Prynt Smartphone Case: Instant-Fotos vom Handy

prynt designboom01 620x353 Prynt Smartphone Case: Instant Fotos vom Handy

Als das erste Gerät seiner Art macht das “Prynt” Smartphone Case euer Handy zur Instant-Kamera, mit der ihr eure Bilder unterwegs binnen Sekunden ausdrucken könnt. Das pinkene, weiße oder blaueCase passt wie jedes andere auf eure iPhones und Samsung Galaxy-Modelle und lässt es auch äußerlich wie eine Kamera aus Mamas Jugend aussehen. Per Knopfdruck druckt es jedoch innerhalb von 30 Sekunden Bilder aus eurer Fotogalerie oder dem Netz auf Fotopapier aus – ganz so, als hätte es die digitale Revolution nie gegeben. Zusätzlich lassen sich mit “Prynt” eure Lieblingsfotos scannen und zu seinem kurzen Augmented-Reality-Clip zusammenfügen. Das Projekt befindet sich momentan in der Crowdfunding-Phase auf Kickstarter und soll kommenden Sommer für rund 50 Dollar zu haben sein.

Technikfreies Smartphone: Das NoPhone

Selfie Update Technikfreies Smartphone: Das NoPhone

Zehn Uhr morgens, Berlin, U-Bahn. Da steht man zwischen zig aneinandergedrängelten Körpern und doch begegnet man – Überraschung – keinem einzigen Blick, denn ein jeder hat seine Aufmerksamkeit dem wahren Freund und Helfer, dem Smartphone zugewendet. Ähnliche Szenerie im Restaurant oder im Kino: Da sitzen sich zwei alte Bekannte bei Kerzenschein gegenüber und arbeiten im Gleichtakt tippend den Schwall an Nachrichten aus ihren jeweiligen virtuellen Sozialgefilden ab. Absurd? Schon lange nicht mehr – immerhin gehört das Handy in die Hand des viel beschäftigten Großstadtmenschen wie die Milch in den Kaffee. Nun haben drei Freunde aus den USA und den Niederlanden beschlossen, der Omnipräsenz unserer technologischen Ersatzfreunde auf höchst kreative Art und Weise Ausdruck zu verleihen. Die Gruppe hat ein neues Gadget, das sogenannte NoPhone, kreiert, das zwar wie der Zwilling des iPhones erscheinen mag, mit dem man allerdings vor allem eines machen kann: nichts. Das zu 100 % technologiefreie Smartphone, das zuvor über eine Kickstarter Kampagne finanziert wurde, wirbt statt mit High Resolution Kamera und endloser Batterielaufzeit mit Real Life-Selfies und nichtexistentem Suchtpotenzial. Um es mit den Worten eines Users auszudrücken: “With the NoPhone, my eye contact skills have improved 73%.” Wer sich selbst oder Freunden einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Realität verpassen möchte, der kann das angenehm unkomplizierte iPhone Pendant über den NoPhone Onlineshop erstehen. Schon jetzt liegt die Zahl der Bestellungen im Übrigen bei stolzen 2000. Zufall? Mit Sicherheit nicht.

Desnahemisfera – “Goat Mug”, das Trinkhorn für Kaffee

desnahemisfera goat mug coffee designboom 01 Desnahemisfera – Goat Mug, das Trinkhorn für Kaffee

Wusstet ihr, dass es Ziegen waren, die den Kaffee entdeckt haben? Die widerborstigen Hornträger haben lange vor uns Menschen auf Kaffeebohnen herumgekaut, um sich einen Kick zu besorgen. Irgendwann muss ein Mensch das beobachtet haben und zu dem Schluss gekommen sein, dass mit den unscheinbaren Früchten etwas anzufangen sei – der Anfang einer Erfolgsgeschichte. Nun hat das Designstudio Desnahemisfera sein neuestes Produkt als kleine Homage an die Entdecker “Goat” getauft. “Goat” ist eine in Zusammenarbeit mit den Spezialisten für wiederverwertbare Flaschensysteme Equa entwickelte tragbare Kaffeetasse, die in Form eines Trinkhorns daher kommt. “Die steht bestimmt so sicher wie ein Ei auf seiner Spitze”, wendet man berechtigterweise ein, doch auch daran haben die Macher gedacht und liefern eine Halterung aus Leder mit, die zweierlei Funktion erfüllt – sie schützt die Finger vor dem heißen Inhalt und lässt sich mit einem Handgriff in eine Halterung verwandeln. Außer dem Wikinger-Look hat die Hornform einen weiteren Zweck. So erlaubt sie nämlich, den Kaffee bis zum letzten Schluck auszutrinken, da an den sich verjüngenden Wänden auch der letzte Rest abperlt. Zudem kann man dank mitgelieferter Träger die Tasse um die Hand oder lässig über die Schulter tragen. Dem Projekt könnt ihr derzeit über Kickstarter zur Markteinführung verhelfen.

Independent Publishing: Last Gasp Kickstarter Kampagne

10487543 10152270289451973 6621352253264108507 n 620x495 Independent Publishing: Last Gasp Kickstarter Kampagne

Seit 44 Jahren Jahren verlegt Ron Turner mit seinem kleinen Independent Verlag Last Gasp Underground Comics, Graphic Novels und Kunstbücher, darunter legendäre Werke von Tim Biskup, Robert Crumb, Richard Corben und Dori Seda. Nun steht der in San Francisco ansässige Verlag jedoch vor dem aus, da er die Druckkosten für die Bücher und Comics der kommenden Saison nicht aufbringen kann. Insgesamt acht Comics und Bücher, darunter ein Malbuch des Künstlers Skinner, der eine Vorliebe für monströse Objekte pflegt, ein neues Werk von Jay Howell, dessen fantastische Kinderserie “Sanjay and Greg” derzeit auf Nickelodeon läuft und der für die Illustrationen der Vans Off The Wall “Classic Tales” verantwortlich ist, sowie ein Fetisch Malbuch des Stockholmer Grafikdesigners und Illustrators Magnus Frederiksen, in dem nackte Tatsachen mit Farben versehen werden dürfen, sind bereits in Planung. Um den Druck dieser Bücher finanzieren zu können und die Zukunft von Last Gasp vorerst zu sichern, hat Ron Turner nun eine Kickstarter Kampagne gestartet, über die jede Spende als Vorbestellung eines Buches oder Bücherpackets gilt. Neben den neuen Veröffentlichungen können hierüber auch diverse alte Comic-Klassiker, original Zeichnungen von Junko Mizuno, eine Tattoo Session mit Mike Davis und viele weitere kreative Schätze erstanden werden. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.

Faltbarer Schreibtisch aus Pappe von Refold

refold cardboard standing desk new zealand designboom 01 Faltbarer Schreibtisch aus Pappe von Refold

Unser Leben verändert sich, und mit ihm auch unsere Art zu arbeiten. Wo noch vor ein paar Jahren der klassische Bürojob an der Tagesordnung war, sind wir heute mobiler und verbundener, als jemals zuvor. Gerade erst hat Google als prominentes Unternehmen die Anwesenheitspflicht am Arbeitsplatz komplett abgeschafft – seine Mitarbeiter können ergo arbeiten, wo auch immer sie wollen. Der komplett aus herkömlicher Pappe gefertigte Schreibtisch von Refold reflektiert diesen Wandel wie kaum ein anderes Produkt. Refold wurde von den neuseeländischen Designern Fraser Callaway, Oliver Ward und Matt Innes mit dem Ziel gegründet, auf Grundlage von wiederverwertbarer Pappe, stabile und portable Stücke zu fertigen, die sich dem ortsungebundenen Arbeitsleben der Nutzer anpassen. Ihr erstes Produkt, der Schreibtisch, bietet dementsprechend viele Möglichkeiten. Aus Pappe gefertigt wiegt er nicht mehr als ein Möbelkarton, und lässt sich dank eines ausgeklügelten Systems in wenigen Minuten auf- und abbauen. Dabei ist er so stabil, dass man sich sogar auf ihn setzen oder stellen kann. Dass es sich um einen Stehschreibtisch handelt, ist ebenfalls kein Zufall. Schließlich wurde das stundenlange Sitzen am Arbeitsplatz schon vor einiger Zeit von Wissenschaftlern “das neue Rauchen” ausgemacht, mit erheblichen Langzeitschäden. Derzeit befindet sich das Projekt in der Finanzierungsphase durch Kickstarter. Wer es unterstützen möchte, kann das hier tun.

Viddy: DIY Pinhole Camera Kit

viddy kamera 620x416 Viddy: DIY Pinhole Camera Kit

Unser aller Leben ist bestimmt von High Tech Apperaturen, deren Handhabung wir im besten Fall begreifen, deren Mechanismen uns in der Regel jedoch verborgen bleiben. Ob all jener hochkomplexen technischen Gerätschaften tut eine Rückbesinnung auf einfache Funktionen und die Möglichkeit, etwas selbst zu gestalten gut. Das erkannte auch Kelly Angood, die bereits für ihre Abschlussarbeit an der Universität ihre erste Lochkamera aus einfachen und erschwinglichen Materialien baute. Das Nachfolgemodell dieses Prototypen lancierte die Londoner Designerin bereits letztes Jahr mit dem Videre DIY Kit über Kickstarter, nun folgt ein noch kleineres und einfacher zu bauendes Modell. Die Viddy Lochkamera wird aus einem bedruckten Pappgehäuse gefertigt, die jeder selbst in gerade einmal 30 Minuten ohne Klebstoff oder weitere Hilfsmittel zusammenbauen kann. Das System der Lockkamera ist eines der ältesten und einfachsten Kamerasysteme, da es keine Linse benötigt, denn das einfallende Bild wird durch das Loch auf die Rückseite des lichtdichten Hohlkörpers projiziert und lässt sich dort auf einen einfachen 35 mm Film bannen. Dabei lassen sich durch die grafisch-flächige Wirkung aufgrund der verteilten Schärfentiefe im Bild sowie durch die variable Belichtungszeit und Mehrfachbelichtungen schöne Effekte erzielen. Das Viddy DIY Pinhole Camera Kit kann jetzt via Kickstarter vorbestellt werden, die Videre Kamera gibt’s bereits im The Pop-Up Pinhole Company Shop.

Minka Inhouse: Design in Handarbeit

minka inhouse 620x467 Minka Inhouse: Design in Handarbeit

Gibt es in unserer Welt, in der die Industrialisierung derart fortgeschritten ist, dass Handarbeit manch einem als nostalgischer Irrsinn erscheinen mag, noch eine realistische Zukunft für diese? So lange es Herzensprojekte wie das der Designerin Fran Aldea gibt, definitiv! Nach ihren ersten frustrierenden Erfahrungen in großen Verkaufshäusern begab sich die junge Chilenin in Santiago auf die Suche nach ortsansässigen Handwerkern und Künstlern, die ihr nach ihrem Designstudium das praktische Handwerk und den Umgang mit ihren liebsten Materialien – Keramik und Wolle – beibringen konnten. Gemeinsam mit diesen Experten und Liebhabern traditioneller Handwerkskunst gründete Fran Aldea das Label “Minka Inhouse” und produzierte eine erste Linie handgefertigter Gegenstände wie Vasen und Decken, die auf althergebrachten Techniken beruhen. Der Begriff “Minka” stammt originär aus dem Kulturraum der Anden und bezeichnet ein kollektives Projekt, dass einen gemeinschaftlichen Nutzen bringt. Dieser Gedanke steht auch hinter Aldeas Idee, die mit “Minka Inhouse” das traditionelle Kunsthandwerk und die heimische Produktion sichern will, um damit nicht nur ihren Vertretern eine Arbeit zu bieten, sondern auch dieses enorme Wissen weiterzutragen. Um dieses Projekt auf die Beine zu stellen und in die Produktion gehen zu können, suchen Fran Aldea und ihr Team derzeit Unterstützung via Kickstarter. Ein Drittel der Summe ist bereits beisammen und für alle großzügigen Spender stehen natürlich schöne Dankesgeschenke aus der hauseigenen Linie bereit.

“Otto”: Die hackbare GIF Kamera

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 Unter all den technischen Spielereien, die uns tagtäglich von kreativen Tüftlern oder rein kommerziell denkenden Monsterkonzernen angepriesen werden, finden sich neben diversen unnützen Apparaturen manchmal doch kleine Trickkisten. Daher verwundert es auch nicht, dass das Kickstarter Projekt dreier technikaffiner Freunde aus Oakland schon jetzt ausreichend zahlende Verfechter gefunden hat, denn das Trio hat eine Kamera entwickelt, die per Kurbeldrehung neben normaler Videos und Fotos wunderbar bewegte GIFs hervorbringt und sich überdies von hackfreudigen Nutzern um jede erdenkliche Hardware erweitern lässt. “Otto” lautet der charmante Name des innovativen Fotoitems, das eigentlich ganz simpel funktioniert: Mit der Drehung des an der Kamera befindlichen Rädchens werden Schnappschüsse getätigt, die am Ende zu einem animierten GIF verschmelzen. Damit dieses auch in der Social Media Sphäre seine Verbreitung findet, schickt “Otto” das fertige Werk per WLAN an das Smartphone oder Tablet, von wo aus es anschließend nach Lust und Laune geteilt werden kann. Wem das noch nicht genug an kreativen Möglichkeiten offenbart, der kann außerdem selbst Hand anlegen: Nicht nur lassen sich der Kamera per App die unterschiedlichsten Aufnahmemodi zuspielen, auch können experimentierfreudige Tüftler die Hardware des Gerätes mithilfe einer Arduino-basierten Leiterplatte beliebig erweitern. Noch bis zum 14. Juni läuft die Crowdfunding Kampagne über Kickstarter, wo man sich durch entsprechende Beteiligung auch gleich sein Modell sichern kann.

Lomography: “Lomo’Instant” Kamera

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Man mag sich vielleicht fragen, warum inzwischen auch gestandene Unternehmen wie Lomography auf Kickstarter zurückgreifen – ging es bei der Plattform doch einst um die Unterstützung und den Launch junger, kreativer Projekte – und doch spricht der Erfolg der Kampagne für sich. Denn bereits innerhalb des ersten Tages der Kickstarter Aktion wurde das Gesamtziel von 100.000 $ mit einer tatsächlichen Crowdfunding Summe von über 260.000 $ weit übertroffen. Finanziert wird hierbei die Produktion der “Lomo’Instant“ Kamera  – eine Sofortbildkamera, die durch vielseitige Features besticht. Der neuartige Apparat kommt im charmanten Retrodesign sowie in vier verschiedenen Farben daher und passt dank seiner bescheidenen Größe in jede noch so kleine Tasche. Das eingebaute Weitwinkelobjektiv sowie die zur Auswahl stehenden Aufnahmemodi und die unterschiedlichen Farbfilter bieten außerdem diverse Möglichkeiten zur kreativen Gestaltung und bleiben damit dem Ansatz der Lomography Community treu. Denjenigen, die das Kickstarter Projekt mit einer Finanzspitze fördern, winken selbstverständlich auch einige vielversprechende Belohnungen aus dem Lomography Sortiment sowie ein vergünstigter Early Bird Tarif, mit dem die voraussichtlich im November erscheinende Instantkamera vergünstigt erstanden werden kann.

The Day I got My Surgery: “Arianna” über Intersexualität

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Etwa 3 Millionen Menschen auf dieser Welt (was knapp der Einwohnerzahl Berlins entspricht) sind von der genetischen und/oder anatomischen und hormonellen Bestimmung her weder männlich noch weiblich. Intersexualität ist damit wesentlich häufiger als “man“ im Allgemeinen annehmen will und doch ist es nach wie vor ein Thema das weitgehend ignoriert und tabuisiert wird. Diese Ignoranz bekam auch Arianna zu spüren, die als Jugendliche selbst entdecken musste, dass ihre Eltern sie im Alter von drei Jahren einer Geschlechtsoperation unterzogen, um sie von der störenden Differenz zu ihrem weiblichen Körper zu befreien. “The day I got surgery they made me the little girl they wanted, the girl I was not.“ So erzählt Arianna im Trailer zum Film, der sich dem persönlichen Schicksal und darüber der Historie und der nach wie vor bestehenden Tabuisierung und Stigmatisierung von Intersexualität widmet. Hinter dem Filmprojekt, das derzeit über Indigogo nach finanzieller Unterstützung sucht, steckt der Regisseur Carlo Lavagna, der bereits für Nowness, DazedDigital und die New York Times arbeitete. Einen ganz und gar großartigen Trailer zum Film “Arianna” findet ihr nach dem Jump.

Sk8face: The Evolution of Skateboard Art and Graphics

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Bereits 2008 stellte Matt Bass den Trailer zu seinem Dokumentarfilm “Sk8face“, der die Geschichte von Skateboard Art und Graphics nachzeichnet, vor. Inzwischen hat der Regisseur über 60 legendäre Pro Skater und Künstler – darunter Mark Gonzales, Shepard Fairey, Tony Hawk und Tommy Guerrero – interviewt und Unmengen an Footage für seine Dokumentation zusammengetragen. Um den Film nun in seine finale Form zu bringen, sammelt Bass derzeit über Kickstarter Mittel für das Editing, Animationen, Rechtekauf und Mastering. Natürlich wird jede milde Gabe durch unterschiedliche Präsente – wie DVDs des Films, limitierte und handsignierte Decks oder T-Shirts – entlohnt. Den Trailer zu “Sk8face“ findet ihr nach dem Jump, zur Kickstarter Aktion gelangt ihr hier.

Ototo: Experimentelle DIY Sythesizer

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Schon mal versucht, mit einer Aubergine Musik zu machen? Oder vielleicht doch lieber mit einem Salatkopf oder der halb vertrockneten Zimmerpflanze auf dem Fensterbrett? Hinter der Idee, die sich anfangs eher nach albernem Slapstick anhört, verbirgt sich das musikalische Kickstarterprojekt der Londoner Designcompany Dentaku und dem Kunstunternehmen Near Now, die jetzt eifrig nach Sponsoren für die Umsetzung ihres Projekts suchen. Ototo, so der Name des Produktes, erlaubt uns jeden beliebigen Alltagsgegenstand, vom Luftballon über die Bratpfanne bis hin zur Banane, in ein Instrument zu verwandeln. Ein PCB Sythesizer und ein Sampler stecken in dem kassettenförmigen Gerät und erlauben uns, die Klänge entweder direkt aus der kleinen Box heraus zu erzeugen oder durch Anschluss an einen leitfähigen Gegenstand unser eigenes Instrument zu kreieren. Hinter Dentaku stecken die beiden Designer Yuri Suzuki and Mark McKeague. Ototo, ihre erste Produktentwicklung, ist aus der Idee heraus entstanden, mehr Menschen dazu anzuregen, mit elektronischer Musik zu experimentieren. In diesem Sinne hoffen wir, dass bald alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind und die Produktion startet. Dann können wir unseren Freunden nämlich auf dem Gemüse-Piano vorspielen. Erste Klangexperimente findet ihr nach dem Jump.

Rubber Band Machine Gun

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Das Ziel seines Kickstarter Projekts zur Produktion der “Rubber Band Machine Gun“ lag bei 5.000 Dollar, doch Alex Shpetniy hat bereits in den ersten Tagen der Aktion über 35.000 Dollar eingespielt. Mit vierzehn Schüssen pro Sekunde und einem Ladevolumen von 672 Gummibändern legt das Gummiband Gewehr schon einiges vor. Der Mechanismus wird mit Batterien betrieben und der Korpus besteht aus Eichensperrholz, das in verschiedenen Farben erhältlich ist. Wer also noch ein etwas ausgefalleneres Weihnachtsgeschenk sucht, kann sich über Kickstarter für 95 Dollar bereits die Standard Version sichern. Aber vorsicht, wie die meisten aus der Schulzeit wissen – auch Gummibänder fetzen ordentlich auf der Haut. Und die jungenhafte Waffenromantik im zugehörigen Film irritiert dann doch ein wenig.

Trailer: “Gennadiy” von Steve Hoover

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In letzter Zeit nehmen Kickstarter und Crowdfunding Projekte fast überhand. Und man könnte meinen, dass wir dieser Projekte so langsam überdrüssig werden und der Reiz an der Spende gegen einen Kunstdruck, ein selbst designtes T-Shirt oder ein handsigniertes Album schnell wieder abebbt. Stattdessen aber tauchen mit zunehmender Popularität der Schwarmfinanzierung auch viele großartige kreative und künstlerische Projekte auf Blogs und Foren auf, die ohne dieses finanzielle Sprungbrett eventuell einfach in der Schublade verstaubt wären. Ein weiteres Beispiel für ein fantastisches Kickstarter Projekt ist der Dokumentarfilm „Gennadiy“, der den gleichnamigen Streetworker bei seinen nächtlichen Streifzügen  auf der Suche nach Straßenkindern durch Mariupol in der Ukraine begleitet.  Meist bringt er diese gegen ihren Willen in ein Kinderheim, um sie aus der Drogensucht, Prostitution und Kriminalität zu holen. Der Regisseur Steve Hoover, der zuletzt mit seinem Film „Blood Brother“ beim Sundance Film Festival ausgezeichnet wurde, sammelt derzeit über Kickstarter Unterstützung für „Gennadiy“. Den unfassbar berührenden und vielversprechenden Trailer findet ihr nach dem Jump.

Zurück in die Zukunft mit dem Electro Lotus

Lotus Esprit 600LOT Zurück in die Zukunft mit dem Electro Lotus

Wie eine wahrgewordene Science-Fiction Idee aus den 70er Jahren erscheint das futuristische Kunstprojekt „Electro Lotus“. Marok aka Thomas Marecki, bildender Künstler und Herausgeber des Lodown Magazines, hat es sich zur Aufgabe gemacht einen Lotus Esprit, Baujahr 1977, in ein elektronisch betriebenes Fahrzeug umzuwandeln. Mit diesem ambitionierten Kunstprojekt soll nicht nur ein einzigartiger Sportwagen entstehen, es soll vielmehr gezeigt werden, dass diese scheinbar utopische Idee tatsächlich umsetzbar ist und es dazu noch nicht einmal ein großes Automobilunternehmen braucht. Für den finalen Umbau des Lotus werden noch bis zum 22. Juni Spenden über Kickstarter gesammelt. Mehr zum Projekt nach dem Jump.

Mutator: Stummes Design für das iPhone

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Wer kennt das nicht: Man sitzt im Kino, Theater, Meeting, in der Vorlesung oder an anderer Stelle, die nach absoluter Ruhe verlangt. Ruhe, die durch plötzliches Piepsen, Klingen oder Songs aus dem Handy unterbrochen wird. Und aus welcher Richtung stammt das Geräusch? Aus der eigenen Tasche. Unangenehme Situationen, auf die man gut und gerne verzichten kann; vor allem dann, wenn das Handy bereits stumm geschaltet ist, sich aber einzelne Funktionen oder Apps selbst als geräuschvolle Ausnahmen einstufen. Mit Mutator ist jetzt das “unbezwingbare” Gegenmittel gefunden, das nicht nur garantiert vor jenen peinlichen Momenten schützt, sondern auch noch überraschend gut dabei aussieht, denn nur eine kleine schwarze Pyramide verrät auf den ersten Blick, das sich an dem iPhone überhaupt etwas geändert hat.

Kurzfilm: OBEY THE GIANT – the Story of Shepard Fairey

obey the giant 513x256 Kurzfilm: OBEY THE GIANT   the Story of Shepard Fairey

So sehr seine Person vor allem in den letzten Jahren diskutiert wurde, Shepard Fairey gehört fraglos zu den bekanntesten Figuren der Street Art – sowohl sein Gesicht als auch seine Arbeit. In seiner Geschichte werden unlängst Mythen gesponnen und stilisiert, doch sein Weg zu einer internationalen Aufmerksamkeit und seinen so scheinbar leicht hervorgebrachten gesellschaftlichen sowie politischen Kritiken in Bildform bleiben trotz der Prozesse gegen ihn beeindruckend. Shepard Fairey hat seinen Nachfolgern einiges vorgemacht: wie man die breite Öffentlichkeit erreicht, national sowie weltweit, wie künstlerische Botschaften in verschiedensten Formen die Welt erreichen, aber auch wie man daraus Geld machen kann, denn nicht nur von seiner Kunst auch von seinem Label OBEY leben unlängst zahlreiche Menschen. Zu den Anfängen zurück geht der neue Kurzfilm “OBEY THE GIANT – the Story of Shepard Fairey, in dem Julian Marshall aus der wahren Geschichte von Faireys erster Street-Art-Aktion während seiner Zeit an der Rhode Island School of Design (1989-1992) einen rund 20-minütigen Film gedreht hat.

100 Berliner Künstler: Neonchocolate Gallery startet das Buch-Projekt “BERLIN WHAT?”

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Wir haben euch ja schon vor einigen Wochen über das Kickstarter-Projekt “Urban Air” berichtet und jetzt hat uns ein weiteres neugierig gemacht, das seine Wurzeln in Berlin hat: BERLIN WHAT?“, ein einmaliges Projekt der Neonchocolate Gallery, bei dem 100 Berliner Künstler zusammenkommen, um ihre gesammelten Arbeiten in einem gemeinsamen Buch  herauszubringen und anschließend außergewöhnliche Kunstausstellungen und Events weltweit zu veranstalten. Ob Illustrationen, Malerie, Fotografie oder Urban Art – “BERLIN WHAT?” vereint diese und weitere Bereiche der Kunstszene und spiegelt so den Zeitgeist der Berliner Kunst wider.

Nach dem Jump haben wir weitere Infos zu dem Kickstarter-Projekt für euch:

Entdeckt: Das Kickstarter Projekt “Urban Air”

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Alle von euch, die schon mal in Los Angeles waren werden uns zustimmen: Die Stadt ist toll, mit Venice Beach, Hollywood und dem Meer. Aber sie hat auch jede Menge schlechte Seiten. Eine davon ist ihr Verkehr und die schmutzige Luft, die wie eine Wolke über der Stadt hängt. Überall Werbebanner und Plakate, Beton und Stahl – dem amerikanischen Künstler Stephen Glassman hat dieser graue Anblick gereicht. Er gründete Urban Air – ein Kunstprojekt, das nutzlose Werbe-Billboards in kleine Bambus-Gärten verwandelt und so etwas grün in L.A.’s Straßen zu bringen. Über Kickstarter versuchen Stephen und sein Team bis Anfang Dezember rund 100.000 Dollar zu sammeln, um ihr Projekt zu verwirklichen. Und wenn der Prototyp erstmal gut läuft, sollen so Straßen und Städte weltweit kleine Bambus-Oasen bekommen.

Nach dem Jump haben wir weitere Infos und Links zu dem Kickstarter Projekt und zu der Homepage von Urban Air für euch:

“A Living Canvas”: Instagram “Instacube” WLAN-Fotorahmen

instacube 1 513x376 A Living Canvas: Instagram Instacube WLAN Fotorahmen

Instagram bahnt sich immer weiter den Weg von der Smartphone-App in die reale Welt, denn nach der Instagram Socialmatic Camera, an dem das ADR Studio derzeit fleißig bastelt und deren erster Prototyp Ende des Jahres fertig gestellt sein soll, taucht mit dem Instacube bereits das nächste Projekt auf. Ein Würfel wird hier zur “living canvas”, die als WLAN-Bilderrahmen Instagram-Bilder direkt auf den Bildschirm erscheinen lässt. Die Lieblingsbilder und die Aufnahmen aller, denen wir auf Instagram folgen, wechseln hier einander ab. Noch ist der Instacube reine Theorie, doch bei Kickstarter stellt D2M | Design to Matter das Projekt seit kurzem vor – und benötigt Unterstützung für die Finanzierung.

Alle Infos und das Einführungsvideo findet ihr nach dem Jump.

geocodedArt App: Die Welt als Museum

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Schon bald könnte eine neue App die ganze Welt in ein Museum verwandeln. Wie? Indem unsere Smartphones uns an die historischen Orte, die Vorbild standen für jene berühmten Gemälde, die wir sonst nur losgelöst von ihrem Ursprung und Entstehungskontext in Ausstellungsräumen hängen sehen, führen und sie neben die jeweiligen Werke stellen. Statt so in fremden Städten nur von unpraktischen Reiseführern abhäbgig zu sein oder aber an den Orten einfach unbemerkt vorbeizulaufen, könnten so ein paar Klicks reichen, um mithilfe von geocodedArt die bereits existierende Datenbank mit mehr als 1.000 der wichtigsten Gemälde dieser Welt auf unseren kleinen Bildschirmen aufzurufen und den richtigen Punkt der Motive zu lokalisieren.

Die Erfinder erklären ihr Projekt wie folgt:

Projekt Kulturpark: Der Spreepark Plänterwald erwacht zum Leben

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Wenn ihr Berliner seid und schon das ein oder andere Mal mit der U-Bahn-Linie U1 die Oberbaumbrücke überquert habt, ist euch vielleicht ganz weit hinter den “Molecule Men” ein Riesenrad aufgefallen, das sich niemals dreht. Das Fahrgeschäft ist Teil des seit Jahren brachliegenden Freizeitparks Spreepark Plänterwald, dem bald wieder ein wenig Leben eingehaucht werden wird: Das Gelände wird im Sommer unter dem Namen “Kulturpark” zum Kunst- und Architektur Camp, das vom 28. Juni bis zum 01. Juli für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Mehr Infos und einen Trailer zum Projekt findet ihr nach dem Jump.