Maya Hayuks farbenprächtige Werke ziehen in den Bann

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Beim Betrachten der prächtig leuchtenden Werke der urbanen Künstlerin Maya Hayuk werden wir regelrecht überwältigt von Farben, Formen und anspruchsvoll verwobenen Symmetrien. Hayuks Kunst ist sowohl auf der Straße als auch an der Wand von Sammlern zu Hause. Als Street-Artist erschafft sie riesige Wandgemälde, die mit ihren verschachtelten Mustern in den Bann ziehen und Menschen auf der ganzen Welt begeistern. So zählt sie einerseits zu den wenigen Frauen, die in New York die legendäre Bowery Wand gestalten durften und wird auf der anderen Seite durch ihre Galerie auf renommierten Kunstmessen vorgestellt. Wir sind begeistert von den an Mandalas und Folklore angelehnten Werken der New Yorkerin und können uns kaum satt sehen an all den Farben und Mustern.

In Deutschland wird Maya Hayuk von der Circleculture Gallery in Berlin vertreten.

Circleculture Pop-Up Space: “EPHEMERAL” mit u.a. Shepard Fairey, JR, Jaybo & XOOOOX

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 Mit einer neuen Ausstellung tut sich die Berliner Circleculture Gallery ein weiteres Mal mit dem temporären Dining-Club Pret A Diner zusammen, um neben dem um die Welt reisenden Restaurant-Konzpet abermals seine Auswahl an internationalen Künstlern zu repräsentieren. Waren es Anfang letzten Jahres noch etwa Stefan Strumbel und Olivia Steele, die in der Alten Münze ihre Kuckucksuhren bzw. Leuchtinstallationen zeigten, zieht die Essens-Kunst-Collab nun gemeinschaftlich in die Zinnowitzer Straße um und das mit einem beeindruckend erweiterten Programm. Unter dem Titel “EPHEMERAL” werden hier nämlich ab dem 19. Januar in der von Johann Haehling von Lanzenauer kuratierten Schau 14 internationale Künstler, darunter Jaybo Monk, Shepard Fairey, JR, André Saraiva und Aaron Rose, ihre Arbeiten unter das Thema der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens stellen:

Circleculture Gallery Hamburg: André Saraiva “André Ville”

andre savrain circleculture gallery 513x379 Circleculture Gallery Hamburg: André Saraiva André VilleErst vor kurzem riefen zwei Paar Chuck Taylor All-Stars den unvergesslichen “Monsieur A” des französischen Street Artist André Savrain wieder ins Gedächtnis, bei der seine kindlich-verspielte Figur jedoch nur zurückhaltend im Inneren der Schuhzunge der Kollaboration mit Converse Platz gefunden hatte. Seit gestern richten sich in Hamburg dagegen wieder alle Blicke nur auf die zeichnerischen und illustratorischen Ergüsse des Künstlers, denn am Abend eröffnete dort in der Hamburger Niederlassung der Circleculture Gallery in Zusammenarbeit mit dem Interview Magazine die neue Soloshow “André Ville” von André Saraiva, dessen künstlerische Spannkraft riesig ist: Seit 1985 macht der in Schweden geborene Franzose schon die Graffitiszene unsicher, kreiert ebenso Installationen und wurde Ende der Neunziger auch einer breiteren Massen mit seinem “Monsieur A” - dem signifikanten Cartooncharakter mit rundem Kopf, den überlangen Beinen und lachendem Gesicht – bekannt. Damals noch in Paris omnipräsent, erobert sich der Künstler nach internationalen Ausstellungen wie bei “Art in the Street” im MOCA nun auch Hamburg.

André Ville”, 28. September bis 10. November 2012, Circlculture Gallery Hamburg.

Ab durch die Mitte & zur Kunst: “Recreate Berlin #4″

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Für die vierte Etappe von “Recreate Berlin” hat es die interdisziplinäre Gruppe, die es sich im Rahmen des Galaxy Note Labs von Samsung zur Aufgabe gemacht hat, das (Lebens-)Gefühl von Berlin in Tönen und Bildern einzufangen, in unsere Nachbarschaft verschlagen: nach Mitte. Da wundert es nicht, dass wir begeistert zahlreiche Bekannte treffen, denn abermals mit DJ Clé als Insider steht bei der Bezirkserkundung alles im Zeichen der Kunst, Mode und Musik – ebendas, was das bunte Treiben hier ausmacht. Dafür wurden die 12 Kreativen aus allen Disziplinen wieder mit ihren Samsung Galaxy Note 10.1 bewaffnet und durchstreifen – inmitten der Gegensätze von architektonisch Neuem und Altem – unter anderem “ART & TOYS“-Show im me Collectors Room sowie die Jaybo-Monk-Ausstellung “Running With The Hunted” in der Circleculture Gallery. Unseren Augen vertraut, sind die meisten dieser Orte, doch wie klingt der Sound von Mitte? Nach raschelnden Installationen und dem festen Graffitistrich eines Stiftes? Nach zischenden Espressomaschinen, Cafégesprächen, Tram- und Nähmaschinengerater? Nach Touristen, einem Gewirr aus allen möglichen Sprachen? Oder nach DJ-Sets, Bar- sowie Clubgetöse?

Portfolio Show: Anton Unai – “Reality is the death of beauty”

anton unai 28 513x342 Portfolio Show: Anton Unai   Reality is the death of beauty

“Fast, furious and fearless” – ohne Vorstudie (oder Studium), aber nie konzeptlos, expressiv und immer in Bewegung. Keine Minute scheint Anton Unai stillzustehen, hat die Arbeit an einem neuen Werk erst einmal begonnen. Von Spanien über England hat es den Künstler nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin, verschlagen, wo sich der Autodidakt seitdem auf die Suche nach Inspiration und Materialien macht. Vornehmlich mit gefundenen Objekten arbeitend, schafft er hier seither eindrucksvolle Assembalgen, die Malerei um Holzbalken, um Lametta und andere Objets Trouvés erweitern; Collagen, Zeichungen, Graffiti, komplexe Installationen und Tape-Art-Experimente, um dabei immer wieder von dem Außenraum in die Galeriefläche der Circleculture Gallery oder als Teil von Gruppenshows zu wandern.

Von Großformaten zu kleinsten Bildern pendelt Anton Unai dabei nicht nur zwischen den Stilen, sondern ebenso zwischen den Größen. Abbildungs- und verarbeitungswürdig scheint dabei alles: Alte Zeitungen und Werbeplakate werden zu neuen Bildszenen collagiert; halb menschliche Köpfe werden mit tierischen Zügen belegt oder neue, sinnentleerte oder mit neuem Inhalt belegte Werbeplakate entstehen. Ob die dekorative Kraft von Werbung entstellend, den Übergang von Gebrauchsgegenstand zu Kunstobjekt erkundend oder die Leinwände mit seinen dynamischen Farben und Formen versehend, alles heizt unsere Fantasie an und genau darum geht es bei Anton Unai – getreu dem Motto: “Reality is the death of beauty”.

anton unai teresa köster 9 e1342268619617 Portfolio Show: Anton Unai   Reality is the death of beauty

Nachdem wir seine Arbeiten bereits in den unterschiedlichsten Kontexten bestaunen konnten – bei G-Shock und Dockers oder in Einzel- und Gruppenausstellungen in der Circleculture Gallery -, haben wir nun genauer nachgefragt: Was hat dich nach Berlin verschlagen? Wie und für wen arbeitest du? Was treibt dich an?

anton unai 4 e1342268845700 Portfolio Show: Anton Unai   Reality is the death of beauty

WERDEGANG:

I am an active artist from Catalonia, Spain currently living and leaving in Berlin for the past 500 years.. I have exhibited in solo and group shows in artspaces and galleries across the Ottoman Empire. I have a full independent vision of work and preparation. I am fast, furious and fearless of the present times.

As the Spanish proverb says, ”He who would bring home the wealth of the Indies, must carry the wealth of the Indies with him.” I am still not very far advanced in my journey of discovery of the German higher spirit. The beauty of being covered in snow, the necessity of writing and staying home and also, if all be said, some altogether unexpected successes have kept me focused in Berlin. As regards to painting matters, I stopped trying to work in the name of all my alter egos and I am finding more comfort in one dialect, one ethos, maybe closing in focus to a Self.

Wochenrückblick

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Der Montag wird heute kurzerhand zum Sonntag, denn nachdem wir seit gestern einige Probleme mit unserem Server hatten, beginnen wir die neue Woche mit unserem Wochenrückblick. Das ist in den letzten Tagen auf ArtSchoolVets passiert:

1. Die meisten werden es schon mitbekommen haben, aber wir haben eine neue Berliner Lieblingsstimme: D E N A. Aus dem Hintergrund von The Whitest Boy Alive ist sie nun hervorgetreten und begeistert uns mit ihren Solosongs. Das Video zu “Cash, Diamond Rings, Swimming Pools” solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

2. Mit “Running With The Hunted” begeistert uns Jaybo Monk mal wieder mit seinen Arbeiten. Eröffnet hat seine neue Ausstellung am vergangenen Donnerstag in der Circleculture GalleryHier erfahrt ihr mehr.

Ausstellung: Jaybo “Running With The Hunted” in der Circleculture Gallery

jaybo circleculture 4 von 4 513x341 Ausstellung: Jaybo Running With The Hunted in der Circleculture Gallery

Ungeordnet sind unsere Erinnerungen; wie Collagen legen sich einzelne Fetzen des Vergangenen und Erlebten übereinander, um in unseren Köpfen mit der Zeit zu verklären und wie in Träumen neue Verbindungen einzugehen. Während manches dabei glasklar in Erinnerung bleibt, ist anderes längst vernebelt. Ähnlich sehen sich auch die Arbeiten des gebürtigen Franzosen und mittlerweile langjährigen Wahlberliners Jaybo Monk, der seit gestern Abend unter dem Titel „Running With The Hunted“ eine Auswahl ebenjener Stil- und Motivschichtungen in der Circleculture Gallery präsentiert.

Buch-Tipp: Benjamin Wolbergs Monographie “XOOOOX”

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Models in Lebensgröße an den Hauseingängen, zwischen Graffitis, Plakaten und Werbeklebern, in Berlin, Hamburg, Rom und anderen großen Städten; verfremdete Logos teurer Luxusfirmen, die ihre usprünglichen Namen gegen den Künstlerschriftzug eingetauscht haben – diese Motive sind mittlerweile zum Markenzeichen von XOOOOX, dem populärsten Street Artist Deutschlands, geworden, der seit etwa 2008 aber auch vermehrt in Innenräumen ausstellt. Anfang März ist die erste Monograpie über den Künstler im Gestalten Verlag erschienen, die einen Überblick über die letzten Jahre seines Schaffens sowie über seine unterschiedlichen Präsentationsformen geben. Wir haben ein Blick in das von Benjamin Wolbergs herausgegebene, gleichnamige Buch “XOOOX“ geworfen.

Wochenrückblick

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Bevor wir auf die Kunst-, Mode- und Musikgeschehnisse der letzten Woche zurückblicken, wollen wir euch noch an unsere zwei Gewinnspiele erinnern:

1. Einen von euch wollen wir mit einem neuen Anzug von drykorn glücklich machen und verlosen deshalb einen schwarzen Klassiker, bestehend aus Sakko und Hose, in eurer Wunschgröße! Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr hier. Noch bis Mittwoch, den 07. März, könnt ihr an der Verlosung teilnehmen.

2. Morgens bin ich immer müde / Aber abends bin ich wach / Morgens bin ich so solide / Doch am Abend werd’ ich schwach, so schwach. – Zwei von euch können am 08. März mit Begleitung LAING in der Kantine im Berghain für lau sehen, denn wir vergeben 2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert. Zur Verlosung, die noch bis zum 06. März läuft, und neuen Single geht es hier entlang.

Und nun zu unseren Themenhighlights der vergangenen Tage:

Vernissage: Olivia Steele beleuchtschriftet die Alte Münze

Bildschirmfoto 2012 02 17 um 14.08.00 513x383 Vernissage: Olivia Steele beleuchtschriftet die Alte Münze

“Let me love you” leuchtet von einer trostlosen, aber passend graffitibesprühten Berliner Wand, von der schon der Putz abbröckelt. “See you on the other side” lesen wir auf der gegenüberliegenden Kanalseite. Mit “If these walls could talk…” blicken wir neugierig auf ein britisches Backsteinhaus. Ebenfalls in Shoreditch kündet eine Häuserecke mit “Too much is never enough” von einer lebenshungrigen Ungenügsamkeit. Hinter diesen simplen, neugierigen bis fordernden, zuweilen ironischen Statements in Neonlichtern steckt die amerikanische Konzeptkünstlerin Olivia Steele, deren Installationen im Außenraum ebenso zu Hause sind wie umschlossen von Mauern. Ab kommenden Samstag taucht sie für die Circleculture Gallery deren temporären Ausstellungsraum in der Alten Münze in ihre leuchtenden Schriften und löst damit in den historischen Mauern Stefan Strumbel und seine Werkschau ab.

Wochenrückblick

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1. Stefan Strumbel hat am vergangenen Samstag seine Werkschau im temporären Space der Circleculture Gallery in der Alten Münze eröffnet. Wir haben vorbeigeschaut und von seinen neuesten Kuckucksuhren, Neonkreuzen, Beichtstühlen sowie Bildern berichtet.

2. Kunstvolle T-Shirt-Unikate haben wir euch von dem Berliner Label JA-BÖRNSKI vorgestellt, deren Kollektion “Portrait” dank Siebdruckverfahren lauter textile Individuen produziert.

Kuckucksuhren & Neon-Kreuze: Stefan Strumbels Werkschau in der Alten Münze

stefan strumbel collage 513x362 Kuckucksuhren & Neon Kreuze: Stefan Strumbels Werkschau in der Alten Münze

Kuckucksuhren, Kruzifixe, Marien, immer wieder begleitet von dem Wort “Heimat” in den unterschiedlichsten Kontexten – dass Stefan Strumbel  aus dem Schwarzwald kommt, überrascht bei diesen Elementen, die für seine Kunstwerke so essentiell sind, gar nicht mehr. Ihre individuelle Umsetzung, von der Strumbel seit Samstag eine Auswahl im temporären Space der Circleculture Gallery in der Alten Münze zeigt, jedoch umso mehr: Seine Uhren werden zwar noch traditionell handgeschnitzt, doch tauschen sie ihr Farbenkleid von Holztönen in rosa- und lilafarbene, schwarze oder andere bunte Lackierungen, werden um Totenköpfe erweitert, erhalten Flügel, die wie der Rest der Uhren zu zerfließen scheinen, und wir lesen darauf erneut: “What the fuck is Heimat?”

Kurzum: Aus einem altmodischen bis nostalgischen Stück Kultur und Kult aus den Tiefen des Schwarzwaldes wird ein Pop-Werk – und ein begriffsaktualisiertes Stück Heimat?

Wochenrückblick

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Unsere Leserlieblinge der Woche:

1. Mit der Light Paint Can mit ultrastarker LED lassen sich von nun an vollkommen legale Graffitis malen:

Rather than leaving your mark on a wall, leave it on a long exposure … Leave your tag for all the world to see, on a photo! And don’t fret about vandalism rap. This kind of graffiti is 100% approved by The Man.

2. Erik Kessel visualisiert derzeit im Amsterdamer Fotografiemuseum Foam, wie viele Bilder es tatsächlich sind, die innerhalb von 24 Studen dank Flickr, Facebook und Co das Licht der virtuellen Welt erblicken.

3. Verloren stehen sie inmitten der Stadt oder auf freien Flächen. Auf die Spuren all der ehemaligen Detroiter, an die nur noch ihre verlassenen Häuser erinnern, hat  sich der Fotograf Kevin Bauman gemacht. Herausgekommen ist die Serie “100 Abandoned Houses”, die romantisch-ästhetisch und politisch-sozialkritisch zugleich ist.

Circleculture Gallery gibt zurück: Limited Editions in der Ausstellung “Give”

circleculture gallery give artschoolvets xoooox 513x352 Circleculture Gallery gibt zurück: Limited Editions in der Ausstellung Give

2011 neigt sich dem Ende und Weihnachten, idealerweise das Fest der Liebe, rückt immer näher. Höchste Zeit, sich nicht nur Gedanken um Geschenke zu machen, sondern auch einen ersten Rückblick auf die vergangenen elfeinhalb Monate zu werfen. Die Circleculture Gallery hat das bereits getan und weil das Jahr ein ausgesprochen erfolgreiches war, möchte sie etwas zurückgeben und beendet 2011 in diesem Sinne mit einer karitativen Ausstellung. “GIVE” nennt sie sich und trägt ihr Anliegen damit bereits im Titel: In Kooperation mit CHARITY at [ ] zeigt die Gruppenschau hochwertige Editionsdrucke, von deren Erlösen dem Amani-Waisenhaus in Mbigili, Tansania
 ein Anteil gestiftet wird.

Die “GIVE”-Editionen beinhaltet Arbeiten vieler der fest vertretenen Künstler der Circleculture Gallery, ebenso aber auch einige andere berühmte Namen: Mit dabei sind 
Werke von Raymond Pettibon, Katrin Fridriks, David Shrigley, Jaybo Monk, Harmony 
Korine, Aaron Rose, Stefan Strumbel, Stohead, Kevin Earl Taylor, XOOOOX, Jonathan
 Yeo sowie Larry Clark, Terry Richardson, Ed Templeton, Tobin Yelland u.a. Ebenso groß wie die Zahl der Künstler zeigte sich bei der Eröffnung gestern Abend auch die Vielfalt der Motive, deren Umsetzungen in Technik, Größe und Auflage ebenfalls variieren.

Ausstellung: Kevin Earl Taylor in der Circleculture Gallery

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Anfang September eröffnet in der Circleculture Gallery eine Einzelausstellung des amerikanischen Künstlers Kevin Earl Taylor. Dieser versucht in seinen realistischen Arbeiten das Tier im Menschen zu zeigen, die Koexistenz zwischen Tieren und Menschen und allen auf der Welt lebenden Organismen. Wobei sich Taylor der Tatsache einer vorangeschrittenen und stets fortschreitenden Trennung des Menschen von der Natur annimmt, die vergessen lässt, das wir in erster Linie den Gesetzen der Natur unterworfen sind. Jene Trennung verursacht ein chaotisches Kräftemessen innerhalb des menschlichen Schemas. All dies und ein kollektives Bewusstsein, dass wir neben anderem auf dieser Welt existieren, versucht Taylor in seiner Arbeit zu integrieren und zu erfassen. Analytisch sowie parodistisch, erzählt er eine Geschichte des Leben ohne sich dabei selber zu ernst zu nehmen.

Der 1972 in Charleston, South Carolina geborene Künstler, schließt im Jahr 1995 den Bachelor of Fine Arts am Savannah College of Art and Design ab. Innerhalb der USA und auch international wurden seiner Arbeiten ausgestellt. Obgleich er in erster Linie Bilder aus Öl malt, versucht sich Taylor auch in zeitgenössischen Medien wie Sound- und Videoarbeiten. In der Circleculture Gallery wird er nun neue Ölarbeiten auf Holz zeigen. Geöffnet ist die Ausstellung ab dem 6. September bis zum 15. Oktober.

Ausstellung: “Paper Works” in der Circleculture Gallery

Paper Works 513x459 Ausstellung: Paper Works in der Circleculture Gallery

In einer neuen Gruppenausstellung präsentiert die Circleculture Gallery Arbeiten von Christian Awe, Kelsey Brookes, Jaybo Monk, XOOOOX, Katrin Fridriks, Stefan Strumbel, Anthony Lister, Kevin Earl Taylor, Anton Unai, Marco Grassi, Various & Gould, Aaron Rose und Oskar. Dabei ist wie der Titel der Ausstellung verspricht das Papier das thematisierte Medium. So werden die verschiedenen Konzepte und Techniken der jeweiligen Künstler, im Umgang mit dem Papier in der Ausstellung präsentiert.

“Das Papier wurde als eine der ältesten in der darstellenden Kunst benutzten Materialien vor allem für den Buchdruck und in der Grafik verwendet. Schon seit der Zeit der Moderne erfüllt das Papier nicht nur eine neutrale Trägerfunktion, es trägt auch die Aufgabe der Bildkonzeption. Heute hat das Medium Papier besonders für Urban Art Künstler eine große Bedeutung, sei es in der Verwendung im Grafik Design, der Präsentation in Siebdrucken oder den geklebten Cut Outs und Postern in den Straßen.”

Die Eröffnung der Ausstellung ist am 18. August. Anschließend wird “Paper Works” bis zum 2. September geöffnet sein.

Recap: XOOOOX “Pilgrim, Baby!” in der Circleculture Gallery

XOOOOX Pilgrim Baby Artschoolvets 1 513x367 Recap: XOOOOX Pilgrim, Baby! in der Circleculture Gallery

Seit heute ist in der Circleculture Gallery die Ausstellung “Pilgrim, Baby!” des berliner Street Artist XOOOOX zu sehen. Diese gibt eine knappe Chronologie seiner künstlerischen Entwicklung und erstmals einen Einblick in das Gesamtwerk des interdisziplinären Künstlers, welches neben seinen bekannten Schablonenarbeiten, auch die Bereiche Fotografie und Malerei mit einschließt. Dabei wird in allen Werken XOOOOX das Thema der Vergänglichkeit deutlich. Sei es in seinen großformatigen Arbeiten auf Leinwand oder in der Arbeit mit verwitternden Blechen und Hölzern. Besonders den Leinwänden haftet durch mehrmaliges Bearbeiten, nahezu etwas Schmutziges an, die dennoch ein eindringliche Ästhetik aufweisen.

“Die nächtlichen Streifzüge als Street Artist, der Fotograf, der auf der Suche nach neuen Materialien und Bildträgern sein Motiv findet – all diese Impressionen vermischen sich, bereichern sich wechselseitig in der Arbeit von XOOOOX.

Der sehr progressive Ansatz wird nirgends deutlicher, wenn die bekannten Stencils nicht mehr nur raue Hausfassaden als Bildträger bevorzugen, sondern sich gleichfalls auf oxidiertem Kupferblech und nun auch auf Leinwand zu Hause fühlen.”

Zu sehen sind die Arbeiten noch bis zum 23. April. Einen Eindruck der Ausstellung gibt es nach dem Jump…

Fotos: ArtSchoolVets

Ausstellung: “Pilgrim, Baby! – New Works by XOOOOX” in der Circleculture Gallery

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Am kommenden Freitag, den 25. März eröffnet in der Circleculture Gallery eine neue Ausstellung des in Berlin lebenden Street Artist XOOOOX. Bereits zum dritten Mal werden in der Galerie, Arbeiten des interdisziplinären Künstlers zu sehen sein. Dabei gibt “Pilgrim, Baby!” eine knappe Chronologie seiner künstlerischen Entwicklung und verbindet erstmals Street Art, mit der Malerei und den fotografischen Arbeiten des Künstlers.

“Die teils lebensgroßen Schablonenarbeiten weiblicher Fotomodelle bilden XOOOOX´s Leitmotiv, welches seit 2005 kontinuierlich verändert wurde. Experimente mit Farbigkeit und Bildträger waren fortan zu erkennen, aber auch der Detailgrad der Schablonen nahm immer neue Qualitäten an. Schon seit seiner Jugend arbeitet XOOOOX auch mit dem Medium der Fotografie, nicht nur als Werkzeug der Dokumentation, sondern auch, um Geschichten festzuhalten, die abseits dieser Pfade auftauchen. Das Medium mit dem er sich jedoch am längsten beschäftigt ist die Malerei, welche in XOOOOX´s aktuellster Schaffensphase immens an Bedeutung gewinnt und somit scheint sich ein Kreis zu schließen.

In PILGRIM, BABY! schafft es XOOOOX als interdisziplinärer Künstler alle drei Identitäten in ein formal und inhaltlich harmonisches Konzept zu fassen. Die nächtlichen Streifzüge als Street Artist, der Fotograf, der auf der Suche nach neuen Materialien und Bildträgern sein Motiv findet – all diese Impressionen vermischen sich, bereichern sich wechselseitig in der Arbeit von XOOOOX.”

Die Vernissage der Ausstellung ist morgen, den 24. März ab 19 Uhr. Anschließend ist die Ausstellung bis zum 23. April geöffnet. Weitere Informationen gibt es hier.

Wochenrückschau

wochenrückschau21 513x238 Wochenrückschau

Was uns in dieser Woche besonders begeisterte:

1. Die animierte Infografik von Alex Trimpe. Dieser hält uns belegt mit Zahlen und Fakten, die erschreckende Wahrheit vor Augen: “The Worl Is Obsessed With Facebook“.

2. Der britische Stardesigner John Galliano wird nach 14jähriger Zusammenarbeit als Kreativdirektor bei Dior fristlos entlassen. Zuvor war im Internet ein Video aufgetaucht, in welchem ein sehr betrunkener Galliano, in einer pariser Bar zwei Frauen mit rassistischen Äußerungen beleidigte.

3. Das Projekt “Before I die” der Künstlerin Candy Chang aus New Orleans. Dabei verwandelte sie ein verlassenes Haus in ihrer Nachbarschaft in eine riesige Wandtafel, auf welcher vorbei laufende Passanten persönliche letzte Wünsche eintragen können.

4. Am 12. März eröffnet die Circleculture Gallery eine Ausstellung im Berlin SOHO House. “The Urban Artist – paths from subcultural creativity to contemporary art” zeigt progressive Arbeiten aus der europäischen Urban Art, von Künstlern wie unter anderem Jaybo Monk, XOOOOX, Marco “PHO” Grassi oder Gould.

5. Die neueste Ausgabe des Carhartt Radio, mit einem vielschichtigen Mix von Jamie XX, mit Tracks von Künstlern, wie RJD2, Four Tet, Harmonic 313 oder The Natural Jogurt Band.

6. Das neue Kampagnenvideo von Emporio Armani. Ein weiteres mal mit einer leicht bekleideten Megan Fox als Markenbotschafterin.

7. Das Video zu Gil Scott-Herons und Jamie XX’ Song “I’ll Take Care Of U”. Gedreht von Jamie James Medina.

8. Die Ausstellung “The Hidden Side” in der West Berlin Gallery des französischen Grafikdesigners und Illustrators Sebastien Feraut a.k.a Niark1. Mit seinen pop-surrealistischen Bildern entführt er in eine düstere kubistische Welt, die von fremdartigen Kreaturen bevölkert ist.

Ausstellung: “NEW ART – FORMERLY KNOWN AS: NEW ART” in der Cicleculture Gallery

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Derzeit läuft in der Circleculture Gallery eine Ausstellung unter dem Titel “New Art – Formely known as: New Art”. Eine Homage an den Innovationsgeist vergangener Künstlergenerationen. Dabei zeigt die Ausstellung Arbeiten junger Künstler aus der ganzen Welt, die ein Werk aus der Kunstgeschichte neu interpretiert haben. Es treten an Judith Supine, Christian Awe, Jonathan Yeo, Helle Mardahl, XOOOOX, Kevin Earl Taylor, Anton Unai, Jaybo Monk, Adriana Ciudad, Stefan Strumbel und Marco “Pho” Grassi, gegen Gustav Klimt, Giovanni Battista Tiepolo, Pablo Picasso, Damien Hirst, Andy Warhol, Pierre Soulages, Henri Matisse, Théodore Géricault und James Ensor.

Die Ausstellung spiegelt eine Kreationsprozess wider, der auf vorangehenden Ästhetiken, Konzepten und Techniken baut – diese dekonstruiert, um dann einen zeitgenössischen Kunst-Remix zu erstellen. “Der ein oder andere Künstler verzichtet auf den bewussten Bezug der Geschichte und gestaltet etwas Neues mit althergebrachten Methoden. Sie schaffen ganz frei und radikal neue Ansätze: Die Neue Kunst.

Gerade entsteht weltweit eine Bewegung, die wieder als Vorreiter für neue Strömungen in der Kunst von morgen stehen könnte. Man könnte sie als Street Art, New Art oder als Urban Art bezeichnen – die beteiligten Künstler jedenfalls wehren sich gegen solche Kategorisierungen. Was sie aber verbindet ist eine tendenzielle Negierung des akademischen Duktus der Universitäten und der etablierten Kunst-Institutionen. Inspiriert durch ihr Leben in urbanen Subkulturen wie Graffiti, Street Art, Grafikdesign, Punkrock oder Avantgarde Mode entwickeln sie eine kulturell getriebene Leidenschaft zur Kunst. Aus einem ureigenem Antrieb produzieren sie hochqualitative Werke – manchmal illegal, aber in jedem Fall ganz nah am Leben. Eine erfrischende Position in der zunehmend künstlichen Welt der bildenden Kunst.”

Geöffnet ist die Ausstellung noch bis zum 5. März. Einen Einblick in die Ausstellung gibt es nach dem Jump…

Review: Kelsey Brookes “Caped Creatures” in der Circleculture Gallery

KelseyBrookes CirclecultureGallery Berlin 513x363 Review: Kelsey Brookes “Caped Creatures” in der Circleculture Gallery

Heute Abend eröffnete in der Circleculture Gallery in Berlin die Ausstellung “Caped Creatures” von Kelsey Brookes. Der einstige Biochemiker Brookes kehrte dem Bildungssystem den Rücken und lebt mittlerweile am Strand von San Diego, Kalifornien. In seinen Bildern lebt er einen radikalen künstlerische Stil aus, den Brookes selber auf ein versteiftes Bildungssystem zurückführt, das sich weigere, den Forschern das Malen beizubringen. In seinen Bildern prallen historische und ultra-moderne Referenzen aufeinander und die Elemente Sex und Tod nehmen einen großen Teil seiner Werke ein und prägen seinen innovativen Stil.

Dabei sind seine Werke sehr laut, sehr bunt und abstrakt, und beeindrucken mit ihrer Detailvielfalt. So lassen sich bei intensiverer und vorallem in Betrachtung vom Nahen, zahlreiche cartoonartige Figuren oder thematische Hinweise und auch sehr Humorvolles in den Bildern finden. Deren Motive zeigen eine Mischung aus wilden, mitunter lüsternen Tieren und Comedy. Die “Caped Creatures” – halb menschliche, halb tierische Chimären – Kreaturen die uns daran erinnern sollen, dass wir gar nicht so weit von ihnen entfernt sind, wie wir es uns gerne einreden möchten. Dabei schafft Brookes es, aller Bizarrheit und eigentlich Grausigem in seinen Werken, jeglichen Schrecken zu nehmen, durch verschiedene Verziehrungen mit jeder Menge Glitzer und seinen ausgewählten Farben.

Eine Ausstellung die es sich wirklich lohnt anzuschauen und vorallem im Detail genauer zu betrachten. Zu sehen gibt es die Caped Creatures noch bis zum 12. Januar 2011. Einen Vorgeschmack gibt es nach dem Jump…

Review: New Era XC Showcase in der Circleculture Gallery

new era xc exhibition berlin 0 513x342 Review: New Era XC Showcase in der Circleculture Gallery

Eben kommen wir zurück aus der Circleculture Gallery, wo das New Era XC Design Projekt Station bezogen hat. Wir hatten euch bereits von der Show in London berichtet. Nun waren wir höchst erfreut, uns selber einen Eindruck von den Art-New Eras machen zu können. Ausgewählt wurden die gezeigten, die besten Stücke der Competition, von einer hochkarätigen Jury bestehend aus dem New Era Creative Director, zwei Vertretern aus Kreativagenturen und dem legendären britischen Hutmacher Piers Atkinson. Den ersten Platz belegte Craig Green (siehe oben) von der Londoner Central Saint Martins College. Er erhielt ein Stipendium über 10.000 Pfund.

Aber auch alle anderen Ergebnisse sind sehenswerte Kunststücke, die von wahrhaftiger Kreativität zeugen. Wir waren ehrlich beeindruckt angesichts der unerwartet einfallsreichen Ergebnisse. Noch bis zum 13. November hast du in Berlin, in der Circleculture Gallery die Möglichkeit die Stücke zu sehen. Danach zieht die Show weiter nach Mailand. Alle weiteren Tourdaten und Eindrücke der Show gibt es nach dem Jump…

Fotos: Highsnobiety

Ausstellung: Kelsey Brookes “Caped Creatures” in der Circleculture Gallery

Die Circleculture Gallery präsentiert ab dem 19. November eine Einzelausstellung des Künstlers Kelsey Brookes. Dieser ist ein ehemaliger Biochemiker und lebt am Strand von San Diego, Kalifornien. Seine Kunst beschreibt er selber als “Eine grobe und vielleicht ungeschickte Mischung aus Sex, Comedy und Tieren. Alles Dinge, die ich leidenschaftlich auslebe, wenn auch getrennt voneinander.”Das Ergebnis ist ein radikal künstlerischer Stil, den Brookes auf ein Bildungssystem zurückführt, dass sich weigerte “den Forschern das Malen beizubringen.” So gab er die Biochmie auf und brachte sich selber das Malen bei. In seinen künstlerischen Werken prallen nun historische und ultra-moderne Referenzen aufeinander und die Elemente Sex und Tod nehmen einen großen Teil seiner Werke ein und prägen seinen innovativen Stil.

Seine neuen Werke sind laut, sehr bunt und abstrakt. Eine psychedelische Arche Noah voll mit halb menschlichen, halb tierischen Chimären, die Brookes selber als “Caped Creatures” bezeichnet. Kreaturen, die uns daran erinnern sollen, dass wir gar nicht so weit von ihnen entfernt sind, wie wir uns vielleicht gerne vormachen. “Wir Menschen sehen uns selbst gerne als außerhalb des Tierreichs stehend, weit weg von all dem Fell und all der Wildheit. Die Darstellung der Figuren als halb menschlich, halb tierische Wesen macht uns bewusst, dass wir eben doch in das Tierreich gehören.”

Einen Eindruck seiner Arbeit gibt das obige Video. Die Eröffnung der Ausstellung ist am 18. November ab 19 Uhr, in der Gipsstraße 11, in Berlin-Mitte. Danach läuft die Ausstellung bis zum 12. Januar 2011. Einen Vorgeschmack gibt es nach dem Jump…

New Era XC Design Competition – 11.-13. November in der CircleCulture Gallery, Berlin

new era xc box 569 0 513x417 New Era XC Design Competition   11. 13. November in der CircleCulture Gallery, Berlin

In diesem Jahr feiert New Era das unglaubliche 90jährige Jubiläum. Anlässlich dessen initiierte das Brand das Kunstprojekt “New Era XC”. Dabei durften 90 Absolventen der renommiertesten Designschulen Europas, wie von der Universität der Künste in Berlin, dem Central Saint Martins College of Art and Design, dem Camberwell College of Arts und dem LCC in London oder der Ecole Estienne in Paris, ihrer Kreativität an einer New Era 59FIFTY freien Lauf lassen. So wurde an jeden der Künstler eine “Gedenk-Boxen” inklusive einer blanken New Era 59FIFTY ausgegeben, mit der Aufgabe diese nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Die Ergebnisse übertrafen dabei wohl jegliche Erwartungen, denn in der ausgehändigten Box waren lediglich einige Marker beigepackt. Die Ergebnisse hingegen haben nichts mit einfacher gemalter Verziehrung zu tun, sondern sind nicht selten mit einem vollkommen neuen Design zu wahrhaften Kunstwerken geworden. Ausgewählt wurden die besten Ergebnisse und schließlich ein Gewinner von einer hochkarätigen Jury bestehend aus dem New Era Creative Director, zwei Vertretern aus Kreativagenturen und dem legendären britischen Hutmacher Piers Atkinson ausgewählt. Den ersten Platz belegte Craig Green von der Londoner Central Saint Martins College. Er erhielt ein Stipendium über 10.000 Pfund.

Die ausgewählten Stücke sind ab November nun in einer Wanderausstellung zu sehen. Mit Station in der Circleculture Gallery in Berlin, vom 11. bis 13. November. Alle Tourdaten und ein paar der fantastischen Kreationen gibt es nach dem Jump…

Review: Jaybo Monk “Hazardous Brush Strokes” Vernissage – Circleculture Gallery

JayboMonk CirclecultureGallery Artschoolvets 1 513x362 Review: Jaybo Monk “Hazardous Brush Strokes” Vernissage   Circleculture Gallery

Heute Abend feiert Jaybo aka Monk die Eröffnung seiner “Hazardous Brush Strokes” Ausstellung in der Circleculture Gallery in Berlin-Mitte. In Frankreich geboren, zog der Künstler in den 1980er Jahren nach Berlin-Kreuzberg. Mit der Gründung seines Streetwearlabels “Irie Daily” und der Mitgründung des populären “Style” Magazins, war er einer der maßgeblich prägenden Charaktere der Berliner Jugendkultur. Und die Urbane Subkultur bis heute die Treibkraft seines künstlerischen Schaffens, deren Ursprung sich im Graffiti-Writing findet. So zeichnet sich vorallem seine Malerei durch eine mitunter chaotische und versatzstückhafte Unberechenbarkeit aus. Dieses Wesensmerkmal ist auch in seinen neuen Werken, in der Circleculture Gallery Thema.

“Hazardous Brush Strokes” setzt sich mit der Unkontrollierbarkeit und den sich verselbstständigenden Prozess des Malens auseinander. Dabei bestimmt nicht der Wille des Künstlers das Gelingen dessen Werke, sondern allein die Intuition und der Zufall. Jaybo erklärt die Thematik: “Am Anfang des Prozesses habe ich ein Bild meiner Arbeit im Kopf, jedoch passiert es selten, dass diese Idee eins zu eins verwirklicht wird. Die Arbeit, das Bild, verwandelt sich beim Malen von selbst.

Ich vermute, dass jedes Bild ein Eigenleben hat, selbst lebt und sich aus zufälligen Pinselstrichen malen lässt. Hazardous Brushstrokes (gefährliche Pinselstriche) symbolisiert daher die Gefahr des Prozesses meiner Malerei, den schmalen Grat auf dem ein Bild gut ist oder gut bleibt oder aber im Bruchteil einer Sekunde vernichtet wird.”

Das Ergebnis ist eine Bilderserie, die teils Figuren, teils nur noch abstrakte Formen, die an Figuren denken lassen, zeigen, in überwiegend reduzierten Farben. Die ein wenig unheilvoll wirken. Dennoch toll anzusehen. Noch bis zum 6. November. Einen kleinen Eindruck nach dem Jump…