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Faces & Spaces mit Henrik “artoo” Kürschner

09.02.2010, 14.51

Faces & Spaces with Henrik "artoo" KŸrschner

Während in Berlin meterweise Eis und Schnee die Straßen bedeckten, gab es einen Berliner, den es in diesem Januar ans andere Ende der Welt verschlagen hat. Der Glückliche heißt Henrik Kürschner aka artoo aka Henne und es gab einen besonderen Grund für die Reise ins entfernte Australien: Ein zehntägiger Trip von Sydney nach Melbourne – die ganzen 1200 km auf Fixed-Gear-Bikes, Räder ohne Bremsen und Gangschaltung. Eine ganz schöne Herausforderung, selbst für ein Mulit-Talent wie Henne!

Aufgewachsen auf dem Skateboard, Wakeboard und Snowboard, kam der späte Umstieg auf zwei Räder eher zufällig zustande – wie im Leben von Henne schon so manches durch schicksalhafte Wendungen, Zufälle und spontane Entscheidungen seinen Lauf nahm. So ist er Grafik Designer, Journalist, Blogger, Fotograf und DJ, ein Autodidakt, der sich am liebsten alles selbst beibringt, was ihn interessiert. So wie auch das Designen und Sammeln von Toys – und ja, selbst Hello Kitty haben wir zwischen Skateboards und Büchern entdeckt!

Wir waren fasziniert von soviel Tatendrang und haben uns kurz vor seiner Fahrrad-Tour mal angeschaut, wie sich Hennes unzählige Interessen und Leidenschaften in seiner Wohnung wiederspiegeln. Fazit: Ein Haufen Sneakers, etliche Zeichnungen und Toys soweit das Auge reicht!

Im Interview verrät uns Henne, was Hiroshi Fujiwara damit zu tun hat, dass er jetzt nur noch Fahrrad fährt, was er an Berlin liebt und warum ein einfaches Lächeln reicht, um ihn glücklich zu machen.

Das ganze Interview und alle Bilder vom Hausbesuch bei Henrik Kürschner aka Artoo aka Henne gibt´s nach dem Jump! Weiterlesen »


Faces & Spaces mit Alexander Gnaedinger

03.02.2010, 17.08

Faces & Spaces with Alexander Gnaedinger

Die heutige Ausgabe von Faces & Spaces beginnen wir ausnahmsweise mal mit einem Zitat: „Weil die Zeit sich so beeilt und nur so wenig bleibt, von dem was einmal war.“ Olli Schulz besingt in seinem Song wehmütig zurückblickend die Vergänglichkeit all dessen, was uns wichtig ist. Alexander Gnädinger hingegen konserviert ungeschönte Ästhetik für die Ewigkeit.

Der Berliner Fotograf stemmt sich gegen die Uniformierung platter Schönheit, gegen das mediale Ideal des Perfekten, gegen Makellosigkeit – in seinem aktuellen Bildband 100 girls on Polaroid zeigt er fern ab von Glamour und Retusche natürlich schöne Frauen und viel nackte Haut. Die Aufnahmen des in Süddeutschland geborenen Künstlers sind körnig, teilweise gelbstichig und überbelichtet – mit voller Absicht. Kleine Fehler ergeben das große Ganze. Das Besondere. Das charmant Schöne. Eben genau das, was Gnädingers Werke so anders, aber vor allem so angenehm echt macht.

Ein Mensch, dessen ständiger Begleiter die Sofortbildkamera ist, scheint wohl niemals zur Ruhe zu kommen. Der 40jährige spart sich lange Entwicklungszeiten, ist ständig unterwegs. Aber auch ein Alexander Gnädinger braucht einen Ort, an dem er Kraft und Ideen für neue Projekte sammeln kann. Und was wäre da wohl besser geeignet, als das eigene Studio? Klare Linien, puristische Formen, helle Farben. Keine Spur von verlebt milchiger Sofortbild-Optik. Perfektionismus bis ins kleinste Detail. Wir sind überrascht, Herr Gnädinger!

Mit uns spricht der passionierte Weltenbummler über kleinwüchsige Peruaner und das Glück, auf der Welt zu sein.

Das ganze Interview und alle Bilder vom Besuch in Gnädingers Kreativschmiede gibt´s nach dem Jump!

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