Shaolin Jazz presents „The Gil Scott Suite“ (kostenloser Download)

DJ 2-Tone Jones und Gerald Watson präsentieren unter ihrem Projekt Shaolin Jazz ein tolles Tribut an den im Mai diesen Jahres verstorbenen Musiker, Autoren und Dichter Gil Scott-Heron. Die EP kommt mit drei Tracks, „Gil’s Pinky Ring #1“, „Gil’s Pinky Ring #2“ und „P.L.O. Nile“, allesamt Mash-Ups aus Gil Scott-Heron Samples und Acapellas des Wu-Tang Clan‘.

Zu bekommen ist die EP als kostenloser Download, hier.

Video: Gil Scott-Heron „The Revolution Will Not Be Televised“ Dokumentation

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Selectism bringt uns heute auf eine Dokumentation über den Musiker und Autor Gil Scott-Heron, welche ursprünglich 1996 auf BBC ausgestrahlt wurde. In Rückblicken an Hand von Archivmaterial und in Interviews mit Freunden, Kollegen und Scott-Heron selber, führt der Künstler durch sein privates und berufliches Leben und wirft einen Blick auf dessen kreativen Schaffensprozess.

Die Dokumentation, wenn auch nicht als solches gedacht, ist ein tolles Tribut an einen herausragenden Künstler, der in der vergangenen Woche, im Alter von 62 Jahren verstarb.

Teil Zwei (ist leider kürzlich von YouTube gesperrt worden, aber auch ohne diesen lohnt sich ein Anschauen) bis Vier der Dokumentation folgen nach dem Jump…

Wochenrückschau

Was sich in dieser Woche unter anderem zugetragen hat:

1. Es gab eine Ankündigung für das diesjährige DMY International Design Festival Berlin. Dieses startet am 1. Juni mit unter anderem einer großen Eröffnungsparty und findet statt bis zum 5. Juni im ehemaligen Flughafen Tempelhof.

2. Oki-Ni beeindruckt mit dem bisher einzigartigen Kollektions-Video „The Game„, bei welchem alle Kleidungsstücke der teilnehmenden Protagonisten per Mausklick gekauft werden können.

3. Der französische Graffiti Artist KIDULT ist von Paris nach New York übergesprungen und hat die Ladenfront des dortigen Supreme Flagshipstores mit seinem „KID“-tag verziert.

4. Der deutsche Künstler Hans-Peter Feldmann, Gewinner des Hugo Boss Preis‘ im vergangenen Jahr, überraschte bei der Eröffnung seiner neuesten Ausstellung im New Yorker Guggenheim, wo er sein gesamtes Preisgeld des HBP nun als Installation ausstellt. Einige neuere Eindrücke der 100.000 Dollar Arbeit gibt es mittlerweile hier.

5. Mr. Brainwash war erneut fleißig in Los Angeles unterwegs.

6. Der Film „OUTSIDE IN: The Story of Art in the Streets” von Alex Stapleton, ist ein historischer Blick und Lobpreisung auf die Geschichte der Street Art und die kreative Entwicklung ihrer Künstler. Gedreht aus der Sicht der wegweisenden Ausstellung „Art in the Streets“ im MOCA in Los Angeles.

7. Ein Teil von Artschoolvets war in der vergangenen Woche der Einladung von VW und dem MoMA nach New York gefolgt, wo eine neue, langfristige Partnerschaft beider bekannt gegeben wurde. Zur Unterstützung zeitgenössischer Künstler, die sich in ihrer Arbeit mit Themen die Nachhaltigkeit betreffend beschäftigen und diese näher erforschen. Einer der ersten Künstler, dessen Arbeit wir gleich im MoMA besichtigen durften ist der Beglier Francis Alÿs.

8. Am vergangenen Freitag erlag der amerikanische Musiker, Autor und Dichter Gil-Scott Heron, einer der einflussreichsten Wegbereiter des Rap, im Alter von 62 Jahren an den Folgen einer noch unbekannten Erkrankung, in einem New Yorker Krankenhaus. R.I.P.

R.I.P. Gil-Scott Heron

Wie heute kurz nach Mitternacht bekannt wurde, verstarb der Musiker, Autor, Dichter und Meister der Spoken Words Gil-Scott Heron am Freitag, im Alter von 62 Jahren in New York. Erst im vergangenen Jahr feierte der Künstler ein beeindruckendes Comeback, mit einem ersten Studioalbum „I’m New Here“ seit 16 Jahren. Im Frühjahr 2011 folgte in Kooperation mit Jamie Smith gleich das viel beachtete und gelobte Remixalbum „We’re New Here“. In den frühen 70er Jahren feierte Gil-Scott Heron seine ersten Erfolge, mit neuen Rythmen und einem revolutionären Sprechgesang, mit welchem er oft politisch und sozial bedeutende Geschichten erzählte. Diese „Spoken Words“ gelten als eine Vorstufe des Rap und Scott-Heron einer der einflussreichsten Wegbereiter dieses Musikstils. Über vier Dekaden lang hat Gil-Scott Heron eine weite Bandbreite an Künstlern des Genres inspiriert und wurde etliche Male selber gesamplet von Künstlern wie Talib Kweli, Common, Nas oder Mos Def.

Mehr als ein Dutzend Alben nahm der Musiker auf und schrieb zahlreiche Bücher. So basierte auch sein 1970 erschienenes Debutalbum „Small Talk at 125th & Lenox Ave“ auf seinem gleichnamigen Gedichtband. Ein Meilenstein und revolutionäres Meisterwerk für zahlreiche Hip Hop Künstler. So enthielt das Album Protestsongs, wie etwa den legendären „The Revolution Will Not Be Televised“. Nachdem er nach einer Veröffentlichung eines Best Of-Albums 1985 von seiner Plattenfirma Arista entlassen wurde, zog sich Gil-Scott Heron zurück tourte aber weiter um die Welt und wurde von Rap- und Hip Hop-Fans gefeiert. Im Jahr 1994 veröffentlichte er bei TVT-Records sein vorerst letztes, das hochgelobte Album „Spirits“. Sein letzter Gedichtband „Now & Then“ erscheint 2001. Dabei hatte aller kommerzieller Erfolg auch seine Schattenseiten und Gil-Scott Heron verfällt einer nahezu lebenslangen Kokainsucht, welche ihn häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten lässt und des öfteren ins Gefängnis bringt.

Nun verstarb er nach Angaben einer Freundin in einem New Yorker Spital, nachdem er von einer Europa-Reise erkrant zurück kam.

Wochenrückschau

Was uns in dieser Woche besonders begeisterte:

1. Die animierte Infografik von Alex Trimpe. Dieser hält uns belegt mit Zahlen und Fakten, die erschreckende Wahrheit vor Augen: „The Worl Is Obsessed With Facebook„.

2. Der britische Stardesigner John Galliano wird nach 14jähriger Zusammenarbeit als Kreativdirektor bei Dior fristlos entlassen. Zuvor war im Internet ein Video aufgetaucht, in welchem ein sehr betrunkener Galliano, in einer pariser Bar zwei Frauen mit rassistischen Äußerungen beleidigte.

3. Das Projekt „Before I die“ der Künstlerin Candy Chang aus New Orleans. Dabei verwandelte sie ein verlassenes Haus in ihrer Nachbarschaft in eine riesige Wandtafel, auf welcher vorbei laufende Passanten persönliche letzte Wünsche eintragen können.

4. Am 12. März eröffnet die Circleculture Gallery eine Ausstellung im Berlin SOHO House. „The Urban Artist – paths from subcultural creativity to contemporary art“ zeigt progressive Arbeiten aus der europäischen Urban Art, von Künstlern wie unter anderem Jaybo Monk, XOOOOX, Marco “PHO” Grassi oder Gould.

5. Die neueste Ausgabe des Carhartt Radio, mit einem vielschichtigen Mix von Jamie XX, mit Tracks von Künstlern, wie RJD2, Four Tet, Harmonic 313 oder The Natural Jogurt Band.

6. Das neue Kampagnenvideo von Emporio Armani. Ein weiteres mal mit einer leicht bekleideten Megan Fox als Markenbotschafterin.

7. Das Video zu Gil Scott-Herons und Jamie XX‘ Song „I’ll Take Care Of U“. Gedreht von Jamie James Medina.

8. Die Ausstellung „The Hidden Side“ in der West Berlin Gallery des französischen Grafikdesigners und Illustrators Sebastien Feraut a.k.a Niark1. Mit seinen pop-surrealistischen Bildern entführt er in eine düstere kubistische Welt, die von fremdartigen Kreaturen bevölkert ist.

Video: Gil Scott-Heron & Jamie XX „I’ll take care of U“

Dazed premiert heute das Video zu Gil Scott-Herons und Jamie XX‚ „I’ll Take Care Of U“. Gedreht wurde dieses unter der Regie von Jamie James Medina und erzählt eine feinfühlige Geschichte einer jungen Boxerin, die sich auf einen bevorstehenden Kampf vorbereitet, während sie sich gleichzeitig um ihren kleinen Sohn kümmern muss. Desweiteren zitiert das Magazin aus einem älteren Interview mit dem Ausnahmetalent Jamie Smith, der sich zu seinem Remixprojekt der Gil Scott-Heron Platte äußerte:

„I admired the original Gil album so much because it all fits so perfectly together…The lyrics and the tracks work so well together, and I didn’t want to lose that element in remixing it. I grew up listening to Gil but I wanted to put it to something that was more relevant to me, it just so happens that this is the music that is popular again now. It also allowed me to try something else, which was how I ended up finding samples that related to Gil.“

via Dazed

Gil Scott-Heron x Jamie XX „We’re New Here“ – Album Stream

Nachdem wir bereits erste Singleveröffentlichungen gefatured hatten, präsentiert der Guardian nun den gesamten, full-length Album Stream des gemeinsamen Remix-Albums „We’re New Here“ von Gil Scott-Heron und Jamie XX. Letzterer hatte dafür sämtliche Lieder des bemerkenswerten Comebackalbums von Gil Scott-Heron neu interpretiert. Und wie bereits bei den ersten veröffentlichten Songs zu hören war, zeigt sich beim Hören der gesamten Tracklist, dass bei einem Zusammentreffen von so außerordentlich talentierten Musikern wie Scott-Heron und Jamie XX, sich das Ergebnis nur in musikalischer high end Qualität präsentieren kann.

Der offizielle Release des Albums ist der 21. Februar.

Gil Scott-Heron And Jamie xx – „My Cloud“

Nach einer großartigen Überarbeitung von Gil Scott-Herons „New York is killing me“ und „I’ll Take Care Of U“ folgt nun die dritte Interpretation von Jamie XX, von einem Scott-Heron Song. Auch „The Cloud“ wird Teil des Remixalbum „We’re New Here“ von Jamie Smith sein, mit dreizehn Remix-Tracks vom originalen Album „I’m New Here“ von Scott-Heron.

Release des Albums ist am 21. Februar, die Möglichkeit zur Pre-Order gibt es hier.

via Some Kind Of Awesome

Gil Scott-Heron x Jamie XX „I’ll Take Care Of U“

Wo wir erst viel zu kürzlich auf unsere leichte Manie von Jamie-XX-Beats aufmerksam gemacht haben, folgt dann auch gleich der nächste Streich. Kann es sein, dass alles was Mr. Jamie Smith veröffentlicht so gut ist? Wir glauben schon, drum jetzt zum genießen: der zweite Jamie XX – Gil Scott-Heron Remix von dessen Song „I’ll Take Care Of U“.

Die Remix-Version der Scott-Heron LP „I’m New Here“, erscheint unter dem bereits angekündigten Titel „We’re New Here“ am 21. Februar.

Video: Gil Scott-Heron x Jamie XX „New York is Killing me“

Im Frühjahr diesen Jahres feierte der Musiker, Autor und Dichter Gil Scott-Heron sein Comeback mit dem bewundernswerten Track „New York is killing me„. Dieser feierte seine ersten Erfolge in den frühen 70er Jahren, mit neuen Rythmen und einem revolutionären Sprechgesang, mit welchem er oft politisch und sozial bedeutende Geschichten erzählte. Seine „Spoken Words“ werden als eine Vorstufe des Rap betrachtet und Scott-Heron gilt mit seinen 61 Jahren als einer der einflussreichsten Wegbereiter dieses Musikstils.

So haben sich in den letzten Monaten bereits Nas und Mos Def dem „New York is killing me“ angenommen und fleißig geremixt. In einer ungewöhnlicheren Verbindung kommt nun ein verblüffender Remix des Tracks von The XX Beatmaker Jamie Smith. Und gleich ein Video dazu, gedreht von Iain Forsyth und Jane Pollard, welches Impressionen des Aufnahmeprozess‘ des Tracks zeigt. Der Song wird einer auf Jamies neuem Remix-Album „We’re New Here“ sein, welches am 21. Februar erscheinen soll. „New York is killing me“ ist hier zu bekommen.

via Pitchfork

Clark Magazine Issue 41 mit Cover von HuskMitNavn

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Die neue Ausgabe vom Clark Magazine wird im Laufe der Woche bei ausgewählten Zeitschriften-Händlern eures Vertrauens in den Regalen liegen. Das Cover für März/April hat der dänische Künstler HuskMitNavn gestaltet. Außerdem mit in der 41. Ausgabe vertreten: Portraits und Interviews von Pharrell, Daiki Suzuki, Fool´s Gold, Yeasayer, Dre Skull, Gil Scott Heron, Born Bad und vielen mehr – hört sich nach einem guten Mix an!