkeit mit Objekten, Installationen, Aktionen, Workshops, Dinner, Parties oder Performances.
Ein Fest für künstlerische Freidenker und sicher mal einen Besuch wert. In Berlin wird ‘The Knot’ am 16. vom Potsdamer Platz zum Mariannenplatz und vom 19.-30. an den Flughafen Tempelhof ziehen. Alle weiteren Informationen bekommst du bei Knotland. Einen interessante Artikel und Bilder der Eröffnung gibt es bei artnet.


