Bilder von der farbenfrohen und musterreichen Zusammenarbeit von Kenzo und Vans, bei der das japanische Label für den Sommer die Schuhe mit stilisiert-floralen Mustern versehen hat, gab es bei uns in der Vergangenheit bereits hier und auch an dieser Stelle zu sehen. Nun ist ergänzend zu den offiziellen Ansichten ein Video erschienen, das die Modelle in Bewegung zeigt. Was wir in den von Lisa Paclet gedrehten, bewegten Bildern zu sehen bekommen, sind lediglich die Beine von Yooung Kuby (Them Rej3ctz), davon aber umso mehr Ansichten davon, wie er mit den Eras an den Füßen zu Jam City tanzt. Wer selbst zuschlagen möchte, der bekommt die Eras im Kenzo-Webstore.
“Ästhetische Randale von den Vorreitern künftiger Gestaltung” verspricht uns das im Gestalten Verlag veröffentlichte Buch “Pretty Ugly. Visual Rebellion in Design” und genau das bekommen wir hier auf 224 Seiten geboten: einen Kampf gegen den Absolutismus der Schönheit. Während sich die Kunst ihr Recht zur Hässlichkeit schon früher erkämpft hatte, sollte Design nämlich lange Zeit vor allem schön sein und sich mühelos ihren Aufgaben unterordnen. Gegen diesen Funktionszwang wenden sich seit ein paar Jahren jedoch zahlreiche Kreative, um sich selbst einen neuen künstlerischen Spielraum zu erobern, der auch mal anders aussehen darf, der aneckt und das traditionelle Verständnis von Schönheit verweigert. “Pretty Ugly” versammelt eine vielseitige Auswahl aus diesen aktuellen visuellen Rebellen aus den Bereichen Grafikdesign, visuelle Kommunikation, aber ebenso aus Skulptur, Kunst, Fotografie, Möbel-, Mode- sowie Schmuckdesign.
Der Meister der Selbstinszenierung und -kostümierung Orlando Higginbottom, besser bekannt als Totally Enormous Extinct Dinosaurs bzw. TEED, hat sich auch für sein neues, in Kooperation mit ADAM entstandenes Visual gewohnt aufwendig in Szene gesetzt. Für “American Dream Part II” präsentiert sich der gebürtige Oxforder – genauso wie auf dem Cover des im nächsten Monat erscheinenden Debütalbums “Trouble” – nicht mehr im namensgebenden Dinosauriergewand, sondern schwarz-weiß-grauem Kostüm und viel Bass, Glitzer und Luftballons.
Bevor ihr hier in den nächsten Wochen noch einen persönlicheren Einblick in sein Schaffen bei uns bekommen werdet, könnt ihr euch nach dem Jump das Video ansehen und/oder den Livestream seines Londoner Konzerts am 23. Mai auf seiner Facebookseite verfolgen. Weiterlesen »
Ihr mögt ArtSchoolVets, interessiert euch für Kunst, Mode, Musik, Design und schreibt gerne? Dann aufgepasst: Wir suchen ab sofort für mindestens 3 Monate neue, engagierte Praktikantin/en zur Unterstützung unserer Online-Redaktion in Berlin.
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Alle Anforderungen und Aufgabenbereiche im Detail gibt es nach dem Jump…Weiterlesen »
Auch in diesem Jahr ist es Macy’s wieder gelungen, für die Thanksgiving Day Parade in New York für viel Kunstwirbel zu sorgen. Nachdem in der Vergangenheit bereits Tom Otterness, Jeff Koons, Keith Haring, Takashi Murakami oder im letzten Jahr etwa Tim Burton einen überdimensionalen Heißluftballon in ihrer signifikanten Sprache beisteuerten, konnte die Kette nun Brian Donnelly, besser bekannt als KAWS, für sich gewinnen. Berühmt dafür, Figuren aus der Popkultur in Toys, Skulpturen und Illustrationen zu transformieren, abzuwandeln, sie für sich stehen zu lassen oder Starfotografien umgarnen zu lassen, setzt der Künstler aus Brooklyn für Macy’s auf seinen “Companion”, der im letzten Jahr als fast 5 Meter großes Exemplar vor dem Eingang des Standard Hotels in Manhattan saß und nun auf eine Länge von mehr als 12 Meter Länge, 10 Meter Breite und über 9 Meter Höhe wachsen wird.
Sich das Gesicht mit den Augen verdeckend, meint man, die Figur würde sich schämen oder weinen, wie The New York Times weiß:
The pose, the artist has said, recalls Rodin’s celebrated sculpture “The Thinker.” … “I kept imagining myself in front of that many people,” Mr. Donnelly said, when asked why Companion is hiding his eyes. “He’s shy, a bit out of place, not proudly posing like a Superman character.”
Supreme bringt wieder eine neue Runde Caps auf den Markt. Im Vergleich zur letzten Veröffentlichung, den Baseball-Caps aus der erneuten Zusammenarbeit mit New Era, geht es mit den heute veröffentlichten Variationen der Camp Caps wieder etwas flacher und reduzierter zu. In schlichtem Firschgrätmuster transportieren die Woll-Caps das sonst eher von Hosen oder Hemden bekannte Muster auf den Kopf und tragen das klassische Logo auf der Front. Wählen können wir dabei zwischen drei Farben: hellgrau, schwarz und orange.
Die beiden anderen Modelle seht ihr nach dem Jump. Weiterlesen »
Sperrholz ist für die meisten nichts, das besondere Aufmerksamkeit verdient, zu sehr gebräuchlich ist es heute geworden. Dass wir dem Material damit aber Unrecht tun, dass zeigt nicht nur ein Blick in die Geschichte des gepressten Holzes, denn Designgrößen wie Ray und Charles Eames revolutionierten einst das Möbeldesign, indem sie das ehemals nur im Krieg benutzte Sperrholz in den neuen Bereich einführten. Auch in der Gegenwart finden wir noch Künstler, die am liebsten mit den stabilen Holzplatten arbeiten – allen voran Tom Sachs. Nachdem wir gerade erst seine Kooperation mit Nike, “Tom Sachs: NikeCraft“, vorgestellt haben, lenkt der Künstler mit einem neuen Video, das er zusammen mit Van Neistat gedreht hat, unsere Aufmerksamkeit wieder auf sein frei-künstlerisches Schaffen: Als Liebeserklärung an das Sperrholz zeigt Sachs in dem liebevoll gestalteten Kurzfilm “Love Letter to Plywood”, was man alles mit dem Material machen kann.
Obwohl Nas ohnehin bekannt für seine vom eigenen Leben inspirierten Songs ist, nahm sein erst vor kurzem veröffentlichter Track “Daughters” neue Dimensionen in diesem Teilen seiner Erfahrungen an, denn hier dreht sich alles um sein Leben als Vater, noch mehr aber um das seiner Tochter und all die Schwierigkeiten, die mit dem Älterwerden seines Kindes aufkommen. Zum von No I.D. produzierten Lied, das schon die zweite Auskopplung aus dem mittlerweile schon 10. Studioalbum “Life is Good” von Nas ist, gibt es bisher zwar noch kein offizielles Visual, ein Behind-The-Scenes-Video von dessen Dreh können wir uns aber schon vorab ansehen.
Nach dem Jump findet ihr auch nochmal das Lied selbst. Weiterlesen »
Snowboarding und Avantgarde? Das sind zwei Begriffe, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen mögen. Doch kaum sagen wir uns von dem traditionellen, kunstbezogenen Verständis von “Avantgarde” los und lauschen dem neuen Interview von The Avant/Garde Diaries mit einem der besten Snowboarder der Welt, Nicolas Müller, beginnen wir langsam, zu verstehen, dass hier ein weiterer Wegbereiter und Vordenker sitzt, der weit über die Grenzen seines Sports hinausdenkt. Avantgarde findet man nämlich nicht nur in der Kunst! So ist er nicht nur ein Wandlungskünstler, wenn es um seine verschneite Umgebung geht, sondern nutzt auch seinen Bekannheitsgrad, um eine Diskussionsplattform für Nachhaltigkeit zu schaffen.
Avant/Garde Diaries stellt den Pro-Snowboarder in einem sehr intimen Interview vor, in dem der Schweizer uns mit seinem “guardian angel”, der Action-Sport Managerin Circe Wallace, bekannt machen. Weiterlesen »
Auf den Press Days hatten wir uns im Showroom von Carhartt und bei FakePR bereits an der Camouflage-Jacke festgesehen, die so ziemlich alles vereint, was wir derzeit nicht mehr wegdecken können und wollen: das traditionelle Tarnmuster, das leuchtende orangefarbene Futter, das wir sonst vor allem als Innenleben von Bomberjacken kennen und die abgesetzten (Kord-)Kragen. Ähnliche Farbakzente finden wir auch immer wieder in den anderen Styles der Herbst/Winter-Kollektion 2012 von Carhartt, die die überwiegend gedeckten Farben – mit viel Camel und anderen Brauntönen – durchbrechen. Nachdem es hier daraus bisher noch nicht mehr zu sehen gab, wollen wir euch das gerade erschienene Lookbook nicht vorenthalten.
Alle Bilder aus dem Lookbook findet ihr nach dem Jump.
Genauso wenig wie die Kunst muss Design immer schön sein. Ob visuelle Kommunikation , ob Grafik-, Möbel-, Mode- oder Schmuckdesign, es darf auf den ersten Blick auch mal hässlich sein, die Wahrnehmung herausfordern und anecken. Dieses Recht auf Hässlichkeit erkämpft sich seit einigen Jahren eine Schar an Kreativen, aus denen das im Gestalten Verlag erschienene Buch "Pretty Ugly. Visual Rebellion in Design" nun eine Auswahl vorstellt. Das von TwoPoints.Net herausgegebene Buch haben wir euchhier vorgestellt; im Webstore von Gestalten könnt ihr es für 35 Euro auch direkt bestellen.