Banksy Ausstellung “Better Out Than In“ in den Straßen New Yorks

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Mit seinem neuesten Werk “Graffiti Is A Crime“ eröffnet Banksy seine Show „Better Out Than In“ in den Straßen New Yorks. Wie der Graffiti Künstler auf der eigens gelaunchten Website banksyny.com bekannt gibt, wird er New York über den kommenden Monat hinweg mit seiner Kunst bespielen. Sogar ein Audioguide steht zur Verfügung, der über eine Nummer, die neben dem jeweiligen Werk steht, via Handy abgerufen werden kann. Sein erstes Werk, das in Chinatown zu finden ist und in dem zwei kleine Straßenjungs per Räuberleiter die Spreydose aus einem „Graffiti Is A Crime“ Verbotsschild stehlen, gibt dabei einen klaren Ton vor.

ASV unterwegs mit “Station to Station” in New York & Pittsburgh

SAM 3546 620x413 ASV unterwegs mit Station to Station in New York & Pittsburgh

Liest man die Liste aller involvierten Künstlerinnen und Künstler, so stockt einem fast der Atem: Olafur Eliasson, Patti Smith, Cat Power, Thomas Demand, Fischli & Weiss, Urs Fischer, Kenneth Anger, William Forsythe, Olaf Breuning und Nam June Paik. Dieses wahrlich bombastische Line-Up ist gerade mal ein kleiner Bruchteil des Ensembles an Künstlern aus den unterschiedlichsten Bereichen, das sich für das Kunstprojekt “Station to Station: A Nomadic Happening” unter der kuratorischen Direktion von Doug Aitken zusammenfindet. Das von Levi’s ins Leben gerufene Kunstprojekt bewegt sich über den September hinweg auf dem von Aitken gestalteten “Station to Station” Zug über zehn Stationen gen Westen. Teilweise sind die Künstler mit an Board und reisen zusammen, manche stoßen an einzelnen Stationen hinzu, andere wiederum werden allein durch ihre Installtationen im Zug und vor Ort repräsentiert. Ein Nomadisches Happening also, das vom Aufeinandertreffen verschiedener Künstler im und um den Zug lebt und mit der Reise wächst und sich entwickelt. Der Auftakt des Events fand am vergangenen Freitag in den New Yorker Riverfront Studios statt. Die ersten Impressionen unseres Trips mit Levi’s zur Eröffnung in New York und zur zweiten Station in Pittsburgh haben wir hier für euch zusammengestellt.

Recap: „The Culture and Art of Skateboarding“ im Stattbad Berlin

P1020316 970x727 Recap: „The Culture and Art of Skateboarding“ im Stattbad Berlin

Wie bereits von uns vorangekündigt, eröffnete gestern die Ausstellung “The Culture and Art of Skateboarding” im Stattbad Berlin mit Pool-Skaten, Bier und BBQ. In den morbiden Umkleiden des ehemaligen Schwimmbads wird die Ausstellung “Skateboard Fever” gezeigt, die einen kleinen Einblick in das große historische Archiv des Skateboard Museums gewehrt, welches nach dem Umzug aus Stuttgart 2014 in Berlin neu eröffnen wird. Von den frühen Anfängen mit recht groben und puristischen Skateboards aus den 50ern über neuere, individuellere Modelle bis hin zu einer breiten Sneaker-Kollektion und verschiedenen Toys werden die Reliquien der Skateboard-Geschichte hier präsentiert. Diesem historischen Sammelsurium ist die persönliche Geschichte des Pro-Skaters Mark Gonzales mit der Fotoausstellung “The Gonz – 15 Years of adidas” gegenüber gestellt. Highlight des Abends war aber dennoch das befahrbare Puzzleteil des Künstlerkollektivs 3eck, das im Pool des Stattbads als Ramp installiert ist. Die Ausstellung und die Installation sind noch bis zum 31. August im Stattbad zu besuchen und befahren. Weitere Eindrücke von der Vernissage findet ihr nach dem Jump.

Ian Strange: Suburban

suburban Ian Strange: Suburban

Ian Stranges Projekt “Suburban” ist ein vielschichtiges Kunstwerk, das sich gängigen Definitionen entzieht. Angesiedelt zwischen Fotografie, Film und Installation ist das Kunstwerk des aus Australien stammenden und in New York lebenden Künstlers eine Art künstlerische Intervention. Ian Strange reiste mit seinem Team durch die Suburbs von Ohio, Detroit, Alabama, New Jersey, New York und New Hampshire, um dort die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Vorstadtleben und seinen normierten Formen zu suchen. Die filmische und fotografische Dokumentation des zweijährigen Projekts „Suburban“ ist ab dem 26. Juli in der National Gallery of Victoria zu sehen. Einen ersten Eindruck dieser unglaublich poetischen Arbeit gibt der Teaser nach dem Jump.

David Lyle: Verlorene Nostalgie

lyle1 David Lyle: Verlorene Nostalgie

Gefundene, ersteigerte und aufgestöberte Fotografien aus den 50er, 60er und 70er Jahren dienen David Lyle als Ausgangspunkt für seine Kunst. Der New Yorker Künstler verarbeitet deren Motivik, Arrangements und Präsentationsformen in seinen klassischen Ölgemälden, die er durch die Gegenüberstellung mit zeitgenössischen Motiven, wie den Simpsons, die auf dem Bildschirm eines 60er Jahre Fernsehers aufflackern, dekonstruiert. Sein ironischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft erschließt sich durch diese bildlichen Anachronien, die in seinen Werken vorherrschen. Mit seiner Ausstellung in der Addict Galerie in Paris wird Lyle diesen September erstmals in Europa ausstellen. Über Indiegogo sammelt der Künstler derzeit noch Unterstützung für den Transport seiner Kunst. Als Dankeschön gibt es dafür handgemalte Postkarten aus der Stadt der Liebe, das stark limitierte T-Shirt mit dem grandiosen Druck von „This Ends Here“, Kunstdrucke aus der Graffiti-Serie und vieles mehr. Die Unterstützung lohnt sich also! Weitere Werke von David Lyle findet ihr nach dem Jump.