“Let Us Roam” von Leica: Arto Saari

saari roam Let Us Roam von Leica: Arto Saari

Es ist offensichtlich, dass viele Skateboarder gerade in der Fotografie begabt zu sein scheinen. Über die Gründe kann man kann nur mutmaßen, doch  die über Jahren auf der Straße antrainierte Fähigkeit von Skatern, Dinge anders, abstrakter, wahrzunehmen, dürfte eine Rolle spielen. Dies hat vor einiger Zeit auch Leica erkannt. In seiner “Let Us Roam“-Serie, stellt Premiumknipsen-Hersteller fotografisch hochbegabte Menschen aus den Bereichen Musik, Kunst und eben Skateboarding vor. In der neuesten Folge liegt der Fokus auf dem immens einflussreichen professionellen Skateboarder Arto Saari, der sich mit der Zeit auch hinter der Kamera zu einem gefragten Mann entwickelt hat. In ansprechenden Bildern erzählt Saari von seiner Skateboardkarriere und wie diese ihn, über Umwege, zur Fotografie gebracht hat.

Zines of the Zone: Eine nomadische Bibliothek bei Urban Spree

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In Zeiten der uns allgegenwärtig umspülenden Bilderflut über diverse Netzwerke und das omnipräsente Internet machen sich die Momente, in denen wir ein echtes, gedrucktes Magazin oder eine Zeitung in den Händen halten, ziemlich rar. Immerhin genügt ein kleiner Klick und schon finden wir uns in den Weiten der globalen Online-Bilddatenbänke wieder, in denen alles Erwünschte und Unerwünschte aufgestöbert werden kann. Vielleicht ist es genau dieses unüberblickbare Angebot, das viele kreativ arbeitende Menschen wieder zurück in den Printbereich treibt und derzeit für eine Vielzahl inspirierender kleiner Zines sorgt. Dieser Leidenschaft hat sich auch das 2014 in Frankreich ins Leben gerufene Projekt Zines of the Zone verschrieben. Hinter dem Namen verbirgt sich eine auf selbst veröffentlichte Photobooks,- und Zines fokussierte mobile Bibliothek, die, anstatt an einem fixen Ort ansässig zu werden, durch Europa tourt und mal hier, mal da ihre Schätze auspackt. Ziel des nomadischen Projektes ist es, kreative Selbstveröffentlicher innerhalb Europas miteinander zu vernetzen und auf diese Weise eine öffentlich zugängliche Sammlung der limitierten Libehaberstücke zu erschaffen. Nun hat es die Zines of the Zone Bibliothek endlich auch nach Berlin verschlagen, wo sie am 16. und 17. April in der Urban Spree Gallery gastiert und ihre Photozine Kollektion mit dem Schwerpunkt “Urban Culture” präsentiert. Los geht’s am Donnerstag ab 18 Uhr mit musiklischer Begleitung des Live-Acts Poperttelly und einem DJ Set von Jacky Kennedy. Jeder, der die Bibliothek um ein eigenes Werk bereichern will, ist dazu auch herzlich eingeladen.

OM-D: Photography Playground in den Berliner Opernwerkstätten

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Viele von euch werden höchstwahrscheinlich schon im letzten Jahr dem Olympus Photography Playground einen Besuch abgestattet oder zumindest von ihm gehört haben, immerhin sorgte das Event damals für einen wahren Besucherandrang. Nun hat das Warten zum Glück ein Ende, denn der OM-D: Photography Playground geht in die zweite Runde und legt vom 10. April bis 25. Mai einen Stopp in den Berliner Opernwerkstätten ein. Zahlreiche großartige Künstler, unter anderem Leandro Erlich, Clemens Behr, Maser und Philip Beesley, die Künstlerkollektive AlexandLiane, Anna Burns and Thoma Braun sowie Transforma werden einen Beitrag zu dem Projekt leisten. Wie schon im vorherigen Jahr werden die Besucher kostenlos mit der neusten Olympus Kamera OM-D E-M10 ausgestattet und dürfen damit bewaffnet in eine Welt veränderter Raum,- und Sinneswahrnehmung eintauchen.

Terry Richardson äußert sich in einem Brief erstmals zu Missbrauchsvorwürfen

richardson responds 00 970x598 Terry Richardson äußert sich in einem Brief erstmals zu Missbrauchsvorwürfen

Es ist inzwischen knapp vier Jahre her, dass das dänische Model Rie Rasmussen erstmals Missbrauchsvorwürfe gegen den US-amerikanischen Starfotografen Terry Richardson laut werden ließ, der seit jeher für seine provokanten, zum Teil stark sexuell konotierten Aufnahmen bekannter Models und Celebrities sowohl gefeiert wie auch angefeindet wird. Die öffentliche Anklage löste eine Welle an Kontroversen aus, die durch weitere Anschuldigungen junger Frauen, die zuvor mit Richardson zusammengearbeitet hatten, angetrieben wurde. Inzwischen ist der Fall in eine mediale Hetzjagd gemündet, die sich durch zahlreiche Internetkampagnen, Artikel und die Kommentare verschiedenster Personen zu einem komplexen Geflecht verdichtet hat, bei dem es schwierig ist, zwischen wahren und falschen Statements zu unterscheiden. Vergangenen Freitag äußerte sich Richardson nun erstmals selbst zu den Vorwürfen. Den Brief, der auf Huffington Post veröffentlichte, sowie einen Kommentar findet ihr nach dem Jump.

Ausstellungeröffnung “Sexism” von Christopher Voy

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Der Berliner Fotograf Christoph Voy lichtet Menschen in allen denkbaren Positionen und Situationen ab. Mal sind sie berühmt, mal sind es Unbekannte, oft begegnen sie uns später auf den Covers von Magazinen wie Neon und Vice oder auch in den Kampagnen großer Modelabels. Den oft überbelichteten, stark kontrastierten Fotografien wohnt dabei eine besondere Leichtigkeit inne. Sie wirken gerade so, als wäre Christoph Voy gerade zufällig am Schauplatz aufgetaucht und das Model hätte sich spontan für einen Schnappschuss in Pose geworfen. Heute Abend um 20 Uhr eröffnet nun die vielversprechende Ausstellung “Sexism“ des Fotografen im Marque in der Brunnenstraße. Neben den Arbeiten, die sich den Thematiken Schönheit, Freiheit und Sex zuwenden, wird außerdem die Sound und Visual Präsentation  “DJs for Death” des Kunstlabels Sars Stars zu hören und zu sehen sein.