Circleculture Pop-Up Space: “EPHEMERAL” mit u.a. Shepard Fairey, JR, Jaybo & XOOOOX

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 Mit einer neuen Ausstellung tut sich die Berliner Circleculture Gallery ein weiteres Mal mit dem temporären Dining-Club Pret A Diner zusammen, um neben dem um die Welt reisenden Restaurant-Konzpet abermals seine Auswahl an internationalen Künstlern zu repräsentieren. Waren es Anfang letzten Jahres noch etwa Stefan Strumbel und Olivia Steele, die in der Alten Münze ihre Kuckucksuhren bzw. Leuchtinstallationen zeigten, zieht die Essens-Kunst-Collab nun gemeinschaftlich in die Zinnowitzer Straße um und das mit einem beeindruckend erweiterten Programm. Unter dem Titel “EPHEMERAL” werden hier nämlich ab dem 19. Januar in der von Johann Haehling von Lanzenauer kuratierten Schau 14 internationale Künstler, darunter Jaybo Monk, Shepard Fairey, JR, André Saraiva und Aaron Rose, ihre Arbeiten unter das Thema der Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens stellen:

Circleculture Gallery Hamburg: André Saraiva “André Ville”

andre savrain circleculture gallery 513x379 Circleculture Gallery Hamburg: André Saraiva André VilleErst vor kurzem riefen zwei Paar Chuck Taylor All-Stars den unvergesslichen “Monsieur A” des französischen Street Artist André Savrain wieder ins Gedächtnis, bei der seine kindlich-verspielte Figur jedoch nur zurückhaltend im Inneren der Schuhzunge der Kollaboration mit Converse Platz gefunden hatte. Seit gestern richten sich in Hamburg dagegen wieder alle Blicke nur auf die zeichnerischen und illustratorischen Ergüsse des Künstlers, denn am Abend eröffnete dort in der Hamburger Niederlassung der Circleculture Gallery in Zusammenarbeit mit dem Interview Magazine die neue Soloshow “André Ville” von André Saraiva, dessen künstlerische Spannkraft riesig ist: Seit 1985 macht der in Schweden geborene Franzose schon die Graffitiszene unsicher, kreiert ebenso Installationen und wurde Ende der Neunziger auch einer breiteren Massen mit seinem “Monsieur A” - dem signifikanten Cartooncharakter mit rundem Kopf, den überlangen Beinen und lachendem Gesicht – bekannt. Damals noch in Paris omnipräsent, erobert sich der Künstler nach internationalen Ausstellungen wie bei “Art in the Street” im MOCA nun auch Hamburg.

André Ville”, 28. September bis 10. November 2012, Circlculture Gallery Hamburg.

Ab durch die Mitte & zur Kunst: “Recreate Berlin #4″

recreate berlin collage mitte 513x319 Ab durch die Mitte & zur Kunst: Recreate Berlin #4

Für die vierte Etappe von “Recreate Berlin” hat es die interdisziplinäre Gruppe, die es sich im Rahmen des Galaxy Note Labs von Samsung zur Aufgabe gemacht hat, das (Lebens-)Gefühl von Berlin in Tönen und Bildern einzufangen, in unsere Nachbarschaft verschlagen: nach Mitte. Da wundert es nicht, dass wir begeistert zahlreiche Bekannte treffen, denn abermals mit DJ Clé als Insider steht bei der Bezirkserkundung alles im Zeichen der Kunst, Mode und Musik – ebendas, was das bunte Treiben hier ausmacht. Dafür wurden die 12 Kreativen aus allen Disziplinen wieder mit ihren Samsung Galaxy Note 10.1 bewaffnet und durchstreifen – inmitten der Gegensätze von architektonisch Neuem und Altem – unter anderem “ART & TOYS“-Show im me Collectors Room sowie die Jaybo-Monk-Ausstellung “Running With The Hunted” in der Circleculture Gallery. Unseren Augen vertraut, sind die meisten dieser Orte, doch wie klingt der Sound von Mitte? Nach raschelnden Installationen und dem festen Graffitistrich eines Stiftes? Nach zischenden Espressomaschinen, Cafégesprächen, Tram- und Nähmaschinengerater? Nach Touristen, einem Gewirr aus allen möglichen Sprachen? Oder nach DJ-Sets, Bar- sowie Clubgetöse?

Portfolio Show: Anton Unai – “Reality is the death of beauty”

anton unai 28 513x342 Portfolio Show: Anton Unai   Reality is the death of beauty

“Fast, furious and fearless” – ohne Vorstudie (oder Studium), aber nie konzeptlos, expressiv und immer in Bewegung. Keine Minute scheint Anton Unai stillzustehen, hat die Arbeit an einem neuen Werk erst einmal begonnen. Von Spanien über England hat es den Künstler nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin, verschlagen, wo sich der Autodidakt seitdem auf die Suche nach Inspiration und Materialien macht. Vornehmlich mit gefundenen Objekten arbeitend, schafft er hier seither eindrucksvolle Assembalgen, die Malerei um Holzbalken, um Lametta und andere Objets Trouvés erweitern; Collagen, Zeichungen, Graffiti, komplexe Installationen und Tape-Art-Experimente, um dabei immer wieder von dem Außenraum in die Galeriefläche der Circleculture Gallery oder als Teil von Gruppenshows zu wandern.

Von Großformaten zu kleinsten Bildern pendelt Anton Unai dabei nicht nur zwischen den Stilen, sondern ebenso zwischen den Größen. Abbildungs- und verarbeitungswürdig scheint dabei alles: Alte Zeitungen und Werbeplakate werden zu neuen Bildszenen collagiert; halb menschliche Köpfe werden mit tierischen Zügen belegt oder neue, sinnentleerte oder mit neuem Inhalt belegte Werbeplakate entstehen. Ob die dekorative Kraft von Werbung entstellend, den Übergang von Gebrauchsgegenstand zu Kunstobjekt erkundend oder die Leinwände mit seinen dynamischen Farben und Formen versehend, alles heizt unsere Fantasie an und genau darum geht es bei Anton Unai – getreu dem Motto: “Reality is the death of beauty”.

anton unai teresa köster 9 e1342268619617 Portfolio Show: Anton Unai   Reality is the death of beauty

Nachdem wir seine Arbeiten bereits in den unterschiedlichsten Kontexten bestaunen konnten – bei G-Shock und Dockers oder in Einzel- und Gruppenausstellungen in der Circleculture Gallery -, haben wir nun genauer nachgefragt: Was hat dich nach Berlin verschlagen? Wie und für wen arbeitest du? Was treibt dich an?

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WERDEGANG:

I am an active artist from Catalonia, Spain currently living and leaving in Berlin for the past 500 years.. I have exhibited in solo and group shows in artspaces and galleries across the Ottoman Empire. I have a full independent vision of work and preparation. I am fast, furious and fearless of the present times.

As the Spanish proverb says, ”He who would bring home the wealth of the Indies, must carry the wealth of the Indies with him.” I am still not very far advanced in my journey of discovery of the German higher spirit. The beauty of being covered in snow, the necessity of writing and staying home and also, if all be said, some altogether unexpected successes have kept me focused in Berlin. As regards to painting matters, I stopped trying to work in the name of all my alter egos and I am finding more comfort in one dialect, one ethos, maybe closing in focus to a Self.

Wochenrückblick

Folie13 513x384 Wochenrückblick

Der Montag wird heute kurzerhand zum Sonntag, denn nachdem wir seit gestern einige Probleme mit unserem Server hatten, beginnen wir die neue Woche mit unserem Wochenrückblick. Das ist in den letzten Tagen auf ArtSchoolVets passiert:

1. Die meisten werden es schon mitbekommen haben, aber wir haben eine neue Berliner Lieblingsstimme: D E N A. Aus dem Hintergrund von The Whitest Boy Alive ist sie nun hervorgetreten und begeistert uns mit ihren Solosongs. Das Video zu “Cash, Diamond Rings, Swimming Pools” solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

2. Mit “Running With The Hunted” begeistert uns Jaybo Monk mal wieder mit seinen Arbeiten. Eröffnet hat seine neue Ausstellung am vergangenen Donnerstag in der Circleculture GalleryHier erfahrt ihr mehr.