Die Berliner Jahre: Ausstellung “A Tribute to David Bowie”

Bildschirmfoto 2013 04 24 um 17.04.02 513x474 Die Berliner Jahre: Ausstellung A Tribute to David Bowie

Vor kurzem haben wir bereits von der Retrospektive „David Bowie is“ im Londoner V&A Museum berichtet. Nun bietet die Galerie Egbert Baqué Contemporary Art eine Berliner Alternative zu dieser Ausstellung mit dem Titel „A Tribute to David Bowie“. Der Galerist und Kurator der Ausstellung bezeichnet sich selbst als den Rocker unter den Galeristen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Musikszene seiner Jugendzeit in seinen Ausstellungen wieder aufleben zu lassen. Inmitten einer gemütlichen Altbauwohnung in der Fasanenstraße widmet sich die Schau mit Malerei, Zeichnung, Fotografie und kurzen Texten David Bowies Berliner Zeit in den siebziger Jahren.

Retrospektive im V&A: “David Bowie is”

Album cover shoot for Aladdin Sane 1973 Photograph by Brian Duffy  Duffy Archive 513x513 Retrospektive im V&A: David Bowie is

Anlässlich des Überraschungsalbums The Next Day von David Bowie haben es sich die Kuratoren Victoria Brookes und Geoffrey Marsh zur Aufgabe gemacht, die erste Retrospektive zum Leben der Londoner Musik-Ikone in einer umfassenden Ausstellung im Victoria & Albert Museum ins Leben zu rufen. Um diesem Mythos auf den Grund zu gehen, werden hier seit dem 23. März neben handgeschriebenen Texten des Künstlers, Originalkostümen seiner Auftritte, Fotografien, Film, Musikvideos, Bühnenbildern, Instrumenten Bowies und Illustrationen seiner Alben auch persönliche, nie zuvor gesehene Dinge, wie beispielsweise Tagebucheinträge des Musikers gezeigt.

ACNE: 13 objects documented by Katerina Jebb

acneKJEBB GOLDSHOES 513x363 ACNE: 13 objects documented by Katerina Jebb

Katerina Jebb ist umtriebig: In UK geboren, studierte sie Fotografie in Kalifornien, um dann wieder nach Paris überzusiedeln. In ihrer Arbeit springt die Künstlerin, Fotografin und Filmemacherin mühelos zwischen den Medien und sowohl ihre Ausstellungshäuser – mit dabei sind unter anderem das Whitney Museum, Centre Pompidou und V&A in London -, ihre Veröffentlichungen in unter anderem Life Magazine, The Times und Vogue sowie ihre Kunden sind auf der ganzen Welt beheimatet. Zu letzteren zählt nach Hermès, Comme des Garçons und Persol aktuell auch ACNE. Für das schwedische Label hat Katerina Jebb nämlich 13 Objekte ausgewählt und diese in einen Kurzfilm arrangiert und dokumentiert.

Recap: Ausstellung “Hollywood Costumes” in London

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Ganz egal ob Superheld, Sexsymbol, Ganove, Cowboy, süßes Mädchen von Nebenan, Fantasiewesen oder Mitglied der englischen Krone, sie alle sind noch bis 27. Januar 2013 in der Ausstellung ”Hollywood Costumes” im Londoner Victoria & Albert Museum zu bestaunen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um die realen Menschen oder Schauspieler, sondern um deren Filmkostüme, um ihr Erscheinungsbild, ihren Auftritt und die essentielle Bedeutung der Designer hinter den unvergesslichen Outfits aus unseren Lieblingsfilmen der letzten 100 Jahre “made in Hollywood”. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich auch ein etwa 50-karätiges Diamantenkollier aus dem Hause Winston. Auf drei großen Ausstellungsflächen zeigt “Hollywood Costumes”, wie wichtig und charakterformend die Kostüme für den Film waren und sind.

Buch: “Yohji Yamamoto” von Ligaya Salazar

Yohi 513x344 Buch: Yohji Yamamoto von Ligaya Salazar

Yohji Yamamoto ist wohl einer der bedeutendsten Modedesigner unserer heutigen Zeit. Knapp 30 Jahre führt er schon sein Handwerk aus und wurde mehrfach für seine bedeutenden und aufregenden Kreationen ausgezeichnet. Um diese jahrelange Karriere zu ehren, hat sich Ligaya Salazar, Kuratorin der Contemporary Programmes des V&A’s (Victoria and Albert Museum), mit Bekannten und Partnern des Designer zusammengesetzt und eine Retroperspektive von Yamamota entstehen lassen. Einerseits als Ausstellung, die am 12.März 2011 beginnt und andererseits als Buch.

Nicht nur Yamamoto kommt hier selbst zu Wort, sondern auch Nick Knight, Peter Saville und Marc Ascoli in einer Round-Table Diskussion. Zusätzlich wird auch sein Freund und Fotograf Max Vadukul interviewt, der mehr als 25 Jahre mit Yamamoto zusammenarbeitete. Man findet wundervolle Fotografien aus den privaten Archiven, von seinen Kollektionen und wird dazu aufgeklärt, welche besonderen Einflüsse Yamamotos Stil auf die gesamte Modewelt hat.

“Yohjii Yamamota” von Ligaya Salazar erscheint zur Eröffnung der gleichnamigen Retroperspektive im März 2011. Pre-Order sind auch möglich, nämlich hier. Das Buch ist für alle ein Muss, die sich näher mit der Mode beschäftigen und Liebhaber des besonderen Handwerks sind.